24 Türen im Advent

Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW)
Liebfrauenschüler musizieren für Patienten und Seniorenheimbewohner

Traditionell sind auch in diesem Jahr wieder in der Adventszeit die Türen des Foyers im Ratinger St. Marienkrankenhaus und im St. Marien-Seniorenheim geöffnet. Zum Adventskalender „24 Türen“ kommen hier vom 01. bis 24. Dezember täglich Patienten, Mitarbeiter und Besucher in besinnlicher Runde zusammen und begeben sich gemeinsam auf eine literarische und musikalische  Zeitreise. Vorgetragen von Ratinger Bürgern und Mitarbeitern erwartet die Gäste hinter jedem Türchen eine neue Geschichte und weihnachtliche Musik.
Wie in jedem Jahr finden sich unter den Vortragenden und Musikern auch dieses Mal wieder Lehrer und Schülerinnen der benachbarten Liebfrauenschule. Bereits im zwölften Jahr verbindet die Erzbischöfliche Realschule und die St. Marienkrankenhaus GmbH eine Lernpartnerschaft innerhalb des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft (KSW), die von zahlreichen gemeinsamen Projekten lebt.
So ließ es sich Schulleiter Peter Bärens nicht nehmen, selbst zum Buch zu greifen und den Besuchern gemeinsam mit Kollegin Gabi Keusen-Huerkamp eine weihnachtliche Geschichte vorzulesen. Unter Leitung von Musiklehrerin Patricia Doser musizierte dazu das Flötenensemble der Schülerinnen und gestaltete den musikalischen Teil des Nachmittags.
„Den Adventskalender gibt es in dieser Form bereits seit 15 Jahren. Er wird von den Besuchern live im Foyer mit verfolgt“, erklärt Horst Ramm, Heimleiter der Seniorenheime. „Über einen Fernsehkanal kann jedes Türchen aber auch aus den Patientenzimmern und den Räumlichkeiten des St. Marien-Seniorenheimes miterlebt werden.“
Die Schüler und Lehrer der Liebfrauenschule sind für die Mitarbeiter und Bewohner der Seniorenheime von der Adventsaktion nicht mehr weg zu denken. Bereits seit Beginn der langjährigen Kooperation beteiligt sich die Schule mit musikalischen Beiträgen und Lesungen an dem Adventskalender. „Die Zusammenarbeit mit dem St. Marienkrankenhaus ist für unsere Schülerinnen und die Bewohner etwas ganz Besonderes“, sagt Lehrerin Maria Mund-Marek. Dies rührt nicht zuletzt daher, dass einige Bewohner damals selbst die Leibfrauenschule besuchten und die Mädchen inzwischen aus den zahlreichen gemeinsamen Projekte wie dem Adventskalender, gemeinsamen Bastelnachmittagen für Jung und Alt oder der Weihnachtsbäckerei kennen. „Die Vorfreude bei den Mädchen auf ein Wiedersehen ist immer groß“, so Mund-Marek.
Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf bereits seit 2002 Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften vernetzen, gibt es bei Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. (02104) 99 2622, bernadette.becker@kreis-mettmann.de oder unter www.ksw.me.

Unter Leitung von Musiklehrerin Patricia Doser musizierte das Flötenensemble der Liebfrauen-Schüler und gestalteten den musikalischen Teil des Nachmittags im Seniorenheim.