Konzerte 2015/16

Sommerfest im Marienhof , Sa. 2. Juli

Der Unterstufenchor sang am Samstag,  2.7. im Marienhof.

Beim Sommerfest erfreuten die Sängerinnen und Sänger mit Liedern aus Italien, Frankreich, England,  den NIederlanden, Polen, Griechenland und Deutschland. Unter dem Motto "Ich komme schon durch manches Land" machten sie so Werbung für ein gemeinsames Europa. Nach dem herzlichen  Applaus mussten sie sogar noch eine Zugabe geben.

Schüler gestalten poppiges Konzert

6. Juni 2016  Rheinische Post

 Ratingen. Die beiden Sommerkonzerte der Liebfrauenschule waren ausverkauft. Von Werner Schürmann

Wenn die Sommerferien näher rücken, weiß man in der Liebfrauenschule: jetzt kann man sich auf das jährliche Sommerkonzert freuen! Unter dem Motto "body & soul" präsentierten ca. 220 Jungen und Mädchen in den verschiedenen Chören und Orchestern dem Publikum ihr eindrucksvolles Programm an zwei Abenden in der ausverkauften Stadthalle.

 

"All My Loving" von den Beatles stimmte zu Beginn das Blockflötenorchester in gewohnter, routinierter Präzision an. Diesen Titel griff Schulleiter Peter Bärens zur Begrüßung gleich auf und meinte: "Mit dieser Liebeserklärung an das Publikum kann man das Konzert nicht schöner eröffnen". Er begrüßte den Dezernenten des Schulverwaltungsamtes Rolf Steuwe, die ehemaligen Lehrer und die unermüdlichen helfenden Eltern, ohne deren Einsatz diese Veranstaltung einfach nicht zu ermöglichen wäre.

 

Das Vororchester unter der Leitung von Patricia Doser, die durch ihr elegantes und präzises Dirigat zum Gelingen des Konzerts enorm beitrug, spielte dann "Ode an die Freude" von Beethoven und den bekannten ABBA-Titel "Thank You for the Music" in sauberer Intonation.

Drei junge Damen: Josephine, Alina und Leonie, führten das Publikum als "Reiseleiterinnen" erfrischend und souverän durch das Programm dieser "musikalischen Reise", wie sie meinten. "Body & soul" (Körper und Seele) von Lorenz Maierhofer, eine groovige, meditative Messe verbunden mit Stilmitteln aus Gospel, Swing und Pop mit englischsprachigen Psalmen wurde mit viel entsprechendem Feeling unter der Leitung von André Schürmann überzeugend dargeboten.

 

Auf einer neu eingerichteten Videoprojektion über den Musikern las man dann lustige Sprechblasen: "geschafft", "das wahr cool", "ich hab mich gar nicht verspielt"... Mit der anschließenden Orchesterdarbietung von Highlights aus Harry Potter-Filmen und dem Vorspiel der "Carmen Suite" von G. Bizet brach beim Publikum jubelnder Applaus aus. Der steigerte sich nach der äußerst anspruchsvollen Pop Ballade "Say somthing" von Axel/Vaccarino/Campbell und "I will follow him" sowie "Hail Holy Queen" aus dem Film Sister Act vorgetragen vom Kammerchor und dem "Chor der Ehemaligen".

 

Die 17 "MusiCats", jedem Popmusikiebhaber Ratingens ein Begriff, zelebrierten unter der Leitung von Schürmann, der auch die Arrangements für die 4 Titel von Melanie Thornton, Phil Collins, Bruno Mars und Madcon geschrieben hat, in atemberaubender Perfektion ihre Songs. Alle Chöre, Orchester und die Band sammelten sich zum großen Finale und musizierten gemeinsam "Hero" von Family of the year und "Home" von Bublé/Forster-Gillies, Chang, wiederum aufbereitet von André Schürmann. Der begeisterte Jubel des Publikums fand als "Standing Ovation" statt.

 

Quelle: RP

9. Juni 2016 Ratingen Schüler proben für Konzert-Aufführung

Geprobt wird seit dem vergangenen Sommer - zwei Stunden pro Woche. FOTO: A. Blazy

Ratingen. Unter dem Titel "Body & Soul" laden die "MusiCats" der Liebfrauenschule zum Konzertprogramm in der Stadthalle. Von Valeska von Dolega

Anderswo sucht Deutschland nicht weniger als Superstars. Für die Mädchenband der Liebfrauenschule sucht Musiklehrer André Schürmann "Sängerinnen, die etwas können". Wie das im Kontext mit Gitarristinnen, Keyboarderinnen, Schlagzeugerinnen sowie Musikerinnen an den Instrumenten Saxofon und Querflöte klingt, lässt sich nun bei "Body & Soul" erleben.
"Einerseits ist das der Titel einer von Lorenz Mayerhofer komponierten Messe", die beim Konzert zum Vortrag gebracht wird, erklärt der Pädagoge. "Andererseits Programm." Denn von melodiösen Klassikern wie "All my loving" (Beatles) über den Abba-Dank "Thank you for the music" bis zum Vorspiel aus der "Carmen"-Suite umfasst das für die beiden Konzerte (Infobox) zusammengestellte musikalische Verzeichnis alles, was sprichwörtlich Körper und Geist anspricht. Und Wohlklang für die Ohren ist.
Seit vergangenem Sommer wird geprobt. Wöchentlich einmal zwei Stunden. "Eigentlich ist alles ein bisschen über dem Kenntnisstand der Schülerinnen", erklärt Schürmann ein Prinzip, zum Üben zu motivieren. So angespornt, über das eigene Limit zu gehen, "klappte bei den Aufführungen bislang immer alles perfekt".

Vielleicht auch, weil der Pädagoge, seit etwa 24 Jahren an der Liebfrauenschule tätig, immer mal wieder ("In jedem Jahr beginnen wir eigentlich neu") Begeisterte wie Alina hat. Die 15-Jährige ist Querflötistin. "Musik ist mein Leben", schwärmt sie. Zu Kindergartenzeiten begann sie auf der Blockflöte, singt seither im Kirchchor. Parallel dazu singt sie aber auch in einer Gospel-Formation, übt täglich drei Stunden Querflöte und ist Mitglied der Schulband. "Später eine Ausbildung zur Orchesterleitung zu machen oder Musik zu studieren", kann sich die junge Frau, über die ihr Lehrer sagt, sie sei gleichermaßen talentiert und engagiert, "durchaus vorstellen". Ebenso wie Mila (13), die ganz neu bei den "MusiCats", wie die Mädchenband heißt, dabei ist. "Ich freue mich sehr auf das Konzert", sagt die Gitarristin, die vor sechs Jahren dieses Instrument für sich entdeckt hat. "Wir verstehen uns in der Gruppe echt gut", ergänzt Schlagwerkerin Lisa (16), die hinter ihrer Schießbude so etwas wie der Motor ist, der alles am Laufen hält. Privat steht sie auf Metal-Musik, stellt sich aber "gerne melodiösen Herausforderungen" wie beispielsweise Phil Collins' "Another day in paradise". "Den kannte ich vorher gar nicht", bekennt sie freimütig über den Sänger. "Das Lied beeindruckt mich."
Zusammengestellt wird das Konzertprogramm ganz undemokratisch von Lehrer Schürmann. "Da gäbe es sonst viel zu viele Sonderwünsche zu erfüllen." Behauptet er. "Herr Schürmann hört toll auf uns", sagen hingegen seine Schülerinnen augenzwinkernd und verweisen auf aktuelle Einsprengsel von Bruno Mars oder Madcon. "Er schafft den Mix", heißt es. Und die jungen Frauen nehmen gerne an den Übungsstunden teil.
"Ich nehme Musik sehr ernst", sagt Cilli (15) über sich. Seit drei Jahren ist die Bassistin Teil der Gruppe, "ich freue mich auf das Konzert", wie in den vergangenen Jahren auch. "Gerne" steht sie auf der Bühne, "ist doch klar", sagt sie selbstbewusst.
Quelle: RP

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Ratingen

Festgesänge mit 200 jungen Stimmen

Ratingen: Festgesänge mit 200 jungen Stimmen
Fleiß, Konzentration, Gestaltungsfähigkeit, Ausdauer und Teamfähigkeit machen das gemeinsame, festliche Musizieren möglich. FOTO: achim blazy
Ratingen. Für ihr Adventskonzert in der Suitbertuskirche wurden die Liebfrauenschüler mit begeistertem Applaus belohnt. Von Werner Schürmann

Mit brennenden Kerzen in den Händen zogen rund 200 Schülerinnen und Schüler der Liebfrauenschule durch das dunkle Kirchenschiff zum Altarraum. Das südafrikanische Lied "Hambani Kahle" (das Licht erleuchte die Nacht) erklang so lange, bis alle ihre Plätze hinter den Notenpulten oder auf dem Chorpodium erreicht hatten. Von der rechten Empore stimmten die Holz- und Blechbläser "Macht hoch die Tür..." an. Die Zuhörer sangen mit Begeisterung die drei altbekannten Strophen mit.

Schulleiter Peter Bärens begrüßte die Gäste zu dem festlichen Adventskonzert unter dem Motto "Macht hoch die Tür" und erzählte sehr anschaulich von der Entstehungsgeschichte dieses Liedes 1623 im ostpreußischen Königsberg. Heute gehört das Lied zu den bekanntesten Adventsliedern beider Konfessionen.

Sauber, präzise, doch noch etwas verhalten begann der Unterstufenchor mit zwei adventlichen Kirchenliedern. Das Streicherensemble mühte sich tapfer an einem Kanon von Johann Pachelbel, der endlos schien, dann aber ein gutes Ende nahm. Flötenquartett und Chor ließen gemeinsam verschiedene Hirtenmusiken anmutig erklingen.

Stimmungsvoller Schwung kam dann auf, als das Blasorchester von der Empore das amerikanische Weihnachtslied "Rudolf, das Rentier" spielte. Sogleich brach großer Jubel beim Publikum aus. Das zweite Gemeindelied, wieder von den Bläsern auf der Empore angestimmt, "Es kommt ein Schiff geladen", wurde von allen Kirchenbesuchern kräftig mitgesungen. Chor und Orchester präsentierten dann "Vom Himmel hoch", "Tochter Zion" und "Frieden für die Welt" in eindringlicher, musikalisch überzeugender Vortragsweise. Hiernach gab es wieder großen Applaus.

Der Kammerchor fügte sich sehr schön und anrührend mit "Away with your sorrows" von William Billings ein. Auch der Ehemaligenchor (zu erkennen an den blauen Halstüchern) brachte mit eigenen Solostimmen den Song "Child of the stables's secret birth" von Thomas Hewitt Jones sehr empfindsam und ausdrucksvoll zur Geltung.

Nachdem das Flötenensemble den "Winter" aus den Jahreszeiten von Antonio Vivaldi beeindruckend gespielt hatte, sang nun der Unterstufenchor mit großem Elan und frischem Engagement zwei Titel von Rolf Zukowski; "Bald, bald, bald" (ist Advent) und "Wär' uns der Himmel immer so nah". Das Publikum reagierte begeistert.

Das große Orchester musizierte dann "Trepak", einen russischen Volkstanz von Peter Tschaikowski aus der bekannten Nussknackersuite. Nach dem gemeinsamen Schlusslied " O du fröhliche" gab es Applaus ohne Ende. Dazu wurden den verantwortlichen Leitern Patricia Doser und André Schürmann, die wieder einmal Großartiges geleistet hatten, üppige Blumensträuße überreicht.

Nach dem Konzert gab Schulleiter Bärens bekannt, dass die Kollekte einer katholischen Schule in Tansania/Njombe zugute kommt. Und er stellte Pater Bruno, den Vertreter dieser Schule, vor. Mit den besten Wünschen für die Weihnachtstage entließ er die von schönen Liedern erfüllten Zuhörer nach diesem besinnlichen Abend.

Quelle: RP