Kooperationen 2015/16

Kooperation mit dem Marienhof und den business-frauen- Ratingen.ev

Das Telefon  -  meine persönliche Visitenkarte

Liebfrauenschülerinnen lernen professionelles Telefonieren

Seit Jahren besteht die Kooperation zwischen der Liebfrauenschule und den „business-frauen
Im Rahmen dieser Lernpartnerschaft führte am 31.5.2015 Frau Korioth von der Firma Petra Korioth Kommunikation , Vorstandsmitglied der business-frauen-Ratingen e.V., mit der Klasse 9b ein Telefontraining durch.
Für Schülerinnen dieser Altersstufe ist es ungewohnt, Telefongespräche mit Firmen zu führen. Dies ist jedoch notwendig und wichtig, wenn es darum geht, sich um einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle zu kümmern.

Frau Korioth gab den Schülerinnen Tipps für das angemessene und geschickte Verhalten am Telefon in der Arbeitswelt.

So lernten die Mädchen, wie wichtig der erste Eindruck ist.

Mit Unterstützung einer Telefonübungsanlage übten sie:
laut und deutlich zu sprechen
höflich zu sein
selbstbewusst zu klingen
eine angemessene Wortwahl zu benutzen.

Jede Schülerin bekam eine Aufgabe, durfte mit Frau Korioth ein Übungsgespräch führen, welches aufgenommen wurde, um es dann analysieren zu können.

Die Deutschlehrerin Margret Paprotta beobachtete erfreut, wie schnell sich das Telefonverhalten der Schülerinnen verbesserte und wie die Mädchen am Ende des Projektes sicher in der Lage waren, sich vorzustellen, den Namen des Gesprächspartners aufzunehmen und ihr Anliegen vorzutragen.

In der Regel führt Frau Korioth dieses Telefontraining mit Mitarbeitern großer Firmen durch..Nach diesem Projekt werden in Zukunft die Arbeitgeber der Schülerinnen der 9b feststellen:  die kann was. Die hat das professionelle Telefonieren im Job drauf!

Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft (KSW)Liebfrauenschülerinnen und Marienhof-Bewohner basteln für die Weihnachtszeit

Pünktlich zum Beginn der Adventszeit veranstalteten die Liebfrauenschule Ratingen und die St. Marienkrankenhaus GmbH innerhalb des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft (KSW) jetzt für die Schülerinnen und Marienhof-Bewohner einen gemeinsamen Bastelnachmittag.
15 Schülerinnen der siebten und achten Klassen fanden sich dazu im benachbarten Seniorenzentrum ein und wurden von Heimleiter Horst Ramm, Mitarbeiterin Claudia Lewandowski und einer Gruppe bastelbegeisterter Bewohner empfangen.
Nach einer kurzen Begrüßung machen sich Jung und Alt ans Werk und schneiden, falten, stanzen und nähen. Aus alten Teelichthülsen werden Weihnachtssterne gezaubert, alte Gebetsbücher verwandeln sich in himmlische Engelchen und leere Kaffeekapseln werden zu bunten Glöckchen. „Das Upcycling ist eine wunderbare Idee, um aus Abfallprodukten nützliche und schöne Dinge zu schaffen“, sagt Textillehrerin Maria Mund-Marek begeistert. 
Die Freude am gemeinsamen Werken steht allen Beteiligten ins Gesicht geschrieben. „Es macht Spaß, mit den älteren Menschen zu basteln und zu sehen, wie sie sich freuen“, sagt Schülerin Melina. Das finden auch ihre Mitschülerinnen: „Hier herrscht eine schöne Atmosphäre, die uns für die Weihnachtszeit einstimmt.“ Marienhof-Bewohnerin Edith Breitenbach versetzt das gemeinsame Basteln in ihre eigene Kindheit zurück. „Das ist wunderbar, das haben wir früher auch schon sehr gerne gemacht.“ 
Der vertraute Umgang miteinander verrät, dass sich die meisten der Schülerinnen und Bewohner nicht zum ersten Mal begegnen. Kein Wunder, denn als eines von zahlreichen weiteren Projekten schließt der gemeinsame Bastelnachmittag an eine lange Tradition der bereits zwölfjährigen KSW-Lernpartnerschaft zwischen der Erzbischöflichen Realschule und der St. Marienkrankenhaus GmbH an und läutet auch in diesem Jahr wieder bei den Schülerinnen und den Bewohnern die Weihnachtszeit ein.
„Schon im Vorfeld haben die Bewohner immer wieder gefragt, wann die Mädchen wieder vorbei kommen“, erzählt Lewandowski. Die Besuche der Schülerinnen seien immer wieder etwas Besonderes. „Einige unserer Bewohner haben damals selbst die Liebfrauenschule besucht und kennen die meisten Schülerinnen inzwischen. Dadurch hat sich eine enge Verbindung zwischen ihnen entwickelt“, sagt Ramm.
Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf seit 2002 Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften vernetzen, gibt es bei Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. 02104/992622, bernadette.becker@kreis-mettmann.de, oder unter www.ksw.me.