Unterrichtsgänge 2017/18

7c in der DASA – Bericht

Am Montag, 11. Juni 2018, machten wir uns per S-Bahn auf nach Dortmund, um die DASA – Arbeitswelt Ausstellung zu besuchen. Dort gibt es aktuell eine Sonderausstellung „Experiment – Stoffe im Alltag“.
Hier sind einige Reaktionen:
Ich fand den Ausflug richtig schön, weil wir dort sehr viel über Kunststoffe gelernt haben, obwohl wir zurzeit keinen Chemie-Unterricht haben. Ich hätte mir gewünscht, dass wir ein bisschen länger geblieben wären. Die Bahnfahrt fand ich sehr lustig. (M.)
Ich fand den Tag sehr interessant, obwohl ich Chemie nicht so leiden kann. Aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich würde auch noch ein zweites Mal hingehen. (L.)
Der Ausflug in die DASA hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe neues dazugelernt, insbesondere über Penicillin. Es ist echt erstaunlich, was hinter vielen – für uns selbstverständlichen – Alltagsdingen steckt. Wie viel Zeit und Arbeit es gekostet hat, Medikamente, Kunst- und Klebstoffe u.a. herzustellen oder zu entgiften. Die anderen Ausstellungsräume sahen auch sehr interessant aus. (J.)
Ich fand den Tag in der DASA interessant, weil ich viel über die Chemie von früher erfahren habe. Ich wusste z.B. nicht, dass ein Antibiotikum, das viele Menschen rettet, durch Zufall entdeckt wurde. Sehr toll fand ich auch, dass wir uns etwas selbst erarbeiten konnten. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag. (P.)
… und ich fand gut, dass wir selber Aufgaben bekamen. Es war anstrengend, so lange (Anm.: 90 min) zu stehen, aber es hat mir sehr gefallen. Gut fand ich auch, dass wir noch in kleinen Gruppen alleine durch die Ausstellungsräume gehen durften, um uns auch andere Bereiche anzuschauen. (M.)
Ich fand den ersten Teil unnötig, da ich daraus nichts gelernt habe. Es hat aber Spaß gemacht, dort herum zu gehen und Bilder zu machen. (P.)
Ich fand den Ausflug schön, weil die Führung durch die Ausstellung sehr interessant war. Außerdem war es sehr cool, dass wir uns ein Thema aussuchen durften, das wir in Gruppenarbeit erkundet und dann den anderen vorgestellt haben. (L.u.J.)
Der Ausflug in die DASA war sehr schön. Ich persönlich habe viel Neues dazugelernt. Es war ein interessanter, informativer und toller Ausflug. Es wurden viele Seiten der Chemie gezeigt. Ich kam sehr zufrieden wieder zurück nach Hause. (A.)

Der "Kreuzweg" von St. Peter und Paul

Am letzten Schultag vor den Osterferien  machten sich die 29 Jungen der Klasse 8b und ihre Religionslehrerin auf den Weg in die Ratinger Innenstadt.  Ziel war die Kirche St. Peter und Paul mit den 14 Kreuzwegstationen Jesu!  Im Religionsunterricht  hatten sich die Jungen  bereits auf die Karwoche vorbereitet, so fiel es ihnen leicht, die verschiedenen Leidensstationen Jesu auf den Steintafeln in der Kirche zu erkennen. Fachkundig führte Herr Müskens, ein engagierter ehemaliger Gymnasiallehrer aus der Pfarre St. Peter und Paul, durch die Kirche. Er berichtete, dass die 14 Kreuzwegstationen von Johannes Tefert (1908-1988)  aus Ratingen stammen und von der Pfarre 1962 erworben wurden.  Nach einem gemeinsamen Rundgang durften sich die Jungen jeder eine Station Jesu aussuchen, die sie skizzenhaft auf Din A4 Blättern festhielten. Alle Jungen waren mit Begeisterung bei der Sache! Ein gelungener Schulausklang und Start in die wohlverdienten Ferien!
(M. Jakobs)

Österliche Bräuche des Christentums – ein besonderer Besuch der Klassen 6c und 6d im Oberschlesischem Landesmuseum in Ratingen

An einem sonnig kalten Dienstag, den 20.3.18 besuchten die evangelischen Schülerinnen der Klassen 6c und 6d unter Leitung von Frau Rosenbaum-Foltin das OSL in Hösel. Dort erhielten wir von der Kuratorin Frau Peters-Schildgen  nicht nur einen Einblick in bekannte österliche Bräuche des Christentums sondern auch den speziellen  Bräuchen aus Oberschlesien, die den Schülerinnen besonders gut gefielen.
Anschließend übten wir uns in der bekannten schlesischen Kratztechnik von Ostereiern. Alle fuhren zufrieden und mit neuen geistigen Inhalten gefüllt, nachmittags nach Hause.
Herzlichen Dank auch für die Bereitstellung der Materialien.
Rosenbaum-Foltin


Die Bedeutung von Ostern ist die Auferstehung von Jesus. Es gibt viele Bräuche:
Osterfeuer, Ostereier färben; Ostereier suchen; klappern mit Holzratschen; auf gefärbte Eier ein Muster kratzen            Marie Wimmers

Der Ausflug war gut, weil ich die Religruppe mag. Das Eierkratzen hat viel Spaß gemacht, auch wenn Eier dabei zu Bruch gingen.
Ein schlesischer Brauch: Die Jungen dürfen die Mädchen an Ostersonntag mit Wasser beschütten.

Neue Bräuche: Osterreiten am Ostersonntag sowie das Ostersingen

Am Karsamstag wurde eine als Junge verkleidete Strohpuppe (Judaspuppe) entweder verbrannt oder in einem See versenkt. Judas sollte dafür bestraft werden, dass er Jesus verraten hatte

Bedeutung der Eierfarben: rot  -  Liebe; braun  -  jung verheiratet;
Lila  -  verlobt; blau  -  Untreue; unverheirateter Mann    Leonie Feigel

Es war super, dass wir selber ausprobieren konnten, Kratzeier zu gestalten.
Der Zugwagon im Museum hat mir gefallen            Diana

Der Ausflug war cool. Wir haben viele schöne Ostereier gesehen. Jetzt wissen wir, dass es total viele unterschiedliche Techniken gibt, Ostereier zu dekorieren. Das würde ich gerne noch einmal machen.

Das Museum war echt schön. Wir hatten viel Spaß

Das Eierkratzen ist gar nicht leicht gewesen. Es ist beeindrucken, wie die Künstler runde und saubere Formen gekratzt haben.       Yara Melzer

Besuch der Klasse 8c bei der Rheinischen Post

Am Freitag den 26.01.2018 hatten wir die Gelegenheit, mit unserer Deutschlehrerin Frau Droste-Guddorf und  Frau Bendt den Hauptsitz der Rheinischen Post in Düsseldorf zu besichtigen und vieles über die Redaktion und die Produktion einer Zeitung zu erfahren.
Zunächst wurde uns erklärt, wie so ein Tag in der Redaktion überhaupt abläuft. Der Arbeitstag beginnt gegen 09:30. Morgens treffen sich erst einmal alle Chefs der einzelnen Ressorts und besprechen, wie die Zeitung, die am vorherigen Tag produziert wurde, denn so war. Danach kommen alle zusammen und überlegen, was an dem aktuellen Tag Wichtiges an Artikeln und Themen in die Zeitung aufgenommen werden soll. Die Journalisten machen Vorschläge bezüglich des Inhalts der nächsten Zeitung. Diese haben schon recherchiert und einige Themen gefunden, die interessant und informativ für die Rheinischer Post und ihre rund 800.000 Leser wären. Zusätzlich bekommt die Rheinische Post aber auch noch von anderen Stellen Informationen. Das sind die sogenannten Presseagenturen, welche genau darauf spezialisiert sind. Wenn es aber zum Beispiel um Außenpolitik geht, hat die Rheinische Post natürlich ihre eigenen Korrespondenten, die in den jeweiligen Ländern vor Ort sind und zu besonderen Ereignissen Berichte verfassen. Diese werden dann sofort an die Zentrale weitergeleitet.
Im weiteren Ablauf des Tages wird dann klar festgelegt, wer welchen Artikel schreibt und alle setzen sich an die Arbeit. Die Artikel müssen bis 21:15 fertig geschrieben sein, da das Drucken dann losgeht, damit alle am nächsten Morgen pünktlich ihre Zeitung haben. Es gibt allerdings auch Tage, an denen noch nach Druckbeginn irgendetwas Wichtiges beziehungsweise Informatives passiert. Dann darf der Artikel noch in die Zeitungen eingefügt werden, die noch nicht gedruckt wurden. Am spannendsten war allerdings für mich die Erläuterung zum Druck der Zeitungen. Zum Drucken verwendet man Aluminiumplatten, die auf der einen Seite die jeweils benötigte Farbe haben, die andere Seite hat eine silberne Aluminiumfarbe. Diese Platten werden in den Drucker eingelegt. Es gibt Schwarz für die Schrift und die Grundfarben, also Cyanblau, Magentarot und Gelb. Doch wie entstehen nun die anderen Farben, wie zum Beispiel bei einem Bild, das einen grünen Rasen zeigt? Diese Frage hatten auch wir und wir haben erfahren, dass die Zeitung mehrere Druckdurchgänge hat, in denen nach und nach die Stellen mit der jeweilig nötigen Farbe bedruckt werden. Bei Farben, die aus zwei Grundfarben entstehen, muss über das zum Beispiel schon gedruckte Blau Rot gedruckt werden, dadurch würde dann z.B. Lila entstehen. Das war auch eigentlich alles Wissenswerte, was uns im ersten Teil unsers Besuches übermittelt wurde. Dann  gingen wir in die Fabrik.
In der Fabrik angekommen, wurde uns zunächst einmal gezeigt, wie so eine Rolle mit Zeitungspapier im verpackten Zustand aussieht. Ist sie ausgepackt, wurde uns erklärt, muss man die Blätter zunächst auseinandertrennen, damit sie die richtige Größe für eine Zeitung haben. Die Rollen werden dann gelagert und anschließend abgeholt. Nicht von Menschen, wie man denken könnte, sondern von Robotern. Die Rheinische Post hat insgesamt sieben von ihnen und ich muss ehrlich sagen, es war total spannend ihnen zuzugucken. Mehr konnte uns leider nicht gezeigt werden, da der ganze  Druckvorgang ja nachts passiert. Aber wir konnten sehen, wie Werbekataloge gedruckt wurden. Naja eher gesagt konnten wir nur sehen, dass sie gerade in der Bearbeitung waren. Der Vorgang läuft sehr schnell ab und funktioniert natürlich maschinell. Wir konnten kaum glauben, dass eine Zeitung für den ganzen Vorgang nur zwei Minuten braucht. Uns wurden dann auch noch die Aluminiumplatten gezeigt und das sogenannte Kontrollzentrum, wo aufgepasst wird, dass alles nach Plan läuft. Zum Schluss konnten wir noch alte Druckmaschinen besichtigen.
Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass der Besuch auf jeden Fall aufschlussreich gewesen ist und der übermittelte Stoff sehr informativ war.

Geschrieben wurde der Artikel von der Schülerin Janina Deussen

Ausflug in die Skihalle Bottrop

Am Dienstag, den 09.01.2018, ist die Klasse 9a zusammen mit Frau Droste-Guddorf und Herrn Teggers zum Skilaufen in die Skihalle nach Bottrop gefahren.
Dafür trafen wir uns am Ostbahnhof, um dann mit verschiedenen Bussen und Zuglinien nach Bottrop zu gelangen (was hinterher betrachtet kompliziert war und ziemlich lange dauerte). Um Viertel vor 10 Uhr kamen wir an der Haltestelle an, um nach einem kleinen Fußmarsch (den Berg hinauf) und einer ziemlich lustigen Fahrt auf dem Fließband für Skifahrer endlich am Ziel zu sein. Anschließend konnten wir uns Skier und Schuhe ausleihen. Nach einer Umkleide- und Wartezeit wurden wir in Gruppen aufgeteilt und bekamen Skilehrer, die uns die ersten Schritte beibringen sollten. Es gab auch ein paar Mädchen in unserer Klasse, die schon Skifahren konnten und sich zusammen mit Herrn Teggers am großen Hang vergnügten. Ebenfalls gab es Mädchen, die nicht mitmachen konnten, die stattdessen zusammen mit Frau Droste-Guddorf im Restaurant saßen und Spiele spielten oder den anderen zusahen. Inzwischen wurden wir von den Skilehrern eingewiesen und fuhren schließlich den Übungshang hinab. Die restliche Zeit über durften wir alleine fahren oder uns am leckeren Buffet stärken. Am Ende waren wir sogar soweit, zusammen mit Herrn Teggers den großen Abhang hinunter zu fahren.
Auf wundersame Weise kamen wir alle heile unten an und freuten uns sogar auf ein nächstes Mal.
Lisa Tepper 9a

Besuch im Oberschlesischen Landesmuseum

Besuch des Oberschlesischen Landesmuseum Hösel am Donnerstag, den 21.12.17 mit der evangelischen Religionsgruppe des 5.Jahrgangs unter Leitung von Frau A. Rosenbaum-Foltin.
 
Während der Adventszeit beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen Bräuchen und Traditionen in verschiedenen Ländern. Dadurch entstand die Idee zu erfahren, wie es im früheren Oberschlesien ausgesehen hat. Das Oberschlesische Landesmuseum in Hösel  ist eines der Kooperationspartner der Liebfrauenschule. Unter fachkundiger Führung von Frau Hegenscheidt bekamen die Schülerinnen einen Eindruck, wie die Menschen dort gelebt hatten und welche Traditionen sie aufgrund ihrer Flucht sich bis heute unter anderem im Rheinland erhalten haben. Hierbei stand besonders das Essen während der Weihnachtstage  im Vordergrund.
Liebevoll und mit viel Arbeit verbunden hatte Frau Hegenscheidt die Arbeitsplätze für das sich nach der Führung anschließende Highlight - Verzieren von Lebkuchen - vorbereitet. Vielen herzlichen Dank
 
 
"Am Heilig Abend essen die Katholiken Karpfen. Die Kinder durften erst aufstehen, wenn sie aufgegessen hatten. Erst danach gab es Geschenke"  Amélie Alexius
 
"Die evangelischen Christen essen schlesische Bratwurst mit Klösschen und Rotkohl. In Schlesien werden Lebkuchen mit Zuckerguss mit aufwändigen ganz feinen  Mustern verziert"   Maja Nickel
 
"Im Museum steht ein Ofen, der Kochhexe genannt wird. Der ist so klein und praktisch, dass er auf Reisen und im Krieg mitgenommen werden konnte"  Liana Aul
 
 
"Bei besonderen Festen trugen die Schlesier ihre Trachten. Ansonsten hatten sie nur dunkle und nicht so schöne Kleider".
Lena-Marie Knappe
 
"Es war cool, als wir die Lebkuchen verziert haben - das hat sehr viel Spaß gemacht"   Mariella Kleinknecht
 
"Ich fand es cool, dass im Museum ein Modell einer schlesischen Stadt aufgebaut war. Und die Schreibmaschine. Und dass dort echte Eisenbahnwagons stehen."  Alina Lingner