ROM TAG 6 - Es geht nach Hause - Ankunft

Endlich mal ausschlafen  - Hallo Ratingen!

 

Nach den anstrengenden Tagen, an denen wir immer sehr früh aufstehen mussten, konnten wir heute ausschlfen, ab 9 Uhr frühstücken. Dann wurden die Bungalows gereinigt und die Busse beladen. Bei Nieselregen und bewölktem Himmel glich der Abfahrtstag  unserem Ankunftstag.

 

Um 12 Uhr setzte sich die Kolonne der Busse in Bewegung und wir rollten gen Norden. Der Fahrerwechsel wurde im Inntal vorgenommen. Zuvor musste ein Bus wegen eines Schadens am Außenspiegel stehen bleiben, die Insassen wurden auf die anderen Busse aufgeteilt.

Das alles verlief sehr reibungslos.

 

Während der Großteil der Busse zügig weiterfahren konnte und schon gegen 9.15 Uhr in Ratingen ankam, blieben einge Busse in der Vollsperrung der A3 aufgrund des ICE- Brandes stecken. Aber auch diese Busse erreichten gegen 10.30 Uhr den Keramag- Sportplatz, und Mütter und Väter konnten ihre Kinder wieder glücklich in die Arme schließen.

 

Die Presse war gekommen und das WDR - Fernsehen ließ es sich nicht nehmen, auch von diesem außergewöhnlichem Event in Ratingen zu berichten.

Schulleter Peter Bärens und Schülersprecherin Lea Köstring wurden noch als Studiogäste in die WDR - Lokalzeit am Abend nach Düsseldorf gebeten, wo sie noch live von der Fahrt berichten konnten.

 

 

WDR - Lokalzeit aus Düsseldorf, 12.10. 2018

 

 

 

RP, 13.Oktober 2018

Alle Liebfrauenschüler sind wohlbehalten aus Rom zurück

Der Platz vor dem Keramag-Sportpark verwandelte sich wieder in eine Riesen-Bushaltestelle. Foto: Blazy, Achim (abz)

Das Wetter war wie bei der Abfahrt eine Woche zuvor: strahlender Sonnenschein. Ebenso strahlend waren auch die Gesichter der Romfahrer und der Eltern, die zum Teil mit Blumensträußen in den Händen, warteten, um ihre Lieben in die Arme schließen zu können.

 

 

Zwischen 10 und 11 Uhr trafen die Busse ein, so dass ein problemloses Abholen der Schüler gewährleistet war. Mit Schmusekissen und Schlafdecken verließen alle die nun schon lieb gewonnenen Plätze in den Bussen. Schnell gab es noch ein „Selfie“, auch mit Hund, und schon saß man wieder im Auto der Eltern, um in die Herbstferien zu starten.

 

 

 

Ein großes Tablett mit „Restproviant“ voller Süßigkeiten, Snacks und einem Bild der Schüler vor dem Petersdom mit der Aufschrift: „Liebes Lehrerkollegium, Wir sagen einfach ein herzliches Dankeschön“, wurde dem Lehrervertreter überreicht. Schulleiter Peter Bärens stieg aus dem letzten Bus, glücklich aber auch erleichtert. Hatte er sich doch einen riesengroßen Traum erfüllt, in der Gewissheit, dass alle, die dabei waren, diese großartige Reise nie vergessen werden

 

 

Er schwärmte auch gleich von den Höhepunkten der Reise, der Messe in der Basilika „St. Paul vor den Mauern“, dem Gottesdienst im Petersdom über dem Grab des heiligen Petrus, wobei der Schulchor die vorbereitete „Missa Festival“ von John Leavit beisteuerte, sowie über die Papstaudienz auf dem Petersplatz, die durch die Predigt des Papstes über Abtreibung zur Zeit die Gemüter erregt.

 

 

 

Ein Fersehteam vom WDR plante für den Abend, über die Rückkehr der großen Ratinger Pilgerschar zu berichten, die immerhin mit 15 Bussen die Alpen überquert hatte.

Die ganze Woche über hatte es nur einen missliebigen Zwischenfall gegeben, allerdings einen mit Folgen. Die Schüler-Pilgergruppe wurde bestohlen.

Das gesamte Equipment für Foto- und Information war aus einem Bungalow verschwunden. Das hemmte etwas den Informationsfluss in Richtung Heimat.

 

Alles andere lief blendend: Zum Glück waren alle Schüler noch da und vor allem, sie waren alle gesund und munter. So war die Stimmung bei der Ankunft auch wieder einzigartig gut.

 

Die Musiklehrerin Julia Leers legte sogar einen Tanz auf der Straße hin. Nach dem Motto: „Wer tanzt ist glücklich“. Das hat man auch nicht alle Tage.