Berichte aus den Klassen - 2012/13

Kochen nach jüdischen Rezepten - 10c

Am 8.November 2012 haben wir mit unseren Lehrern Frau Droste und Herrn Bärens, jüdisch gekocht. In den Religionsstunden wurden die Gerichte, die gekocht werden sollten, ausgewählt und besprochen. Auch was zu beachten ist, wenn man koscher (Fleisch und andere Lebensmittel müssen getrennt zu bereitet werden) kochen möchte, wurde besprochen.
Unsere Klasse wurde anfangs in zwei Gruppen aufgeteilt, in denen wir abwechselnd kochten. Die erste Gruppe bereitete die Gerichte zu, die mehr Zeit in Anspruch nahmen als die anderen, wie zum Beispiel der jüdische Käsekuchen. Die zweite Gruppe bereitete die Sachen vor, die sofort gegessen werden konnten, wie zum Beispiel den Salat. Die Gruppe, die gerade nicht kochte, arbeitete in Deutsch an dem aktuellen Thema weiter. In den Gruppen wurden insgesamt vier verschiedene Sachen zubereitet: jüdischer Käsekuchen, israelischer Salat, Latkes mit Schmand und Apfelmus und Auberginenscheiben in Joghurt. In der ersten Gruppe verlief alles reibungslos und die Schülerinnen waren pünktlich nach zwei Unterrichtsstunden mit ihren Aufgaben fertig. In der zweiten Gruppe kam es zu einem Zwischenfall, bei dem mehrere Schülerinnen angefangen haben zu weinen. Der Grund dafür waren die Zwiebeln, die für den Salat geschnitten werden mussten. Als alle Tränen getrocknet waren, gab es weiteren Zwischenfall. Die Latkes haben beim Braten so viel Dampf entwickelt, dass der Schulfeueralarm ausgelöst wurde und die Schule komplett geräumt wurde.
Nachdem der Alarm abgestellt wurde und alles geklärt war, konnten wir wieder zurück in die Schulküche und unsere Aufgaben beenden. Nach dem gemeinsamen Aufräumen der Kojen haben alle zusammen in der Schulcafeteria gegessen. Es hat richtig lecker geschmeckt.

Luisa, Sonja, Elisabeth, Melanie, Sabrina, Deborah

Jüdisch kochen in der Schule
Am 8.11.12 haben wir einen Projekttag in Religion gemacht. Einige Wochen hatten wir uns mit dem Thema "Judentum" im Unterricht beschäftigt. Unter anderem wurde ein Referat über das besondere koschere Essen der Juden von einer Schülergruppe vorgetragen.
Zum Ende der Unterrichtsreihe beschlossen wir daher, jüdisch zu kochen, um einmal das orientalische Geschmackserlebnis nachzufühlen. Das gemeinsame Kochen bereitete uns großen Spaß. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd in die Küche gingen. Als die zweite Gruppe mitten im Kochfieber war, muss der Dampf der Kartoffelpuffer den Feueralarm ausgelöst haben und die gesamte Schule wurde geräumt.
Nach dem Schock, der für alle doch eher lustig war, aßen wir gemeinsam in unserer Schulmensa.
Insgesamt war es ein sehr schöner und leckerer Tag.

Marie und Katharina

 

Fotoshow:

Besuch in der Synagoge in Düsseldorf - 10c


Am Donnerstag den 06.12.2012 besuchte die Klasse 10c der Liebfrauenschule Ratingen die Synagoge in Düsseldorf auf der Zietenstraße.                                  

Nach der 2. Stunde fuhren wir mit der S6 nach Düsseldorf-Derendorf. Nachdem wir angekommen waren, liefen wir in 15 Minuten zur Synagoge. Durch die Bewachung der Synagoge durch die Polizei und mehreren Kameras, bekamen wir ein unwohles und bedrückendes Gefühl. Kurz nach uns erreichte Frau Rosèn, unsere Führerin, die Synagoge. Anschließend zeigte sie uns den Innenraum der Männer-Synagoge. Wie waren über die einzelnen Sitzbänke erstaunt. Diese besaßen jeweils ein Fach zum Abschließen und ein Namensschild. Nachdem wir uns alle gesetzt hatten, erzählte Frau Rosèn vieles über diese Synagoge und beantwortete anschließend unsere Fragen, welche wir in der Schule besprochen hatten. Danach durften wir die Frauen-Synagoge besuchen, die oberhalb der Männersynagoge liegt. Mit voller Begeisterung durfte Herr Bärens dann den Thoraschrein öffnen. Manchen Schülerinnen wurde es erlaubt, eine sehr alte und sehr wertvolle Thorarolle auszubreiten und mit Hilfe eines Zeigestocks eine Vorlesung zu verfolgen.             
Zum Schluss bedankten und verabschiedeten wir uns von Frau Rosèn, die sich sehr viel Zeit für uns genommen hatte.
 Amelie und Nora

Am 06.12.12 besuchte die Klasse 10c mit ihrer Klassenlehrerin Frau Droste und ihrem Religionslehrer Herrn Bärens die Synagoge in Düsseldorf.
In der Synagoge erwartete uns Frau Rosèn, Mitglied der jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Direkt zu Anfang führte Frau Rosèn uns zum Gebetshaus. Dort durften wir die Plätze besetzen, wo normalerweise die Männer im Gottesdienst sitzen.
Wir erfuhren, dass die Frauen im oberen Teil des Gebetshauses sitzen. Diesen Teil konnten wir später auch noch besichtigen. Frau Rosèn erzählte viel über die jüdische Kultur und verdeutlichte, wie ähnlich ihr Glaube, dem katholischen und evangelischen Glauben sei. Denn das Christentum hat seine Wurzeln genau wie der Islam im Judentum. Natürlich wurden auch die Unterschiede herausgestellt. Auch die Fragen der Schülerinnen wurden ernst genommen und konnten größtenteils beantwortet werden. Sie erklärte außerdem, wie der Übertritt zum Judentum verläuft. Zum Ende des Besuches zeigte Frau Rosèn uns die heiligen Thorarollen. Wir durften beim Auspacken der verschiedenen Gebetsgegenstände helfen und die Führerin zeigte uns die Art und Weise, wie man aus der Thora vorliest.
Insgesamt war es ein sehr informativer Vormittag mit anschaulichen Blicken ins Judentum.
 Laura

 

Am 06.12.2012 besuchte die Klasse 10c mit Herrn Bärens und Frau Droste – Guddorf die jüdische Synagoge in der Zietenstraße in Düsseldorf.
Geführt wurden wir von Frau Rosèn, einer jüdischen Frau der Gemeinde. Sie erklärte uns sehr ausführlich ihren Glauben und die Synagoge.  
Am Ende des Besuches durften wir die Thorarollen sehen und einen Ausschnitt aus der Thora in hebräischer Sprache vom Tonband hören.
Der Vormittag in der Synagoge war sehr informativ und wir haben noch viel Wissenswertes vom Judentum über den Unterricht in der Schule hinaus gelernt. Wir konnten durch diesen Vortrag unsere Unterrichtsreihe erfolgreich abschließen.

Maureen, Pamela, Raffaela, Ramona, Elena

10a

Wir, die Klasse 10a, haben im Sportunterricht das Thema Menschen-Pyramiden durchgenommen. Das Angebot von Pyramiden mit nur zwei Personen bis hin zu Pyramiden mit zehn Personen ist groß, so steigt der Schwierigkeitsgrad und die Herausforderung bei jeder weiteren Pyramide. Uns macht dieses Thema sehr viel Spaß und wir freuen uns immer wieder neue Pyramiden ausprobieren zu können!
Alina, 10a