Berichte von Veranstaltungen 2013/14

Ausflug der Schulpflegschaft

Herzlichen Dank
für einen spannenden Nachmittag.....
Der Schulleiter der Liebfrauenschule in Ratingen Herr Johannes Steggers und die
Schulpflegschaftsvorsitzenden Frau Annette Versen und Frau Beate Mekes hatten die
Klassenpflegschaftsvorsitzenden, deren StellvertreterInnen , den Vorstand des VFFL ( Verein der
Freunde und Förderer der Liebfrauenschule Ratingen ) sowie die TeilnehmerInnen der
Qualitätsanalyse am Dienstag den 13. Mai 2014 zu einem interessanten Ausflug eingeladen.
In den Mittagsstunden trafen wir uns bei leicht regnerischem Wetter am Ratinger Ost-Bahnhof.
Gut ausgerüstet mit Regenschirmen, Regenjacken und festem Schuhwerk machten wir uns mit der
S6 gemeinsam auf den Weg zum Kölner Hauptbahnhof. Technische Probleme führten zu
Verspätungen, doch unsere Reisetruppe blieb fröhlich.
Gut gelaunt trafen wir just in time am verabredeten Eingang des Kölner Doms ein. Dort begrüßte
uns der Schulleiter der Liebfrauenschule Herr Johannes Steggers. Ein freundlicher Domführer
stellte sich vor. Dann ging es auch schon in zwei Gruppen mit einem Aufzug direkt hinauf auf die
Dächer des Kölner Doms. Je höher der Aufzug fuhr, desto schöner schien auch das Wetter zu
werden. Erste Sonnenstrahlen schauten neugierig durch die Wolken. Ein erster wunderbarer Blick
über die Kölner Altstadt und schon breitete sich Urlaubsfeeling aus.
Nach ersten schwindeligen Schritten auf den Dächern des Doms gelangten wir durch eine kleine
hölzerne Türe in das Innere des Domhauptes. Der Exkursionsleiter erläuterte uns die diversen
Bauabschnitte des Daches und führte uns eine eiserne verzierte Wendeltreppe weiter hinauf ins
Dachinnere. Baumeister aus unterschiedlichen Epochen haben bei den Treppen des Doms ihrer
Kreativität entsprechend dem jeweiligen Zeitgeist freien Lauf gelassen. Materialien, wie Holz, Stein
oder Eisen, wurden in verschiedenen Qualitäten eingesetzt. Auch auf die Einflüsse durch den Bau
des Eifelturmes wurden wir aufmerksam gemacht.
Ein riesiger Adler wurde im Laufe der Domgeschichte angefertigt. Er wurde zu verschiedenen
Anlässen am Dach aufgehängt und ist nun im Dachinneren vor der Witterung geschützt zu
bewundern.
Die Luken im Dachgewölbe haben unterschiedlichste Funktionen. Mit Spannung lauschten wir den
interessanten Geschichten, die unser Dachexperte dazu zu berichten hatte. Die schön bemalten
Decken der Kirche wurden z.B. von Künstlern mit Hilfe dieser Luken gestaltet.
Über eine weitere Treppe gelangten wir auf eine seitliche Dachterasse. Von dort aus hatte man
einen traumhaften Blick über den Rhein. Hier wurden wir über die verschiedenen Bauabschnitte
des Doms unterrichtet und auf einige Besonderheiten aufmerksam gemacht, die wir von hier aus
gut betrachten konnten. An der hellen Färbung einzelner Dombauteile konnte man aktuelle
Restaurierungen erkennen. Einzelne Statuen und deren Bedeutung wurden uns vorgestellt.
Wieder ging es Treppenstufen hinab ins Dachinnere.
Unser Weg führte an einem fast menschengroßen Schraubenschlüssel vorbei, der in vergangenen
Zeiten seine Dienste geleistet hatte und nun als Anschauungsobjekt seine Betrachter darauf
hinwies, wieviel körperliche Mühe in dem Bau und der Erhaltung dieses Daches steckt. Der
kundige Domführer brachte die Sprache auf die unterschiedlichsten Berufe, die an der Erhaltung
des Domes beteiligt sind und welche witterungsbedingten und konstruktionsbedingten
Besonderheiten dabei von den fleißigen Dombauhütten-Angestellten zu bewältigen sind. Mit einem
Schmunzeln machte er uns auch auf die besonderen Toiletten im Dach aufmerksam, die eigens für
die Angestellten gebaut wurden.
Besonders spannend wurde es dann in einer sogenannten Schatzkammer des Domdaches. Dort
wurden uns die Steinmetzarbeiten erläutert. Stundenlang, Tag für Tag, Woche um Woche, Monat
für Monat und oft sogar Jahr für Jahr arbeitet ein Steinmetz an einer Figur. Die dabei eingesetzte
Punkte-Technik wurde uns interessant erläutert. Von den Figuren existieren je zwei
unterschiedliche Versionen, so daß eine verwitterte oder beschädigte Figur ersetzt werden kann.
Die jeweiligen Steinmetzmeister wurden traditionsgemäß auch als Steinfigur im Dach verewigt.
Einer der letzten Meister wurde mit Handy, Notizbuch und Fettnäpfchen in Stein gemeißelt. Wie
kleine Zwerge kann man diese Ebenbilder in bestimmten Teilabschnitten des Daches bewundern.
Auf dem Dach ging es nun einen sehr schmalen Weg weiter, immer mit Aussicht auf die
unterschiedlichen Bauabschnitte des Domes. Der Abgrund schien immer nur eine Domverzierung
weit weg.
Auch der Blick auf das metallene Dach lohnte sich. Goldgelb strahlten relativ neu restaurierte
Verzierungen auf dem Dachfirst. Ausgesuchte Steinmaterialien wurden an verschiedenen Stellen
auf dem Dach auf ihre Tauglichkeit getestet. Futuristisch anmutende Dachumbauten weckten
Erinnerungen an Metropolis und säumten das Ende unserer Dachwanderung.
Eine winzige Türe führte uns unzählige Treppenstufen hinunter zu einer Empore des
Kirchenschiffes. Von dort aus hatte man einen fantastischen Blick auf das Innere der Kirche.
Andächtig gerührt ging es nun nochmals eine steinerne Wendeltreppe hinunter. Nach scheinbar
endlosen Stufen kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt an. Schwindelig und gut gelaunt.
Die Wartezeit auf die nachfolgende Exkursionsgruppe nutzten wir, um die Kirche auch nochmal
von innen zu bestaunen. Die vielen Besonderheiten, die dieses Gotteshaus zu bieten hat, ließen
immer neue Eindrücke entstehen. Eindrücke, die den Wunsch weckten, wiederzukommen und das
eine oder andere noch einmal genauer zu erkunden. In einer Kölner Brauerei ließen wir den
erlebnisreichen Tag traditionell mit "Kölschem Kaviar" und "Halven Hahn" ausklingen.
Vielen herzlichen Dank für die tolle Führung über die Dächer des Kölner Doms !
Manuela Schulte-Wortmann

Gut drauf im Vorstellungsgespräch

Gemeinsam mit Sabine Busse-Kropla erarbeiten die Schülerinnen der Liebfrauenschule Inhalte eines Vorstellungsgespräches
Gemeinsam mit Sabine Busse-Kropla erarbeiten die Schülerinnen der Liebfrauenschule Inhalte eines Vorstellungsgespräches

Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft (KSW), 15.05.2014

Vielen Jugendlichen grault es vor ihrem ersten Vorstellungsgespräch – einer scheinbar unüberwindbaren Hürde. Den Neuntklässlerinnen der Liebfrauenschule Ratingen wurden die größten Ängste genommen. Dank eines jetzt durchgeführten Bewerbungstrainings können sie ihrem Einstieg ins Berufsleben entspannt entgegen sehen.
Innerhalb der an das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW) angebundenen  Lernpartnerschaft mit den business-frauen Ratingen e.V. erhielten die Realschülerinnen Besuch einer Expertin.
Supervisorin und Coach Sabine Busse-Kropla kam für je zwei Unterrichtsstunden in die neunten Klassen, um die Schülerinnen auf ihren großen Moment vorzubereiten. Locker lernten sich Trainerin und Schülerinnen bei der Übung „Händeschütteln“ zunächst einmal kennen und setzten sich dann umfassend mit der Frage „Wodurch entsteht der Eindruck eines Menschen?“ auseinander. Ist es die Kleidung, die Sprache, oder doch vielleicht die Haltung? - Mit Hilfe von Metaplankarten erarbeiteten die Jugendlichen, was aus ihrer Sicht über den ersten Eindruck entscheidet.
„Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“, sagte Busse-Kropla. „Nutzt deshalb die knappe Zeit von etwa 2,7 Sekunden, um einen bleiben Eindruck zu hinterlassen.“ Natürlich reicht dieser allein nicht aus. Im weiteren Gesprächsverlauf heißt es, auch charakterlich von sich zu überzeugen. Gemeinsam mit Busse-Kropla erarbeiteten deshalb die Schülerinnen, was der Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch vom Bewerber erfahren will.
Die Supervisorin möchte die Jugendlichen bestmöglich auf ihren Einstieg ins Berufsleben vorbereiten: „Die Schülerinnen sollen wissen, worauf sie bei ihrem Aufritt achten und die Themen kennen, die gern von Personalern angesprochen werden.“ Dazu gehöre auch, sich im Vorfeld über das Unternehmen zu informieren und eine Kurzbeschreibung über sich selbst geben zu können. 
Im Rahmen von Rollenspielen simulierten die Schülerinnen schließlich Interviewsituationen und durften sich als Bewerberinnen und als Personalchefinnen erproben.
„Die Reaktion der Schülerinnen war durchweg positiv. Mit den Rollenspielen konnten die wichtigen Hinweise eindrucksvoll verdeutlicht werden“, sagte Lehrerin Birgit Weber. Das entgegengebrachte Interesse der Schülerinnen und die gute Beteiligung und Stimmung imponierten auch Busse-Kropla.
Ein Handout mit den wichtigsten Details der gemeinsamen Unterrichtsstunde soll die Schülerinnen im „Ernstfall“ unterstützen.
Weitere Informationen zum KSW, das kreisweit weiterführende Schulen und benachbarte Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften vernetzt, gibt Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, unter (02104) 99-2622, bernadette.becker@kreis-mettmann.de oder unter www.ksw.me.

Delf- Prüfungen

Insgesamt 30 Schülerinnen aus den Französischkursen 9Fs (Frau Seguin), 10Fs1 (Frau Ehlert) und 10Fs2 (Frau Seguin) hatten sich bereits im Herbst zur Teilnahme an den DELF-Prüfungen beim Institut Français angemeldet.
Am Samstag, dem 15.02.2014 trafen 30 aufgeregte Schülerinnen in der LFS ein, wo sie die schriftliche Prüfung ablegten. Die mündliche Prüfung folgte schon eine knappe Woche darauf, am Freitag, dem 21.2.2014 in Düsseldorf. Hier galt es nun, sich im Prüfungsgespräch mit den französischen Muttersprachlern zu bewähren. Das war selbstverständlich noch aufregender als die Klausur! Dann hieß es warten, warten, warten . . .
Die Aufregung hat sich gelohnt! Alle 30 Schülerinnen haben bestanden! Am Dienstag, dem 6.5.2014 versammelten sich alle Teilnehmerinnen mit Herrn Steggers und ihren Französischlehrerinnen in der Aula. Herr Steggers  beglückwünschte die Schülerinnen in einer kleinen  Rede - auf Französisch natürlich - und  überreichte ihnen die DELF-Zertifikate. Um sich für das außerunterrichtliche Engagement  zu bedanken und diesen Erfolg angemessen zu feiern,  überraschte er die Schülerinnen mit frischen Croissants.

PRESSEBERICHT

Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft (KSW), 28.03.2014

 

business-frauen Ratingen e.V. und Mädchenrealschule gründen Lernpartnerschaft

 

Theoretische Unterrichtsinhalte an konkreten Beispielen erfahrbar machen

 

Feierlich unterzeichneten die business-frauen Ratingen e.V. und die Liebfrauenschule Ratingen jetzt in der festlich geschmückten Aula der Schule ihre Kooperationsvereinbarung und besiegelten somit ihre Lernpartnerschaft innerhalb des „Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft“ (KSW).

Textilgestaltung, Mathematik, Deutsch, Sozialwissenschaften und Musik sind die Schulfächer, die die Ratinger business-frauen durch ihr Fachwissen an der Erzbischöflichen Realschule für Mädchen mitgestalten, praxisnah vermitteln und damit anders erfahrbar machen werden. Ziel sind zahlreiche gemeinsame Kooperationsmaßnahmen, die den Schülerinnen Einblicke in die mannigfach vertretenen Berufsbilder der business-frauen vermitteln und konkrete Anknüpfungspunkte der Unterrichtsinhalte zur Arbeitswelt erzeugen. 

In einer von Petra Tielboer, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, moderierten Gesprächsrunde tauschten sich alle an der Kooperation Beteiligten über ihre Einschätzungen und Wünsche für die neue Lernpartnerschaft aus.

„Das Wichtigste ist, dass Ihr euch für einen Beruf entscheidet, der euch Spaß macht, denn wir sind gut in den Dingen, die uns Freude bereiten“, sagte Vorstandsmitglied der business-frauen Vera Goncalves Cleff und appellierte damit an die zahlreich anwesenden Schülerinnen.

Für den Schwerpunkt Soziales hat die Schule in den Bereichen Religion, Sozialwissenschaften, Biologie und Sport bereits vor elf Jahren eine KSW-Partnerschaft mit der St. Marienkrankenhaus GmbH aufgebaut, die positive Effekte für beide Seiten ausgelöst hat. „Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir als zweiten Kooperationspartner die business-frauen gewinnen konnten“, sagte Maria Mund-Marek, die in der Schule für die KSW-Partner verantwortlich ist.

Impressionen und Beiträge von sechs Schülerinnen gaben den Gästen letztlich Einblick in bereits gemeinsam durchgeführten Unterrichtsstunden. So bekamen die Schülerinnen des Faches Textilgestaltung eine intensive Farb- und Stilberatung von Imagecoach Petra Waldminghaus. Im Fach Mathematik ließ die Steuerberatung Cleff hinter die Kulissen ihrer Tätigkeitsfelder blicken und erklärte die Grundrechenarten anhand von Gehaltsrechnungen. Die wichtigsten Regeln für einen überzeugenden Auftritt gab es schließlich innerhalb der Berufsorientierung von Persönlichkeitstrainerin Petra Korioth.

Ein gemeinsamer Imbiss gab im Anschluss Anlass, sich auszutauschen und weitere konkrete Ideen für die Umsetzung der Kooperation zu besprechen.

„Ich freue mich sehr über die große Teilnahme von Seiten der business-frauen“, sagte Helga Krumbeck. Als Vorstandsmitglied besiegelte sie gemeinsam mit Vera Goncalves Cleff die Kooperationsvereinbarung. „Vorgesehen sind zunächst Projekte mit sechs unserer Unternehmerinnen, weitere business-frauen haben jedoch bereits Interesse an gemeinsamen Projekten geäußert.“ 

Die Lernpartnerschaft zwischen der Liebfrauenschule und den business-frauen Ratingen e.V. ist im Rahmen der kreisweiten Initiative KSW entstanden. Durch das KSW vernetzt der Kreis Mettmann mit Unterstützung der IHK Düsseldorf seit 2002 Unternehmen und Schulen zu dauerhaften Kooperationen und trägt damit zur Standortsicherung bei. Weitere Informationen zum KSW gibt Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, telefonisch unter 02104/992622 und per E-Mail unter bernadette.becker@kreis-mettmann.de.

 

Märchen für die 5ten Klassen

Es war einmal und es wird immer sein…
So begann gestern  der Deutschunterricht in allen drei 5. Klassen, denn die Mädchen hatten einen ganz besonderen Gast . Frau Schroer, eine  professionelle Märchenerzählerin , entführte die Kinder in die fantasievolle und  zauberumwobene Welt der  Bienenköniginnen und  Elfen.
Neben dem Märchen „ Die Bienenkönigin“ von den Gebrüdern  Grimm lernten die begeisterten Zuhörerinnen auch ein  Märchen aus England und Afrika kennen.
Und so haben einige Schülerinnen aus der 5a den märchenhaften Schulmorgen beschrieben.
.  
Mir hat diese Märchenstunde sehr gut gefallen, weil Frau Schroers sie sehr betont und passend erzählt hat.
Ich fand gut, dass sie uns mehrere Märchen erzählt hat, die spannend waren. Man hat gemerkt, dass ihr das auch selbst Spaß gemacht hat.
Am besten hat mir das Sternenmärchen gefallen.  Ich fand es besonders toll, dass die Märchenerzählerin nicht vom Papier abgelesen hat, sondern alles frei erzählt hat. Wenn es nach mir ginge, könnte sie jeden Tag kommen.
Für mich war das Märchen „ Spinnenmann und Spinnenfrau“ am lustigsten. Ich würde mich freuen, wenn sie noch einmal kommen würde.
Am Ende hat jeder von uns noch einen kleinen Stern als Geschenk bekommen. Das war schön.
   

Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft

Grundrechenarten in der Steuerberatung


Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division – für viele Schüler sind die Grundrechenarten ein leidiges Thema. Wie wichtig es jedoch ist, die Grundlagen der Mathematik zu beherrschen, erfuhren die Realschülerinnen der Liebfrauenschule Ratingen jetzt aus erster Hand. Im Rahmen der ans Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW) angebundenen Lernpartnerschaft mit den businessfrauen Ratingen e.V. leitete nicht Lehrerin Bärbel Fischbach die letzte Mathematikstunde, sondern Steuerfachwirtin Miriam Schmitz.
Nach einer theoretischen Einführung in das Steuerrecht veranschaulichte Schmitz die hier unentbehrliche Anwendung der Grundrechenarten an-hand konkreter Praxisbeispiele. Dazu brachte sie den Schülerinnen eine Gehaltsabrechnung samt Textaufgaben mit, die es nun zu berechnen galt. Fleißig tippten die Mädchen die Zahlen in die Rechner ein und ermittelten die Nettosumme vom Bruttolohn. Ganz nebenbei lernten sie, was sich hinter den Steuerabzügen und Sozialversicherungsabgaben verbirgt.
Bei ihrem Besuch in der Liebfrauenschule ging es Schmitz nicht einzig darum, den Schülerinnen Mathematik zu lehren. Vielmehr möchte sie einen Bezug zwischen Unterrichtstoff und Arbeitswelt herstellen: "Wir möchten den Mädchen Einblicke in die Berufswelt ermöglichen und Antwor-ten auf die Fragen geben: was erwartet mich, wenn ich in den Beruf gehe und was steckt dahinter?" Die Mathematikstunde begann sie deshalb mit der Vorstellung ihres eigenen Werdegangs und des erlernten Berufes.
Für Schülerin Teresa Teckentrup ist das Steuerrecht kein Neuland. Dank ihrer in dieser Branche tätigen Eltern kennt sie sich bereits ein bisschen aus. Dennoch hat ihr die Unterrichtsstunde viel gebracht und sie gar in ihrer Berufswahl bestätigt: "Ich kann mir gut vorstellen, Steuerfachangestellte zu werden", sagt sie.
Die gemeinsame Aktion ist ein Baustein der sich derzeit noch im Aufbau befindenden KSW Lernpartnerschaft zwischen der Liebfrauenschule und den businessfrauen Ratingen e.V. Als Vorstandsmitglied engagiert sich Vera Goncalves Cleff mit ihrem Steuerberatungsbüro
neben weiteren Vereinsmitgliedern fortan für die benachbarte Realschule. Die Schülerinnen der katholischen Mädchenschule dürfen also auch künftig auf fachliches Knowhow aus der Wirtschaft und facettenreiche Einblicke in die Berufswelt gespannt sein.
Für die Schule ist die neue Kooperation eine ertragreiche Ergänzung für die langjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit der St. Marienkrankenhaus, die bereits im Jahr 2008 für ihr fünfjähriges Bestehen ausgezeichnet wurde.

Die Sternsinger aus dem Liebfrauenkindergarten kommen in unsere Schule

Die Heiligen Drei Könige kamen gestern mit vielen anderen Mädchen und Jungen aus dem Liebfrauenkindergarten in unsere Schule. In schöner Atmosphäre wurde gesungen und unser Haus gesegnet.

Vorlesewettbewerb

Am 4. Dezember war es für die drei Siegerinnen der Vorrunde so weit: Die Finalrunde der Schülerinnen der LFS fand unter großer Spannung statt. Alle Schülerinnen der 6. Klassen und die aufmerksame Jury lauschten aufmerksam den drei Siegerinnen der Klassen:
Leonie Kunde, 6a
Lara Herrgesell, 6b
Marie Heitmann, 6c
Die höchste Punktzahl erhielt Lara Herrgesell, sehr dicht gefolgt von den anderen beiden Klassensiegerinnen.
Alle drei Mädchen erhielten eine Urkunde. Lara nahm zudem ein Buch als Geschenk entgegen. Wir wünschen ihr viel Glück für die nächste Runde beim Stadtentscheid und drücken fest die Daumen.

Basteln im Seniorenheim

Mit 12 Mädchen aus den Klassen 7b und 6c  besuchten wir den Marienhof, um dort mit den Senioren zu basteln. Da in diesem Jahr die Gebetbücher unserer Schule ausgetauscht werden, bot es sich an, aus den gefalteten Seiten Engel zu falten. Beim gemeinsamen Basteln  kamen wir schnell ins Gespräch und erfuhren z.B. wie Weihnachten früher gefeiert wurde und  wie das Leben im Marienhof so aussieht. Auch hoffen wir, dass die Senioren unsere Geschichten über unseren Schulalltag etwas interessant fanden.  Bei Plätzchen und Getränken verging die Zeit sehr schnell und wir hatten viel Spaß. Für diesen schönen Nachmittag sind wir sehr dankbar und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder kommen dürfen!
 
Annika Kowald
 

Informationsabend für Grundschuleltern, 19.11.2013

Am Dienstag, den 19.11.2013 fand in unserer Aula der Informationsabend für Eltern der Grundschule statt.

In der übervollen Aula informierte Schulleiter Johannes Steggers über die Schulform "Realschule" und das neue Konzept der Liebfrauenschule als biedukative Schule mit Mädchen- und Jungenklassen.

Dabei kamen besonders Aufnahmevorraussetzungen, Schullaufbahn und Abschlüsse an der Realschule zur Sprache. 

Weitere Themen waren pädagogische Zielsetzungen, Soziale Kompetenzen und  Schwerpunkte unserer Schule.

Die Aula war durch das große Interesse und Informationsbedürfnis der Eltern bis auf den letzten Platz gefüllt, eingige Eltern mussten sogar im Treppenhaus der Veranstaltug folgen.

Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft (KSW), 15.11.2013

Typberaterin gibt Schülerinnen Tipps zum Aussehen

Sommer- oder Wintertyp, Frühlings- oder Herbsttyp, kalte oder warme Farben? Was steht mir besonders gut und was lasse ich lieber im Geschäft? Wer kennt sie nicht, die scheinbar alles entscheidende Frage: „was ziehe ich morgen an?“. Über hilfreiche Tipps freuten sich jetzt die Zehntklässlerinnen der Liebfrauenschule in Ratingen. Dank der sich noch im Aufbau befindenden, an das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW) angebundenen Lernpartnerschaft mit den business-frauen Ratingen e.V. bekamen die Realschülerinnen im Rahmen einer Unterrichtseinheit Textilgestaltung Besuch vom Profi.
Ganz praktisch demonstrierte Image- und Typberaterin Petra Waldminghaus ihnen die Wirkung von Farben in der Bekleidung und half ihnen dabei, den eigenen Typ zu erkennen. „Wir werden heute keine aufwendige Farbenlehre betreiben“, sagt Waldminghaus. „Welcher Typ ihr seid, hat mit Eurem Aussehen und Eurer Persönlichkeit zu tun“. Ein kleines bisschen Unterricht zu machen, ließ sie sich dennoch nicht nehmen. „Farben sind elektromagnetische Wellen“, erklärt sie den physikalischen Effekt. Einfach gesagt seien es Reflexionen einer Farbe, die ins Gesicht fallen und Teint und Konturen betonen bzw. uns verblassen lassen.
Nicht zu unterschätzen sei zudem die psychologische Wirkung der Farben. Je nach Anlass und gewünschter Außenwirkung könne und solle die Farbwahl gezielt eingesetzt werden.
An den Schülerinnen selbst demonstrierte sie schließlich, wie anhand unterschiedlicher Kontraste und Farbverläufe die Körperform beliebig verändert werden kann.
Nicht nur für die Zehntklässlerinnen und Lehrerin Maria Mund-Marek war die Doppelstunde Textilgestaltung neu und aufregend. „Das ist auch für mich etwas Neues und Besonderes“, sagt Waldminghaus, die ihr Wissen im normalen Berufsalltag insbesondere Menschen des öffentlichen Lebens, wie Politikern und Führungskräften, aber auch Privatpersonen vermittelt.
„Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir Frau Waldminghaus für diese Aktion gewinnen konnten und auch zukünftig im Rahmen der Kooperation mit den business-frauen Ratingen auf Ihr Engagement zählen zu dürfen“, sagt Mund-Marek, die sich in der Schule für die neue, sowie die bereits seit vielen Jahren bestehende KSW Lernpartnerschaft mit der St. Marienkrankenhaus GmbH verantwortlich fühlt.
Schon bald wird es ein weiteres, durch das KSW moderiertes Planungstreffen zur Ausarbeitung des Kooperationskonzeptes geben. Neben der Image- und Typberatung verspricht die neue Lernpartnerschaft den Schülerinnen weitere facettenreiche und interessante Einblicke in die Arbeitsfelder der Ratinger business-frauen. Mit dabei sind u.a. die Vorstandsmitgliederinnen Helga Krumbeck und Vera Goncalves Cleff, die, wie Waldminghaus, ihr Know-how im Rahmen von gemeinsamen Unterrichtsstunden an die Schülerinnen weitergeben werden.
Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann mit Unterstützung der IHK zu Düsseldorf seit 2002 Kontakte zwischen Unternehmen und Schulen zu dauerhaften Kooperationen vernetzt und damit zur Standortsicherung beiträgt, erhalten Sie bei Bernadette Becker (Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann) unter: 02104-99 26 22 / bernadette.becker@kreis-mettmann.de.

Gesundes Frühstück

Gesundes Frühstück auch an der LFS

Nachdem einige Mitschülerinnen im letzten Schuljahr angeregt haben, dass es bei uns wie an anderen Schulen auch ein gesundes Frühstück geben solte,  wurde dies in der Woche vom 16. - 20.9. 2013 zur Probe angeboten.
In dieser Woche standen jeden Tag in der 1. großen Pause von 9:25 bis 9:45 Uhr einige Mütter im Raum vor der Mensa im Keller und verkauften super leckere, frisch belegte Brötchen. Zur Auswahl standen gekochter Schinken, Wurst, Käse, immer verziert mit Tomate und Salat. Für ein ganzes Brötchen zahlte man je 1.-€.
Zum Nachtisch oder für die nächste Pause konnte man sich noch einen Quark oder Obstsalat im Plastikschälchen mit Deckel kaufen. Dieses kostete 0,50€. In dem Vorraum der Mensa war es immer sehr voll, so begehrt wurde das Probefrühstück angenommen.
Es wäre gut wenn es das nun öfters gibt, vielleicht kann Herr Vatter das ja in seinen kleinen Kiosk aufnehmen. Es würden sich bestimmt Eltern finden, die ihn in der Vorbereitung unterstützen.
Es würden sich sicher viele freuen, wenn sie ab und an mal ihr Schulbrot von zuhause mit dem leckeren, frisch gemachten, gesunden Schulfrühstück ergänzen oder tauschen könnten.

Den fleißigen Müttern ein großes Dankeschön!

Carolin Sauer, 10a

Gesundes Frühstück an der Liebfrauenschule


Am 16.09.2013 begannen wir - wie angekündigt - mit dem Projekt „Gesundes Frühstück“ an der Liebfrauenschule.

Mit Herrn Vatter hatten wir alles besprochen („Vielen Dank, Sie waren unser erster Kunde!“) und so trafen wir uns mit drei Müttern (Frau Sander 6c , Frau Mekes 9c , Frau Versen 9b) um 7:30 Uhr in der Schulküche, belegten 60 Brötchen mit Salat, 4 unterschiedlichen Aufschnitten und wahlweise Gurke oder Tomate; außerdem schnibbelten wir Obst für ca. 35 Portionen Obstsalat. Schnell verkauften wir in der großen Pause die Brötchen; die übrig gebliebenen Portionen Obstsalat boten wir im Lehrerzimmer an.
Am Dienstag haben wir dann 70 Brötchen vorbereitet und die Menge des Obstsalates etwas reduziert. Doch beim Verkauf merkten wir schnell, dass sich das Angebot herum gesprochen hatte. Wir hatten ratzfatz alles verkauft und einige Mädchen hatten noch nicht einmal etwas bekommen.
Also bestellten wir für den Mittwoch 100 Brötchen. An diesem Morgen gesellte sich Frau Nicastro aus der Klasse 6b zu uns und so schmierten wir fleißig zu viert die Brötchen, machten Obstsalat und zusätzlich einen Pfirsichquark. Und wieder: Ausverkauf innerhalb von 7 Minuten.
So ging es bis zum Ende der Woche weiter und wir freuten uns sehr, dass die gesunden Sachen so begeistert von den Mädchen angenommen wurden.

Nun ist die Probewoche zu Ende, wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen und planen das weitere Vorgehen. An die Schülerinnen haben wir einen Fragebogen zum Angebot verteilt und unter den Eltern und Großeltern suchen wir nach helfende Händen.
Denn eins ist sicher, das tägliche Angebot eines gesunden Frühstücks an der Liebfrauenschule kann es nur geben wenn es viele Helfer gibt.

Annette Versen

KSW Meeting 2013

 

Zum elften Netzwerktreffen des Kooperationsnetzes Schule – Wirtschaft im Kreis Mettmann (KSW)  lud jetzt der Landrat des Kreises Mettmann, Thomas Hendele, die Lernpartner aus Unternehmen und Schulen in die Aula der Liebfrauenschule in Ratingen ein.

Das KSW wird durch die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut und hat zum Ziel, Kontakte zwischen Schulen und Wirtschaft zu vermitteln und zu nachhaltigen Lernpartnerschaften zu verknüpfen.

 

Rund 120 Gäste aus Schule und Wirtschaft, Verwaltung und Politik wurden am frühen Abend durch den Schulleiter der Liebfrauenschule Johannes Steggers herzlich begrüßt. Mit einem kurzen Film stellte sich die Gastgeberschule, deren Schülerinnen von der langjährigen Lernpartnerschaft mit der St. Marienkrankenhaus GmbH profitieren, vor.

 

„Die Schülerinnen und Schüler der KSW-Schulen erhalten „echte“ Einblicke ins Berufsleben und können die Anforderungen an verschiedene Ausbildungsberufe kennen lernen. Junge Erwachsene, die gut auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet sind, stellen ein gutes Kapital für unsere Region dar“, fasste Landrat Hendele die Vorteile des KSW zusammen und bedankte sich bei Dr. Udo Siepmann, der als Hauptgeschäftsführer der IHK zu Düsseldorf das Kooperationsnetz Schule – Wirtschaft  seit dem Aufbau im Jahr 2002 unterstützt. Dr. Siepmann stimmte seinem Vorredner zu und ergänzte, dass die Lernpartnerschaften auch für die Unternehmen gewinnbringend seien, da sie auf diesem Wege junge Menschen und ihre Potenziale als zukünftige Auszubildende bereits frühzeitig kennenlernten.

Große Distanz oder gar Berührungsangst zwischen Schulen und der Wirtschaft, wie es sie früher einmal gab, herrscht heute nicht mehr und auch in Zukunft soll das Netzwerk weiter wachsen.

 

In der Talkrunde „Kennen Sie eigentlich …?“ plauderten schließlich Gäste „aus dem Nähkästchen“ und schilderten ihre bisherigen Erfahrungen mit der eigenen Kooperation. Darin, dass die Vorbereitung und Umsetzung der Lernpartnerschaft gerade zu Beginn zwar viel Arbeit bedeute, sich aber absolut lohne, waren sich die Lernpartnerinnen einig. 

 

Die Schülerinnenband der Gastgeberschule „MusiCats“ begeisterte das Publikum mit einer bunten Songauswahl. So war die Stimmung heiter, als nach der Auszeichnung der seit 5 Jahren bestehenden Kooperationen um die „beste“ Lernpartnerschaft geboult wurde. Statt mit schweren Metallkugeln wurde mit weichen Stoffbällen in der Aula und im Treppenhaus zwischen den Gästen gespielt.

 

Die für ihr fünfjähriges Jubiläum ausgezeichneten Lernpartnerschaften „TNT Express Hilden und Bettine-von-Arnim-Gesamtschule (Langenfeld/ Hilden)“ und „AOK Rheinland/ Hamburg Die Gesundheitskasse, Regionaldirektion Kreis Mettmann und Konrad-Heresbach-Gymnasium (Mettmann)“ waren zwei von insgesamt 10 Teams, die in mehreren Boule-Runden versuchten, das Preisgeld für den jeweiligen Schulförderverein zu gewinnen.

Den ersten Platz und damit die Siegerprämie konnte die Gastgeberschule mit ihrem Partnerunternehmen St.- Marienkrankenhaus GmbH für sich bestimmen. Auf den zweiten und dritten Platz „boulten“ sich gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, der BARMER GEK, das benachbarte Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium sowie das Langenfelder Konrad-Adenauer-Gymnasium.

Besonders freuten sich das Team „Liebfrauenschule“ und Schulleiter Steggers über die Boule-Bälle, auch besser bekannt als Crossboccia, die zusätzlich zur Siegerprämie von Dirk Haase, Leiter des Amtes für Personal, Organisation und Wirtschaftsförderung beim Kreis Mettmann, überreicht wurden. „Morgen wird weitergeboult!“, waren sich die Lehrer einig.

Einschulungsfeier 2013