Presseberichte 2014/15

DLV Pressekonferenz zum Mehrkampfmeeting 2015

RATINGER WOCHENBLATT   3.6.2015

Foto DLV


RP, 21.5.2015


Kirchenzeitung 15.5.2015


Kirchenzeitung 18/15, 1. Mai 2015


Ratingen — 24 März 2015

„Viel Spaß in der Schule!“ – Wer kennt sie nicht diese wohlgemeinten Sätze, mit denen Eltern ihre Kinder in den Schulmorgen verabschieden!

liebfrauenschule

Aber ist Schule wirklich nur Spaß? Ganz sicherlich nicht! Denn Schule verlangt schon einiges von den Schülerinnen und Schülern: Sich über längere Zeit konzentrieren können, immer wieder üben oder auch Dinge lernen müssen, die einen gar nicht interessieren. Und doch sind es wichtige Erfahrungen, die die Kinder und Jugendlichen stärken und reifen lassen.

Auf lebendige Art und Weise stellte Michael Felten, Gymnasiallehrer und selbst Vater, seine Gedanken zu diesem Thema unter dem Titel „‘Viel Spaß in der Schule?!‘ – Über Eltern als Lernhelfer“ in einem Vortrag am Mittwoch, den 18. März, in der Erzbischöflichen Liebfrauenschule in Ratingen vor. Zugleich zeigte er auf, an welcher Stelle und auf welche Weise Eltern ihre Kinder unterstützen können, ohne ihnen alle Steine aus dem Weg zu räumen.

Denn: Belastungen auszuhalten, das ist eine wichtige Lernerfahrung für das spätere Leben.
Gemeinsam mit dem Katholischen Schulreferat, dem Katholischen Bildungswerk und der Katholischen Elternschaft war dieser Abend geplant worden und bildete einen gelungenen Auftakt für nachfolgende Vortragsabende an der Liebfrauenschule, in denen die Eltern Anregungen und Unterstützung in Fragen rund um Erziehung, Bildung und Schule bekommen sollen.

Liebfrauenschülerinnen erhalten Coaching für den optimalen Zeitplan

Zeitplanung ist - sei es in der Schule, im Beruf oder im privaten Alltag - ein wichtiges Thema.

Gerade für Schüler ist es wichtig, dass Freizeit und schulische Pflichten nicht kollidieren. Im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft (KSW) hat Supervisorin Sabine-Busse-Kropla von den Ratinger business-frauen deshalb für die Achtklässler der Ratinger Liebfrauenschule ein „Zeitmanagement-Mini-Coaching“ entwickelt, mit dem sie die Realschülerinnen dazu anregen und schulen möchte, anstehende Aufgaben besser und gezielter durchzuführen.

„Anhand eines eigenen Beispiels sollen die Schülerinnen lernen, ein Ziel nach den „SMART“-Regeln zu formulieren, eine Aufgabe in sinnvolle Teilschritte zu zerlegen, eine to-do-Liste zu erstellen und schließlich ihren Erfolg zu kontrollieren und Teilschritte zu feiern“, erklärt die Ratinger business-frau. 


Was zunächst abstrakt und theoretisch klingt, wird für die Schülerinnen bald konkret und greifbar. Dank anschaulicher Bespiele gelingt es Busse-Kropla mit den Mädchen in die Welt der Zeitplanung einzusteigen.

Eifrig formulieren die Realschülerinnen ihre eigenen SMARTen Ziele und fassen in einer to-do-Liste die zur Zielerreichung erforderlichen Teilschritte zusammen.

Bei der anschließenden Überprüfung erkennen sie: „Ein SMARTes, also spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch und terminiert formuliertes Ziel zu erreichen ist gar nicht so schwer. Wenn da nicht die „Aufschieberitis“ wäre. Abhilfe schaffen soll die „Pomodoro“- oder auch „Tomatentechnik“. „Im Prinzip ist diese Technik eine Möglichkeit, sich selbst kleine Anreize zum Lernen oder Arbeiten zu schaffen“, sagt Busse-Kropla. So werde eine 25-minütige Lernphase von einer fünfminütigen Pausenphase begleitet, die genutzt werden solle, um sich mit kleinen Ablenkungen für die getane Arbeit zu belohnen.

In der abschließenden Feedbackrunde zeigen sich alle Beteiligten zufrieden mit dem Pilotprojekt, das auch künftig in den Schulunterricht an der Liebfrauenschule einfließen soll. „Frau Busse-Kropla hat uns das Thema sehr gut erklärt und uns viele hilfreiche Tipps und Tricks mit auf den Weg gegeben“, lobt Schülerin Vivien du Maire. „Das war eine große Hilfe. Wir haben viel gelernt“, stimmen ihr die Mitschülerinnen zu. Einen großen Mehrwert sieht auch Lehrerin Nina Riedel in der gemeinsamen Unterrichtsstunde mit der Business-Expertin: „Es war sehr positiv, auch für mich.“

Neben dem Coaching für eine optimale Zeitplanung verspricht die KSW-Lernpartnerschaft zwischen den business-frauen und der Liebfrauenschule den Schülerinnen weitere vielfältige und interessante Einblicke in die Arbeitsfelder der Ratinger Unternehmerinnen.

Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf bereits seit 2002 Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften verbinden, gibt es bei Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. 02104-99 26 22, bernadette.becker@kreis-mettmann.de oder unter www.ksw.me

Fotos und Text: Kreis Mettmann, Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft

Der Besuch von Frau Busse-Kropla zum Thema Zeitmanagement in der Klasse 8c

 

Am Mittwoch, den 28.01.15 bekamen wir Besuch von Frau Busse-Kropla einer Dame der Buisness-Frauen Ratingen. Sie erklärte uns, wie wir unsere Ziele schnell erreichen und unsere Zeit besser planen können. Sie sagte, wir sollen unsere Ziele Smarti machen. Smarti bedeutet: Spezifisch, Messbar, Aktivierend, Realistisch, Terminierend und Integrativ. Wenn das Ziel all diesen Begriffen entspricht, ist es Smarti, also es wird schnell und strukturiert erreichbar sein.

Bei der Zeitplanung erzählte Frau Busse-Kropla uns von einer To-do-Liste. Diese besteht aus drei Spalten: die zu erledigende Aufgabe, den Termin (wann die Aufgabe fertig sein sollte) und ein Kästchen zum Abharken der Aufgabe. Außerdem erzählte sie uns von einer Technik um Aufgaben gezielt zu erledigen. Diese Technik heißt Pomodoro Technik. Die so heißt, da der Erfinder einen Küchenwecker in Form einer Tomate verwendete. Diese stellt man und erledigt seine Aufgabe. Wenn die Zeit abgelaufen ist, darf man sich eine kleine Pause gönnen. Nach der kleinen Pause die Uhr wieder stellen und die Aufgabe zu Ende erledigen oder eine neue beginnen.

Ich persönlich fand den Besuch von Frau Busse-Kropla sehr gut, da ich dort lernen konnte, wie ich die Zeit sinnvoll organisieren kann und nicht alles aufschiebe.

 

Von:Alessia Patricelli 8c

"Ohne sie würde hier etwas fehlen"

Pressebericht der Rheinischen Post vom 30.01.2015

 



Ratingen: "Ohne sie würde hier etwas fehlen"
Klassenlehrerin Charlotte Seguin beim Deutschunterricht in der Klasse 5b. Sie möchte die Jungenklasse nicht missen, auch wenn das Arbeiten anders ist.

Ratingen. Seit einem Halbjahr werden auch Jungen an der Liebfrauenschule unterrichtet. Zeit für eine erste Bilanz. Von Karl Ritter

Die alten Parkettdielen knarzen. Das Gebäude ist alt, sehr alt. Seit über 100 Jahren werden in diesem Räumen junge Menschen aufs Leben vorbereitet. Einer von ihnen ist Paul. Der Junge mit dem schwarzen Haar sitzt in der ersten Reihe, direkt vor dem Pult von Lehrerin Charlotte Seguin. Deutsch steht in dieser sechsten Stunde auf dem Stundenplan. Konjugation von Verben. Paul darf sich ein Wort aussuchen, dass ein Klassenkamerad dann in die richtige Form bringen muss. "Essen. Zweite Person Plural, Präteritum." Suchend wandert der Blick des Elfjährigen durch den Raum. Er darf einen seiner Mitschüler dran nehmen.

Ein ganz normaler Unterricht halt - oder auch nicht. Denn Paul und seine 31 Klassenkameraden sind so etwas wie Exoten. Sie sind die ersten Jungen, die in der Realschule unterrichtet werden. "Die Jungen sind definitiv ein Gewinn für uns. Ohne sie würde hier etwas fehlen", bilanziert Peter Bärens, kommissarischer Schulleiter nach dem ersten Schulhalbjahr mit dem bi-edukativen Unterricht, wie es im Pädagogendeutsch heißt. Dabei habe es anfangs auch im Kollegium viele Kritiker gegeben, die die Abkehr von der jahrhundertelangen Tradition der reinen Mädchenschule sehr kritisch gesehen haben. "Das hat sich aber in diesem Halbjahr revidiert. Ich kriege sehr viel positive Rückmeldungen von Kollegen, die bei den Jungen eine Vertretungsstunde gemacht haben", so Klassenlehrerin Seguin, die sich freiwillig gemeldet hat für die Leitung - wie alle Kollegen, die fest in der 5b unterrichten.

Die Unterschiede zwischen dem Leben "vor" und "nach" den Jungen werden schon beim Gang durch das altehrwürdige Treppenhaus deutlich. Erde und Matsch sind auf den Stufen verteilt. "Aha, die Jungs haben draußen gespielt", sagt Peter Bärens, wenn auch mit einem Augenzwinkern. Wirkliche Unterschiede gibt es vor allem in anderen Punkten, wie Charlotte Seguin erklärt. "Bei den Jungen muss es im Unterricht immer mal kleine Wettbewerbe geben. Sie lieben es, herauszufinden, wer besser ist." Ansonsten wachsen in dieser fünften Klasse überwiegend kleine Kavaliere heran, ist die Klassenlehrerin begeistert: "Sie sind so freundlich. Grüßen, halten die Türen auf."

Auffällig sei, so Peter Bärens, der in der Klasse Biologie unterrichtet, dass die Jungen weitaus forscher seien als die Mädchen: "Ich habe in meinem Büro ein Glas mit Süßigkeiten stehen, an dem sich die Kinder bedienen können. Während die Mädchen da immer noch einmal nachfragen, greifen die Jungen gleich zu", erzählt er lachend. Und dann war da noch die Geschichte mit dem Ehrgeiz, die der Pädagoge mit einem Lächeln auf den Lippen zum Besten gibt: "Wir haben Platten bekommen, die wir in der Turnhalle bei Veranstaltungen zum Schonen des Bodens auslegen. Das waren zwei Paletten à 750 Kilogramm. Als die geliefert wurden, hatten die Jungs gerade Sportunterricht." Innerhalb von 25 Minuten sei die erste Palette leer gewesen. Und auch für die zweite Palette habe sich die Klasse freiwillig gemeldet. Aber auch für die Lauf-AG und das Schulorchester sei der männliche Nachwuchs eine Bereicherung. In Mathe sei das Arbeiten mit den Jungen ganz anders: "Da kommt man schneller voran", meint der Schulleiter. Auch wenn der Unterricht bis auf die Religionsstunden nach Geschlechtern getrennt gehalten wird, ist das soziale Miteinander zwischen Mädchen und Jungen gut, freut sich Bärens: "In den Pausen wird auf dem Schulhof wie selbstverständlich zusammengespielt, vor allem Fußball."

Quelle: RP
Ein halbes Jahr Jungen an der LFS.pdf
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Ratinger Geschichten - Die Lauf AG

Lauf _ AG 17.01.15.pdf
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Liebfrauenschülerinnen lernen für den perfekten Auftritt

Ganz unter dem Motto „Sie kam, sah und siegte“ stand die erste Deutschstunde der zehnten Klassen an der Liebfrauenschule Ratingen.
Innerhalb des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft war die Businesstrainerin Petra

Korioth von den Ratinger business-frauen in die Erzbischöfliche Realschule gekommen, um die Schülerinnen für ihren perfekten Auftritt zu coachen.

Den ersten Teil der Doppelstunde widmete Korioth dem Ersten Eindruck und der Begrüßung bei Vorstellungsgesprächen.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“, so die Mediatorin. „Habt deshalb Mut zur Präsenz - bei einer Begrüßung durch Euren Namen und bei Euren Präsentationen durch andersartige Medien, die zur Aufmerksamkeit einladen."

Als kleines Warmup übt Korioth mit

den Schülerinnen die Begrüßung

mit Handschlag, Blickkontakt und namentlicher Vorstellung. Anhand von Fotografien verdeutlicht sie anschließend das Phänomen, dass der erste Eindruck häufig Rückschlüsse auf Charaktereigenschaften auslöst.

„Präsentation von Referaten mal anders“ lautete das Thema der zweiten Schulstundenhälfte. Gemeinsam erarbeiten die Schülerinnen eine Reihe von Kriterien, die eine gute Präsentation ausmachen und lernen dann alternative Präsentationsmethoden kennen. Neugierig und interessiert machen sich die Zehntklässlerinnen mit den für sie neuen Techniken und Medien wie „Lernstraße“, „Lernplakate“, „Flip Chart“ und „Umzugskartons“ vertraut und staunen nicht schlecht über die vielseitigen und kreativen Einsatzmöglichkeiten.

Mit Tipps zur Körpersprache des Referenten während des Vortrages rundet die Businessexpertin das Thema ab.

Beim Wissensspiel „Rasende Reporterin“ war schließlich Schnelligkeit und kreatives Chaos gefragt. Mittels „wimmeln“ galt es auf neun themenspezifische Fragen eine Antwort von den Mitschülerinnen zu bekommen und diese durch Handzeichen bestätigen zulassen. Dabei schienen die Schülerinnen ganz in ihrem Element zu sein, so Korioth. Zufrieden bemerkt sie:„Trotz des ersten Schultages nach den Ferien zeigten die Schülerinnen ein angenehmes Interesse und waren offen für neue Ideen.

Gewappnet mit wertvollen Tipps und Hinweisen können Die Schülerinnen ihren nächsten Referaten und bevorstehenden Vorstellungsgesprächen nun entspannt entgegen sehen. „Ich fand den Vortrag unheimlich gut. Jemand aus dem Berufsleben kann den Mädchen solche Dinge besonders authentisch rüberbringen", ist auch Lehrerin Margret Paprotta begeistert von der praktischen Unterrichtseinheit.

Neben dem Coaching für den perfekten Auftritt verspricht die KSW-Lernpartnerschaft zwischen den business-frauen und der Liebfrauenschule den Schülerinnen weitere vielfältige und interessante Einblicke in die Arbeitsfelder der Ratinger Unternehmerinnen. Involviert sind neben Petra Korioth unter anderen ihre Vorstandskolleginnen Helga Krumbeck und Vera Goncalves Cleff sowie Petra Waldminghaus, Sabine Busse-Kropla, Andrea Knöpke und Maria Beck.

Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf bereits seit 2002 Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften vernetzt und damit zur Standortsicherung beiträgt, gibt es bei Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. 02104-99 26 22, bernadette.becker@kreis-mettmann.de oder unter www.ksw.me.

Fotos und Text: Kreis Mettmann, Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft

Neujahrslauf 2015

Foto RP
Foto RP

Auszüge aus dem Pressebericht der RP

Und so war alles bestens vorbereitet für einen tollen Lauftag, dem auch Wolfgang Diedrich als Bürgermeister-Stellvertreter und Rolf Steuwe, Erster Beigeordneter und Sportdezernent, beiwohnten. "Ich finde es toll, welche Leistungen hier schon die ganz Kleinen erbringen", lobte Diedrich, der wie alle anderen Zuschauer eine Premiere erlebte: Dass eine Gruppe der Liebfrauenschule an den Start geht, hat es in all den Jahren zuvor schon gegeben. Doch in diesem Jahr waren erstmals auch Jungen für die Realschule mit dabei und liefen in den gelben Shirts mit. Das überraschte Moderator Burkhard Swara dann doch ein bisschen: "Nanu? Jungen bei der Liebfrauenschule?" Aufklärung nahte aber schnell für den Laufexperten, schließlich nimmt die Schule seit diesem Sommer zum ersten Mal auch Jungen auf.

Liebfrauenschülerinnen musizieren für Patienten und Seniorenheimbewohner  

 

Traditionell sind auch in diesem Jahr wieder in der Adventszeit die Türen des Foyers im Ratinger St. Marienkrankenhaus und im St. Marien-Seniorenheim Patienten, Mitarbeitern und Besuchern geöffnet.

Zum Adventskalender „24 Türen“ kommen hier vom 01. bis 24. Dezember täglich Menschen in besinnlicher Runde zur gemeinsamen Zeitreise mit Musik und Literatur zusammen. Dazu tragen bei weihnachtlicher Musik Mitarbeiter und engagierte Ratinger Geschichten vor. Unter den Vortragenden und Musikern finden sich jährlich auch Lehrer und Schülerinnen der benachbarten Liebfrauenschule.

Bereits seit 2004 führen die Erzbischöfliche Realschule und die St. Marienkrankenhaus GmbH eine an das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW) angebundene Lernpartnerschaft und gestalten jährlich zahlreiche gemeinsame Projekte – eines davon ist die Beteiligung an „24 Türen“.

So lasen jetzt der kommissarische Schulleiter Peter Bärens und Gabi Keusen-Huerkamp vom Sekretariat der Schule den Besuchern eine weihnachtliche Geschichte vor. Unter Leitung von Musiklehrerin Patricia Doser musizierte dazu das Flötenquartett der Schülerinnen und gestaltete den musikalischen Teil des Nachmittags.

 

„Den Adventskalender gibt es in dieser Form seit dem Jahr 2000. Er wird von den Besuchern, überwiegend aus unseren Seniorenheimen, live im Foyer mit verfolgt“, erklärt Horst Ramm, Heimleiter Seniorenheime. „Über einen Fernsehkanal kann jedes Türchen aber auch aus den Patientenzimmern und den Räumlichkeiten des St. Marien-Seniorenheimes miterlebt werden.“

Die Schülerinnen und Lehrer der Liebfrauenschule sind für die Mitarbeiter und Bewohner der Seniorenheime von der Adventsaktion nicht mehr weg zu denken. Bereits seit Beginn der lang-

jährigen Kooperation beteiligt sich die Schule mit musikalischen Beiträgen und Lesungen an dem Adventskalender.

„Die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen ist auch für unsere Bewohner immer wieder etwas Besonderes“, erläutert Ramm. „Einige unsrer Bewohner haben damals selbst die Liebfrauenschule besucht und kennen die Mädchen bereits aus anderen Projekten.“ Erst kürzlich fand ein gemeinsamer Bastelnachmittag im St. Marien-Seniorenheim statt, an dem zauberhafte Weihnachtssterne und kleine Engelchen aus Gebetsbüchern entstanden.

Weitere Informationen zum KSW, mit dem der Kreis Mettmann und die IHK Düsseldorf bereits seit 2002 Kontakte zwischen weiterführenden Schulen und benachbarten Unternehmen zu dauerhaften Lernpartnerschaften vernetzt und damit zur Standortsicherheit beiträgt, gibt es bei Bernadette Becker, Wirtschaftsförderung Kreis Mettmann, Tel. 02104-99 2622, bernadette.becker@kreis-mettmann.de oder unter www.ksw.me.

Fotos und Text: Kreis Mettmann, Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft

Liebfrauenschülerinnen musizieren für Pa
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Rheinische Post , 12.12.14

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Profis helfen Schülern beim Bewerben

In Ratingen und Mettmann gibt es im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft besonderen Unterricht.   RP vom 24.11.2014 s. Downdoad

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Imageberaterin gibt Schülerinnen Tipps zur Wirkung von Farben

 

Sommer- oder Wintertyp, Frühlings- oder Herbsttyp, kalte oder warme Farben? Was steht mir besonders gut und was lasse ich lieber im Geschäft? Wer kennt sie nicht, die scheinbar alles entscheidende Frage: „was ziehe ich heute an?“. Über hilfreiche Tipps von Image- und Typberaterin Petra Waldminghaus freuten sich jetzt die Zehntklässlerinnen der Liebfrauenschule in Ratingen. Im Rahmen des Kooperationsnetzes Schule-Wirtschaft besuchte die Ratinger business-frau eine Doppelstunde des Textilkurses der Ratinger Schule.

Ganz praktisch demonstriert Petra Waldminghaus den Schülerinnen die Wirkung von Farben in der Bekleidung und hilft ihnen dabei, den eigenen Typ zu erkennen. „Wir werden heute keine aufwendige Farbenlehre betreiben“, so Waldminghaus: „Welcher Typ ihr seid, hat mit Eurem Aussehen und Eurer Persönlichkeit zu tun“. Ein kleines bisschen Unterricht zu machen, lässt sie sich dennoch nicht nehmen. „Farben sind elektromagnetische Wellen“, erklärt sie die physikalischen Effekte. Einfach gesagt seien es Reflexionen einer Farbe, die ins Gesicht fallen und Teint und Konturen betonen oder aber uns verblassen lassen.

Mit Stoffmustern warmer und kalter Farbtöne demonstriert Waldminghaus anschließend den physikalischen Effekt.

 

Mit Blick auf die bevorstehenden Bewerbungsprozesse der Zehntklässlerinnen greift Waldminghaus dann das Thema Psychologische Wirkung von Farben auf. „Kurze 150 Millisekunden  entscheiden über Euren ersten Eindruck. Nutzt diese kurze Zeit, um Euer Gegenüber mit dem bewussten Einsatz von Farbe und Stil zu überzeugen“, appelliert Waldminghaus. Ganz wichtig sei ihr dabei, dass sich die Schülerinnen nicht verstecken und sich ihrer selbst bewusst werden. „Denn oft können kleinste Veränderungen ein ganz neues Selbstbewusstsein und Lebensgefühl bewirken.“ 

An den Schülerinnen selbst demonstriert sie schließlich, wie anhand unterschiedlicher Kontraste und Farbverläufe die Körperform in der Wahrnehmung beliebig verändert werden kann.

Die Schülerinnen zeigen sich dankbar für die zahlreichen Hinweise des Profis. „Ich fand es sehr gut und interessant“, sagt Schülerin Sumitha David. Bei ihrer nächsten Shoppingtour möchte sie sich die Tipps zu Herzen nehmen.

Aufregend und spannend war die Doppelstunde Textilgestaltung auch für die Image- und Typberaterin: „Das ist auch für mich etwas Besonderes“, sagt Waldminghaus, die ihr Wissen im normalen Berufsalltag insbesondere Menschen des öffentlichen Lebens, wie Politikern und Führungskräften, aber auch Privatpersonen vermittelt.

„Wir schätzen uns sehr glücklich, dass wir Frau Waldminghaus für diese Aktion gewinnen konnten“, sagt Lehrerin Maria Mund-Marek, die in der Schule für die noch junge KSW-Lernpartnerschaft mit den business-frauen Ratingen sowie für die bereits seit über zehn Jahren bestehende Kooperation mit der St. Marienkrankenhaus GmbH verantwortlich ist.

 

Neben der Image- und Typberatung verspricht die Lernpartnerschaft den Schülerinnen weitere vielfältige und interessante Einblicke in die Arbeitsfelder der Ratinger business-frauen. Involviert sind unter anderen die Vorstandsmitgliederinnen Helga Krumbeck, Vera Goncalves Cleff und Petra Korioth sowie Sabine Busse-Kropla, Andrea Knöpke und Maria Beck, die ihr Know-how im Rahmen von gemeinsamen Unterrichtsstunden an die Schülerinnen weitergeben. 

 

Fotos und Text: Kreis Mettmann, Kooperationsnetz Schule - Wirtschaft

und dann noch ein paar Schülerkommentare:

" Es war wirklich sehr informativ" Anke

" Wir fanden es sehr interessant, informativ und es hat viel Spaß gemacht!" ( Sumita und Eva)

" Es wäre toll gewesen, wenn Frau Waldminghaus auf jeden hätte eingehen können, aber die Zeit war zu kurz" ( Isa)

" Es war gut zu hören, was man noch für Farben tragen kann" ( Klara)

" Jetzt habe ich mehr darüber erfahren, was ich noch so alles tragen kann" (L.M.)

" Ich fand es sehr informativ. Jetzt werde ich mehr auf Farben achten und bei der Auswahl meiner Brille auf das Gestell achten" (Hanna)

 

 

Imageberaterin gibt Schülerinnen Tipps z
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Berlin Marathon 27.9.2014

Zeitung Rheinische Post Okt 2014 Berlin
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Ratinger Wochenblatt Berlin Marathon 201
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Liebfrauenschule: Neustart mit 32 Jungen / RP 22.08.2014

 

 

Ratingen: Liebfrauenschule: Neustart mit 32 Jungen
 
Bühne frei für die Fünftklässler der Liebfrauenschule: Vorne sitzen die Mädchen der 5a mit Klassenlehrerin Felicitas Multhaupt, dahinter nehmen die ersten Jungen Aufstellung.
FOTO: Achim Blazy

 

Ratingen. Die erzbischöfliche Mädchenrealschule setzt ab sofort auf "Bi-Edukation". Sie hat weniger Plätze als Anmeldewünsche. Von Paul Köhnes

 

 

Sie selbst finden ihren ersten Schultag dort wohl spannend, aber so außergewöhnlich nun auch wieder nicht. Fabian zeigt auf eine ganze Bankreihe rechts neben sich: "Wir kommen alle von der Gebrüder-Grimm-Schule." Mund-zu-Mund-Propaganda an der Grundschule in Süd hatte gewirkt, seit die Liebfrauenschule ihren geplanten Neustart publik gemacht hatte. Sein Mitschüler Phillip nennt eine eigene Gewährsfrau: "Meine Schwester geht in Klasse acht hier. Und sie hat gesagt: ,Die Schule ist toll'". Sein Banknachbar Moritz spielt gern Fußball, freut sich auf den Sportunterricht genauso wie auf Erdkunde und Biologie.

 

Und das Meinungsbild auf dem Schulhof, bei den älteren Mitschülerinnen? Magda (Klasse acht) findet's nicht so aufregend: "Mit den Fünftklässlern haben wir ja im Unterricht nicht viel zu tun", meint sie trocken. Ihre Mitschülerin Leonie erinnert sich dagegen noch an den Tag, an dem der ehemaligen Schulleiter Johannes Steggers den Schülerinnen die neuen Pläne erklärte: "Da gab es zuerst mehr Buhrufe als Applaus." "Stimmt, aber seither hat sich viel getan", sagt Peter Bärens (60), der kommissarisch die Nachfolge von Steggers angetreten hat, gemeinsam mit seinem langjährigen Konrektorkollegen Willi Wüstenberg (60). Beide arbeiten seit 17 Jahren zusammen in der Schulleitung. Gemeinsam mit dem 32-köpfigen Kollegium wollen sie die Idee von paralleler Jungen- und Mädchenförderung an einer Schule mit Leben füllen. Strikte Trennung wird es nur im Unterricht geben - und das auch nur bis Klasse sieben, wenn das Differenzierungsangebot für gemischte Mädchen- und Jungenklassen sorgen wird. Im Übrigen geht Bärens davon aus, "dass es wohl kein Problem sein wird, wenn alle miteinander in den Pausen Fußball spielen können, wenn sie wollen". Hinzu komme das gemeinsame Tun in Arbeitsgemeinschaften oder den Musikensembles der Schule. Dass man mit dem neuen Angebot einen Nerv treffen würde, war Bärens schon lange klar: "Wir hatten immer wieder Anfragen von Eltern nach einer Jungenklasse."

 

Offen ist, wer nach dem 1. Februar 2015 Schulleiter sein wird. An der Schwarzbachstraße nahm man vor den Ferien enttäuscht zur Kenntnis, dass in einer ersten Bewerberrunde offenbar kein geeigneter Kandidat für die Nachfolge von Johannes Steggers zu finden war.

 

Quelle: RP
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