Archiv von Leitworten und Liebfrauen- Notizen

„2. Halbzeit – Abschied, Dank und Übergang“


Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
am 31. Januar 2019 habe ich die Leitung der Liebfrauenschule abgeben. Eigentlich kann ich es selber kaum glauben, dass ich mehr als 22 Jahre an der Schule tätig war. Nach 18 Jahren als stellvertreten-der Schulleiter übernahm ich 2014 die Schulleitung. Rückblickend waren es sehr interessante, viel-seitige, herausfordernde, arbeitsreiche und schöne Jahre.
Neben der kontinuierlichen Modernisierung unseres schönen Schulhauses und der Förderung von Talenten in den verschiedensten Bereichen ist für mich besonders die Aufnahme und Förderung von Mädchen und Jungen in getrennten Klassen ein Herzensanliegen gewesen. Die anspruchsvolle Ar-beit in den letzten Jahren konnte nur mit einem kompetenten und hochmotivierten Team von Mit-arbeiterinnen und Mitarbeitern, engagierten Eltern sowie Schülerinnen und Schülern bewältigt wer-den. Das alles hätte ich nicht alleine tragen können und Entscheidungen ließen sich im Team besser bewältigen. So hatte ich einerseits immer eine verlässliche und unermüdliche Hilfe in Frau Leers und Herrn Jakubowski in der Schulleitung und andererseits eine große Unterstützung durch meine Kolle-ginnen und Kollegen sowie Frau Huerkamp und Frau Schomaker im Sekretariat und Herrn Brisciana.
Die letzten Jahre meiner Tätigkeit werden mir in besonders guter Erinnerung bleiben. So durften wir miteinander ein sehr schönes Schulfest feiern, das wir unter das Thema „Liebfrauenschule schaut über den Zaun“ gestellt haben. Wie sehr die Schulgemeinschaft zusammensteht und große Dinge auf die Beine stellen kann, konnten wir dann bei unserer Romfahrt im Jahr 2018 erfahren. Gemein-schaftserlebnisse sind wie Sonnenstrahlen im grauen Schulalltag und deshalb für ein gelingendes Schulleben und das Zusammenwachsen der Schulgemeinschaft unverzichtbar.
Mit diesem Schreiben verabschiede ich mich nun von Ihnen als Schulleiter und bedanke mich ganz herzlich für die vielfältige und wohlwollende Unterstützung sowie die Zusammenarbeit in den verschiedensten Gremien der Schule. Danke sage ich für das Vertrauen, das Sie in mich gesetzt ha-ben und für die gespürte und ausgedrückte Zufriedenheit.
Ein besonders großes Dankeschön sage ich heute der ganzen Schulgemeinschaft für eine unvergess-liche Abschiedsfeier. Ich bin dankbar, dass mir die Urkunde zur Entlassung aus dem Schuldienst im Rahmen der Messfeier vor allen Schülerinnen und Schülern überreicht wurde. So sind es doch die Kinder, die unseren Beruf so liebenswert machen. Sie haben den Festakt mit Musik, Tanz und Schauspiel für mich und alle geladenen Gäste zu einem wirklichen Fest werden lassen. Die liebevolle Gestaltung der Turnhalle, die vielen guten Wünsche und originellen Geschenke wie die Ruhestands-bank aus der Elternschaft haben mich tief bewegt.
Heute freue ich mich, dass Herr Jakubowski ab dem 01. Februar 2019 zu meinem Nachfolger er-nannt wurde. Ich wünsche ihm für die Amtsführung von Herzen alles Gute und der ganzen Schulge-meinschaft für die Zukunft Gottes reichen Segen.

Informationen zum 2. Halbjahr 2018_2019_
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„Gemeinsam im Glauben unterwegs“

Grußwort des Schulleiters zum Schuljahr 2018/2019

Liebe Schulgemeinde!
„Gemeinsam unterwegs im Glauben“ ist unser Leitmotiv im Schuljahr 2018/19, in dem wir uns mit der ganzen Schulgemeinschaft auf den Weg nach Rom machen.
Pilgern heißt:

  • gemeinsam – und nicht einsam
  • unterwegs sein – und nicht stillstehen
  • glauben – und nicht orientierungslos sein

Glauben braucht diese Gemeinschaftserfahrungen, denn ohne Gemeinschaft stirbt der Glauben.
Auf unserer Pilgerfahrt wird unser Miteinander geprägt sein durch Reise- und Alltagserfahrungen und viele Begegnungen. Gottesdienste mit Gebeten und Gesang, aber auch Freizeiterlebnisse werden unsere Schulgemeinschaft stärken und den Zusammenhalt fördern.
Deshalb wollen wir achtsam sein und nicht gleichgültig, füreinander da sein und nicht egoistisch, hinschauen und nicht wegschauen, wo jemand in unserer Gemeinschaft Hilfe braucht.
So kann das gelebte Leitmotiv auch ein guter Wegbegleiter in guten und traurigen Tagen im Schulalltag werden, denn DU bist nie allein.
Ich wünsche der Schulgemeinschaft, dass die Pilgerfahrt nach Rom uns für das Schuljahr 2018/19 und darüber hinaus Kraft, Zuversicht und Motivation geben möge.
Für die Schulleitung

            Peter Bärens  
Ratingen, im August 2018

Informationen zum 1. Halbjahr 2017:2018_
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„Aufeinander zugehen – gemeinsam weitergehen“

Grußwort des Schulleiters   -  Schuljahr 2017/2018

Liebe Schulgemeinde,

das Schuljahr 2017/18 hat begonnen und wir sind gespannt, was sich auf unserem Schuljahresweg alles ereignen wird.
In unserer Schule treffen sich viele Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Meinungen, Vorstellungen und Interessen.
Wenn wir die gemeinsame Schulzeit als Weggemeinschaft begreifen, müssen wir immer wieder aufeinander zugehen. Aufeinander Zugehen fängt stets mit Offenheit, Verständnis und gegenseitiger Wertschätzung an. Dies sind Grundvoraussetzungen, damit man auch bei Konflikten miteinander und nicht übereinander spricht, dass man immer wieder Gemeinsames neu entdecken und gemeinsam weitergehen kann.
Nur wenn wir wirklich für den Anderen offen sind, können wir ihn verstehen und respektieren. Deshalb sollte in der ganzen Schulgemeinde die Bereitschaft vorhanden sein, zu jeder Zeit aufeinander zuzugehen, um mit jedem Kind oder Erwachsenen die Grundlage für ein gelingendes Schuljahr zu legen.

Ich wünsche der Schulgemeinschaft ein gutes, erfreuliches Schuljahr 2017/18 und immer wieder die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und gemeinsam weiterzugehen.

Mit freundlichem Gruß
  Für die Schulleitung

Grußwort des Schulleiters  - Schuljahr 2016/17

"Über den Zaun schauen“

Liebe Schulgemeinde,

das Schuljahr 2016/17 hat begonnen und wir sind gespannt, was sich auf unserem Schuljahresweg alles ereignen wird.

Besonders freuen dürfen wir uns auf das kommende Schulfest, das uns als Schulgemeinde weiter zusammenwachsen lässt. Es gehört zu unseren Grundüberzeugungen, dass unsere Schule nicht nur ein Haus des Lernens, sondern auch ein Haus des Lebens mit Zeiten zum Innehalten und Zeiten zum Feiern ist. Feste und Feiern gehören deshalb selbstverständlich zu unserem Schulleben.

Der Trend zu Veränderungen wird sich, besonders im pädagogischen und organisatorischen Bereich, weiter verstärken, mit Auswirkungen auf unsere tägliche Arbeit und unser Schulleben. Die fortschreitenden Entwicklungen drängen uns, rechtzeitig und immer wieder über den Zaun zu schauen.

Im Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen können wir voneinander lernen, uns unterstützen und ermutigen. Der Blick über den Zaun ermöglicht auch eine realistische Standortbestimmung, damit wir zur rechten Zeit angemessene Neuerungen aufnehmen können.

Unser diesjähriges Plakat zum Schulfest zeigt symbolisch unser Jahresmotto:

„Über den Zaun schauen“.

Wenn wir uns strecken, um weit zu sehen, sollten wir allerdings nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Unsere eigenen Fähigkeiten und Erkenntnisse sollten wir nicht unterschätzen. Eine gute Schule entsteht nicht von selbst. Verantwortlich sind wir alle, die sie gestalten.
Ich wünsche uns ein gutes, erfreuliches Schuljahr 2016/17 und die Bereitschaft „Neues“ zu wagen.


Mit freundlichem Gruß

Peter Bärens
RSR i.K.

Ratingen, im August 2016

Informationen zum 2. Halbjahr 2016_2017_
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Informationen zum 1 Halbjahr 2016_2017.
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Schuljahr 2015/2016
„Schritte wagen“

Liebe Schulgemeinde,

dem Schuljahr 2015/2016 möchte ich das folgende Leitwort geben:
„Schritte wagen“.

Der „Weg“ unserer Schule ist 115 Jahre alt. Viele Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon vor uns mit Eltern und Schülerinnen den Weg gegangen, haben wie wir Schritte gewagt.
Aus den Chroniken wissen wir, dass der Weg für unsere Vorgängerinnen und Vorgänger nicht immer leicht war. Wir folgen ihren Spuren und doch beginnen wir immer wieder neu. Als Schulgemeinde werden wir Schritte wagen und uns gemeinsam auf den Weg machen.
Oft meinen wir, der Weg sei uns vertraut und doch ist er voller Überraschungen. Wir werden auf unserem „Schulweg“ Blumen und Steinen begegnen. Keiner von uns kennt nur den leichten, den unbeschwerlichen Weg.
Neben vielen schönen, haben gerade die schweren Wegstrecken unseren gemeinsamen Weg geprägt und uns zu einer Schulgemeinde zusammenwachsen lassen.
Auch unsere Schritte werden im kommenden Schuljahr Spuren hinterlassen.

Wenn wir gemeinsam Schritte wagen
    aufeinander zugehen
    miteinander sprechen
    Gemeinsames entdecken
    Gemeinsames tun
Dann müssen wir die Stolpersteine
    der Missverständnisse
    der Voreingenommenheit
    des Misstrauens
    der Reserviertheit
nicht fürchten.
Ich freue mich darauf, im neuen Schuljahr mit dem Kollegium, den Eltern und den Schülerinnen und Schülern neue Schritte zu wagen.

Mit freundlichem Gruß

Peter Bärens
Ratingen, im August 2015

SJ 2015/16 2. Halbjahr
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