Ausflüge und Fahrten 2018/19

Mehr als ein Ostereierausflug….


Ziel war am Dienstag, dem 9.4. das Oberschlesische Landesmuseum in Hösel, nur eine Viertelstunde mit dem Bus von unserer Schule entfernt. Zurzeit findet dort eine Ausstellung zum Osterfest „Das goldene Ei“ statt.
Das Museum ist Kooperationspartner unserer Schule, und die Leiterin Frau Dr. Peters-Schildgen hieß uns herzlich willkommen.  Sie führte uns zu den verschiedenen Glasvitrinen, in denen kunstvoll verzierte Eier in jeder Größe ausgestellt waren und erzählte uns kurze Geschichten zum Osterbrauchtum in Schlesien. Dabei erklärte sie den staunenden Mädchen, welche Materialien verwendet wurden, um diese Eier künstlerisch zu gestalten. 10 Stunden dauert es in der Regel, um ein Hühnerei in Kratztechnik zu verzieren. Nach dieser interessanten Einführung führte sie uns zu einer Vitrine, in der auch Frau Pieczyks Mutter kunstvoll gekratzte Eier ausgestellt hat.  Wir waren sehr beeindruckt und dachten, das schaffen wir nie…
Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Ostereierabteilung begaben wir uns in einen Werkraum, in dem Malvorlagen und Cutter, ich würde sagen, es waren Teppichmesser, für uns bereit lagen.  Wir hatten uns für unseren Ausflug gut gerüstet, denn Johanna B. hatte 40 gefärbte Ostereier für uns mitgebracht, die nun  nach oberschlesischem Vorbild gekratzt werden sollten. Wir machten uns motiviert an die Arbeit. Es wurde gekratzt, was das Zeug hält. Gut, dass wir ausreichend hart gekochte Eier bei uns hatten, denn im Eifer ging auch mal ein Ei zu Bruch – Gott sei Dank, denn so musste es leider verzehrt werden, da man es zum Kratzen nicht mehr gebrauchen konnte…
Jetzt zeigte sich so manch ein Talent unter uns! Viele schöne Muster entstanden, und wir waren stolz auf unsere Werke, die wir sorgfältig verpackt mit nach Hause nahmen. Auch unsere beiden Chefinnen Frau Pieczyk und ihre Schwester, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen, waren mit uns zufrieden.
Und wenn ihr jetzt wissen wollt, was ein Ei mit Ostern zu tun hat, dann fragt am besten die Mädchen der Klasse 5d! Die können diese Frage beantworten!
M. Jakobs

Wie ticken wir als Team? Klassen 6b und 6c zeigten Zusammenhalt im Gruga-Park

Wie ticken wir als Team? Dieser Frage gingen die Klassen 6b und 6c bei einem kooperativen Team-Test unter dem Motto „Wissen und Bewegung“ im Essener Gruga-Park auf den Grund. Fünf Stationen mussten beide Klassen bewältigen, um am Ende des Aktionstages zu der Erkenntnis zu gelangen, dass letztendlich nur die Gemeinschaft die Grundlage aller Erfolge ist. Denn alle Aufgaben konnten ausschließlich im Kollektiv gelöst werden.

„Mit verbundenen Augen über einen schmalen Holzsteg zu staksen, ohne ins Wasser zu fallen. Da braucht man einen verlässlichen Lotsen, dem man als Wegweiser blind vertrauen kann“, erkannte Louis Franken den tieferen Sinn des Aktionsspiels. Gleiches galt für den geglückten Versuch, den Körper eines Mitschülers hoch über Kopf durch ein enges Seilsystem zu balancieren und ihn sicher und unversehrt wieder am Boden abzusetzen.

Größtmögliche Interaktion und Gruppendynamik erforderte insbesondere der Aufbau des - nach einem bekannten Pädagogen benannten - Fröbel-Turms. Ziel dieses Aktionsspiels ist es, aus einzelnen Holzklötzen einen Turm zu bauen. Dazu hielt jeder Spieler mindestens eine Schnur in der Hand und versuchte, gemeinsam mit den Mitspielern einen Metallhacken zu koordinieren. Nur mit einer aktiven Kommunikation und einer ausgeklügelten Strategie schafften es die LFS-Kids, Holzklotz für Holzklotz aufeinander zu stapeln und einen Turm zu bauen, der den Erfolg ihrer Kooperation sichtbar machte.

Auf diese Weise konnten alle Jugendlichen spielerisch lernen, was sich konkret hinter dem Leitmotiv des laufenden Schuljahres der Ratinger Liebfrauenschule verbirgt:

„Gemeinsam - und nicht einsam
Unterwegs sein - und nicht stillstehen
Glauben - und nicht orientierungslos sein!“