Berichte aus dem Schuljahr 2019/20

Auszeichnung für Kooperation Schule-Wirtschaft

 

Zwei Partner - ein Ziel! Für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit im Kooperationsnetzwerk Schule-Wirtschaft des Kreises Mettmann wurden kürzlich die Ratinger Liebfrauenschule und das St. Marien-Krankenhaus ausgezeichnet. Stellvertretend für die Erzbischöfliche Realschule nahm Horst Ramm, Leiter des dem Krankenhaus angeschlossenen Seniorenheimes, eine Urkunde aus den Händen von Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, entgegen. Im Rahmen ihres sozialen Engagements helfen LFS-Kids bedürftigen Menschen und knüpfen gleichzeitig zukunfts-weisende Kontakte mit Vertretern der regionalen Wirtschaft.

 

"Gemeinsam statt Einsam" freut sich über neue Tischsets

Unsere Aktion "Gemeinsam statt Einsam", durfte sich im Januar über neue Tischsets freuen, die von den Schülerinnen und Schülern des Textilkurses der 9. Klasse mit ihrer Lehrerin Maria Mund-Marek angefertigt wurden.

Lassen wir die Jugendlichen selbst zu Worte kommen:

"Unser Textilkurs erklärte sich gerne bereit, für die Veranstaltung " Gemeinsam statt einsam" in Peter und Paul neue Tischsets zu nähen. Uns gefiel die Idee sehr, dass Ehrenamtliche einmal im Monat ein Menü für Menschen zubereiten, die gerne in Gesellschaft essen. Es war nicht schwer, ein Motiv zu finden: auf die Tischsets nähten wir Teller und Besteck und als Zeichen dafür, dass es bei der Veranstaltung um mehr als reine Nahrungsaufnahme geht, stickten wir Blumen auf die Tischsets . Die sollen für die Freude stehen, die durch gemeinsame Gespräche, miteinander verbrachte Zeit und geteilten Genuss entstehen kann." schreiben Fiona, Laura, Maria und Theo.

Das anschließende 3-Gänge Menü hat den Gästen bei den tollen Motiven umso besser geschmeckt. Eine Auswahl der Motive finden Sie, wenn Sie auf "Weiterlesen" drücken.

Text: Frank Betternmann unter Verwendung eines Textes der SchülerInnen Fiona, Laura, Maria und Theo

Fotos: Maria Mund-Marek und Frank Bettermann

 

Sushi an der LFS!

 

Am Dienstag, den 14. Januar stand in unserem Hauswirtschaftsunterricht das Thema "Sushi" im Mittelpunkt.Zwei Schülerinnen, die einen Sushi - Kurs in Düsseldorf absolviert hatten, übernahmen die Leitung des theoretischen und praktischen Unterrichts.

Sushi, das ist mit Essig gewürzter Reis, der mit rohem, gekochten oder mariniertem Fisch, Schalentiere, Gemüse oder Ei gefüllt bzw. belegt ist. Unsere Varianten waren die Maki - Sushi, zu deutsch "Rollen - Sushi" und die Ura - Maki, auch Inside - Out - Roll genannt. Hierbei handelt es sich um mit einer Bambusmatte gerollte Stücke, die in Nori ( = getrocknete und geröstete Algenblätter ) eingepackt sind. Als Füllung wählten wir frischen Thunfisch, Avocado, Paprika und Gurke . Bei der Inside - Out - Roll verläuft die Reisrolle außen und ist mit gerösteten Sesamkörnern dekoriert. Das Algenblatt liegt hier innen.

Serviert haben wir die Sushi's mit Sojasoße, Wasabi und Gari ( = eingelegter Ingwer ).

Gegessen haben wir traditionell mit der Hand oder nach westlicher Art mit Stäbchen. Manche benötigten auch Messer und Gabel. Geschmeckt hat es allen.

Neujahrsempfang 2020: LFS Ratingen geht mit bewährtem Profil ins neue Jahrzehnt

Neues Dach auf altbewährten Säulen - dieses einprägsame Bild veranschaulicht treffend das zukunftsweisende pädagogische Profil der LFS Ratingen, das die erzbischöfliche Realschule bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang am 16. Januar ihren Freunden und Förderern vorstellte. Denn die „Spitzenposition“ der altehrwürdigen Liebfrauenschule ist in mehrfacher Hinsicht neu besetzt: So konnte der neue Schulleiter Christoph Jakubowski beim ersten Neujahrsempfang unter seiner Leitung in der bis zum letzten Platz gefüllten Aula den zahlreichen Gästen berichten, dass im Zuge der laufenden Baumaßnahmen das Dach bereits nahezu vollständig eingedeckt ist. Die Kernsanierung des historischen Schulgebäudes an der Schwarzbachstraße läuft momentan auf vollen Touren: Acht Klassenräume in der zweiten Etage sollen Anfang des kommenden Schuljahres mit modernster Technik fertiggestellt sein. Die Installation eines neuen (behindertengerechten) Aufzuges, die bis zum Herbst 2020 realisiert sein soll, ist in Arbeit. Ein bewegungsaktiver Spielplatz mit vielen kinderfreundlichen Turngeräten konnte bereits gegen Ende des vergangenen Kalenderjahres unter großem Jubel der Schülerschaft eingeweiht werden. Knapp 10 Millionen lässt sich das Erzbistum Köln die Umwandlung des schmucken Altbaus in ein architektonisches Schmuckkästchen kosten, das modernsten pädagogischen Ansprüchen genügen wird. Ein Quantensprung in die Zukunft!

„Abgesehen vom äußerlich sichtbaren Umbau unseres Schulgebäudes werden wir der anerkannten Leitidee unseres pädagogischen Handelns treu bleiben und unsere inhaltlichen Schwerpunkte weiterhin vorrangig auf drei Säulen stützen: christliches Werteprofil, Musik und Sport“, bilanzierte Jakubowski in seiner Ansprache. Stellvertretend für die christliche Ethik und das damit eng verbundene Engagement für die Bewahrung der Schöpfung nannte er neben dem erfolgreich installierten Projekt der Bienen AG unter anderem auch ein von den Schüler*innen während der schuleigenen Projekttage eigenständig entwickeltes System der Mülltrennung in den Klassenräumen. „Prägend für das Leitbild der Liebfrauenschule ist selbstverständlich nach wie vor die Musik, die uns im Verbund mit Chor und Orchester durch das ganze Schuljahr begleitet, die nach außen strahlt und die unsere Schüler*innen als gemeinschaftsbildende Kraft wahrnehmen“, so Jakubowski. Nicht zuletzt die Lauf AG mache mit ihren dynamischen Initiativen wie insbesondere dem Berlin-Marathon deutlich, wie eng Schüler, Eltern und Lehrer bei sportlichen Events zusammenrücken, um gemeinsam große Ziele zu erreichen.

Stellvertretend für das außergewöhnliche soziale Engagement der Liebfrauenschule überreichten im Verlauf der kurzweiligen Veranstaltung die beiden Schülersprecher Janina Deusen und Finn Lieberknecht an die folgenden vier Organisationen einen Scheck in Höhe von jeweils 1.050 Euro: Ratinger Tafel, Kinderhospiz Regenbogenland, Trebe-Café (Schutzraum für gefährdete Mädchen) und die LFS-Partnerschule in Tansania „Sigrid Primary School“.

Abgerundet wurde der unterhaltsame Neujahrsempfang durch ein vielseitiges musikalisches Programm, an dem sich das Ratinger Kinderprinzenpaar (angeführt von LFS-Schüler Jonas Bös aus der Klasse 8b) und die ehemalige Schülersprecherin Lea Köstring mit ihrem Tanzpartner in Form einer akrobatischen Tanzeinlage beteiligten. Virtuos am Flügel agierten Orchester-Leiterin Julia Leers und Chor-Leiter André Schürmann, die vierhändig in feinster Harmonie das Finale der ersten Sinfonie sowie eine Polonaise von Ludwig van Beethoven aufführten. Überzeugend präsentierte sich auch der Ratinger Konzertchor unter Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, der Lieder aus dem „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy vortrug. Sie alle sorgten mit ihren unterhaltsamen Darbietungen dafür, dass sich alle Anwesenden nicht nur als Gäste, sondern als Mitglieder der großen LFS-Familie fühlten. Keine Frage: Der Neujahrsempfang wurde seinem Ziel gerecht, ein herzliches Dankeschön an Schüler, Eltern, Freunde und Förderer sowie Kooperationspartner der Liebfrauenschule auszudrücken. So können alle Mitglieder dieses tatkräftigen Teams

die vielfältigen Anforderungen des neuen Jahrzehnts zum Wohle der LFS Ratingen in Angriff nehmen.

(Markus Vorpeil)

Full House

Besucherströme zeugen von großem Interesse am „Tag der offenen Tür“

 

„Macht hoch die Tür - die Tor macht weit“ oder neudeutsch „Highlife“: Ganz gleich, welche der beiden Perspektiven - klassisch oder modern - ein stiller Beobachter beim „Tag der offenen Tür“ am 29. November einnahm, er kam stets zum gleichen Ergebnis: Die Liebfrauenschule platzte aus allen Nähten. Ein buntes Treiben auf den Fluren und in den Klassenzimmern. Überall Eltern mit ihren Kindern auf der Suche nach der geeigneten weiterführenden Schule für den eigenen Nachwuchs. Wohin man auch schaute: Besucher in angeregten Gesprächssituationen, die auf ihre zahlreichen Fragen an Ort und Stelle fachkundige Antworten aus erster Hand bekamen. „Wir freuen uns sehr über den großen Besucherandrang und werten das als eine besondere Wertschätzung unserer pädagogischen Arbeit“, freute sich Schulleiter Christoph Jakubowski über das rege externe Interesse am internen Schulleben der LFS Ratingen.

Geleitet wurden die Besucherströme in einzelnen Gruppen, die von Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 10 fachkundig angeführt wurden und auf diese Weise das gesamte Schulgebäude vom Keller bis zum Dach erkundeten. Frei nach dem Motto „Schülermund tut Wahrheit kund!“ vermittelten die LFS-Kids einen authentischen Sound vom pädagogischen Pulsschlag der LFS Ratingen. In jedem Fachraum trafen die Besucher auf Fachpersonal, das auf Nachfrage gerne Rede und Antwort stand: „Nehmen Jungs auch am Textil-Unterricht teil? Ab welcher Jahrgangsstufe beginnt das Fach Französisch? Welche Voraussetzungen muss mein Kind erfüllen, um im Chor oder im Orchester aufgenommen zu werden? Gibt es eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung für mein Kind nach Schulende?

Jeder Fachraum bot den Besuchern einen intensiven Einblick in eine spezielle Facette des Schullebens: Im Musikraum gaben das Flötenorchester und die schuleigne Band „Musicats“ stimmungsvolle Showeinlagen. Klassik-Klänge erfüllten die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula bei einem anspruchsvollen Violinen-Konzert mit Klavierbegleitung der 2. Konrektorin Julia Leers. Im Informatik-Raum präsentierten Schüler*innen u.a. die Möglichkeiten des 3D-Drucks. Im Chemieraum wurden unter fachkundiger Leitung spannende Experimente vorgeführt. Die Fair Trade AG und die Bienen AG stellten unter Beweis, dass die LFS Ratingen das schuleigene Konzept einer - am Erhalt der Schöpfung orientierten - Nachhaltigkeit mit buntem Leben füllt und somit das christliche Werteprofil der Schule hautnah im Unterricht umsetzt. In den Kunsträumen konnten Exponate wie z.B.Linol-Drucke aus Schülerhand bewundert werden. Für das Fach Englisch präsentierten Schüler der Jahrgangsstufe 5 kurze lebensnahe Dialoge in der neu erlernten Fremdsprache. Als attraktive Ziele von Schüleraustausch-Programmen rückten die Destinationen Polen und Frankreich in den Fokus. Die Sanitäter der LFS Ratingen zeigten gemeinsam mit den Schülerlotsen, dass der Liebfrauenschule die Themen Gesundheit und Verkehrssicherheit ihrer Schüler am Herzen liegen. Verantwortung für das reichhaltige Buffett hatten auf der Grundlage von Kuchenspenden Schüler*innen des Faches Hauswirtschaft gemeinsam mit ihren Lehrerinnen übernommen.

„Dieser gelungene Tag der offenen Tür hat es unserer Schule ermöglicht, sich mit ihren attraktiven räumlichen Gegebenheiten, ihrer reichhaltigen Ausstattung und ihren zahlreichen pädagogischen Schwerpunkten der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, bilanzierte die 1. Konrektorin Birgit Weber rückblickend. Nach Abschluss der laufenden Umbauarbeiten werde die traditionsreiche erzbischöfliche Schule als ein architektonisches Schmuckkästchen der besonderen Art erstrahlen - als eine Schule mit Zukunft für Schüler*innen mit Zukunft!

(Markus Vorpeil)

Neu im Kollegium der LFS Ratingen:

Seit Oktober 2019 ist Frau Ternow als neue Lehrerin an der LFS Ratingen am Start. Sie unterrichtet die Fächer Kunst, Textilgestaltung und kath. Religion.

Was gefällt Ihnen als Lehrer*in am pädagogischen Profil der LFS Ratingen besonders?

Als ehemalige Schülerin und jetzige Lehrerin

an der LFS Ratingen gefallen mir zwei Punkte besonders:

 

 

1. Die wertschätzende Atmosphäre unter allen Beteiligten

2. Die Ermutigung zur Selbstverantwortung.

Was fasziniert Sie bei Ihren Unterrichtsfächern am meisten?

Der Kreativitätsprozess meiner SchülerInnen! Wie oft SchülerInnen sofort sagen „Ich kann das nicht.“ und am Ende so stolz auf ihre Arbeit sind und froh sind, nicht aufgegeben zu haben. Ihre stolzen Gesichter zu sehen, das freut mich am meisten.

Welches Fach hat Sie während Ihrer eigenen Schullaufbahn besonders frustriert?

Mathe. Nichts war schlimmer, als zu denken, ich habe es endlich verstanden, zu rechnen und am Ende herauszufinden, dass alles falsch ist. Und das immer wieder…

Ihre Lieblingspflanzen?

Trockenblumen (getrocknete Pflanzen). Am liebsten Eukalyptussträucher, die sehen das ganze Jahr toll aus und man muss sie nicht gießen.

Drei momentane Lieblingsserien?

Friends, Modern Family und Atypical.

Wohin möchten Sie spontan zu einer Reise aufbrechen?

Nach Schweden, um die Natur zu sehen, von der ich in den Astrid Lindgren Büchern so viel gelesen habe.

Ihre Lieblingsfarbe?

Ändert sich bei mir mehrmals in der Woche: Heute ist es Eukalyptus-Grün.

Ihr Lieblingsessen?

Definitiv Pizza. Aber Burger sind auch gut…mhm... schwer, sich da entscheiden zu müssen.

Ihre Lieblingsstelle in der Bibel?

„Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ (Joh 8, 7)

Der Satz erinnert mich daran, dass jeder Mensch Fehler macht. Gerade bei einem Streit sollte man sich an Situationen erinnern, in denen man sich selbst falsch verhalten hat. Und dass man sich als Reaktion darauf kein Auslachen/Ausgrenzen gewünscht hat, sondern Verzeihen und Menschen, die zu einem stehen.

 

 

Neuer Spielplatz auf dem   

   Schulgelände der LFS                Ratingen eingeweiht

 

Ein Bericht von Markus Vorpeil

 

„Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei!“ Diese Maxime des antiken römischen Dichters Juvenal war für die LFS Ratingen mehr als ein tiefsinniger gedanklicher Orientierungspunkt beim Bemühen um ein gutes Schulklima. Denn die Ratinger Liebfrauenschule ging mit dem Bau eines Spielplatzes auf dem Schulgelände einen konkreten Schritt weiter und setzte die altbekannte theoretische Weisheit in praktisches pädagogisches Handeln um.

Bei der offiziellen Einweihung des Spielplatzes am 6. November 2019 gab Schulleiter Christoph Jakubowski seiner Freude über das neue Bewegungsangebot Ausdruck: „Dies ist ein ausgewählter Ort für unsere Schüler*innen, die es verdient haben, in ihrer Schule nicht nur vielfältig zu lernen, sondern auch ausgelassen zu spielen.“ Schließlich hätten zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen, dass auch körperliche Bewegung schlau mache, weil durch die bessere Durchblutung des Gehirns auch die Konzentrationsfähigkeit der Jugendlichen erhöht werde.

In seiner Ansprache dankte Jakubowski seinem Vorgänger Peter Bärens, den er als geistigen Vater und Motor dieses Projektes würdigte. In unzähligen Bausitzungen habe er die Realisierung des Spielplatzes mit beharrlichem Engagement und vielen schriftlichen Eingaben vorangetrieben. Rund sechs Jahre nach den ersten konkreten Initiativen zur Realisierung des Spielplatzes konnte Bärens gemeinsam mit dem pädagogischen Team der LFS Ratingen den schönsten Augenblick der Einweihung hautnah miterleben: Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung stürmten die Schüler*innen auf die Turngeräte und erfüllten den Ort unter lautem Jubel mit Leben.

Die LFS Ratingen dankt einem großen Personenkreis für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes: Neben Enrico Speer, Baurat beim Erzbistum Köln, und dem Architekten Stefan Haas, die den Spielplatz gemeinsam bautechnisch professionell betreuten, unterstützte der Förderverein der LFS Ratingen Hand in Hand mit weiteren spendenfreudigen Eltern den Bau des Spielplatzes finanziell. Nicht zuletzt die Schüler*innen selber hatten durch einen Sponsorenlauf mitgeholfen, notwendige Gelder für das Projekt zu beschaffen.

Teambuilding im  Gruga Park Essen!

Letzten Donnerstag fuhren die Klassen 6a und 6d mit Fr. Trenczek, Fr. Ehlert, Fr. Jakobs und Fr. Multhaupt in den Gruga Park nach Essen.  Unter dem Motto: „Wissen und Bewegung“ nahmen die beiden Klassen an einem Projekt teil, das zum team building der Klassen beitragen sollte.

 

„Die beste Übung war für mich das Spiel, wo die eine die andere führen musste. Wer geführt wurde, hatte eine Schlafmaske vor den Augen. Es war witzig, da man nicht wusste, wo man war. Es ging über eine Brücke und unter einem Baum hinweg.“ (Lia) „Da musste man Vertrauen in seinen Partner haben.“ (Anna)

 

„Wir haben etwas über Pflanzen und Tiere gelernt und darüber hinaus Übungen gemacht, die unsere Klassengemeinschaft stärken sollten.“ (Luise) „Im Waldhaus haben wir viele ausgestopfte Tiere gesehen und Geschichten zu einzelnen Tieren gehört.“ (Tarlan)

 

„Wir haben viele Übungen gemacht, aber am besten hat mir die Übung mit dem Spinnennetz gefallen, denn da haben wir uns gegenseitig hochgehoben und einander geholfen, durch die Löcher zu kommen.“ (Anna) „Wir mussten durch alle Löcher hindurch, jedoch jedes Loch durfte nur zweimal genutzt werden. Das gab viel Diskussion, hat aber viel Spaß gemacht.“ (Marieke) „Wir mussten einander vertrauen, nicht fallen gelassen zu werden.“ (Helena)

 

 „Mir hat am besten die Kranübung gefallen, da sie etwas mit Konzentration und einer ruhigen Hand zu tun hatte.“ (Johanna R.) „Man musste so miteinander kommunizieren, dass Holzblöcke mit Hilfe von Seilen transportiert und aufeinander gestapelt wurden, ohne umzufallen. Das war cool!“ (Leni)

 

 „Der Ausflug hat uns allen sehr gut gefallen, und ich hoffe, dass wir in Zukunft in der Klasse einander vertrauen, auf einander hören und uns gegenseitig helfen!“ (Sophia)

 

Eine Urkunde sagt mehr als tausend Worte

 

Klima-Kids der LFS Ratingen erhielten Auszeichnung aus den Händen von Bürgermeister Klaus Pesch

 

Über Klimaschutz zu reden, ist leicht. Pragmatische Initiativen auf den Weg zu bringen, die tatsächlich eine umweltfreundliche Wirkung entfalten, ist dagegen eine andere Hausnummer. Diesen harten Weg des Handelns ging eine Gruppe von 34 Jugendlichen, die beim Schulfest der LFS Ratingen in einem praxisorientierten Projekt unter Leitung der beiden Lehrerinnen Birgit Weber und Claudia Schnitzler zusammengefunden hatte.

 

Ihr verdienter Lohn: Aus den Händen des Ratinger Bürgermeisters Klaus Pesch erhielten die Schüler*innen am 20. September bei einer Veranstaltung im Rahmen des Weltkindertages eine dekorative Urkunde, die ihr hartnäckiges Handeln auf einen nachhaltigen Nenner bringt: 653 „Grüne Meilen“ hatten die Jugendlichen für den Schutz des Weltklimas gesammelt, indem sie für die Region Ratingen konkrete umweltschonende Initiativen erarbeitet und auf Plakaten dokumentiert hatten. „Eine Urkunde sagt mehr als tausend Worte“, freute sich LFS-Konrektorin Birgit Weber über die umweltpolitische Wertschätzung ihrer pädagogischen Arbeit. „Für unsere Schüler ist es eine schöne Erfahrung, dass ihr regionales Handeln weltweite Kreise ziehen kann“, ergänzt Claudia Schnitzler. Denn die gesammelten 653 Meilen der LFS Klima-Kids sind ein Meilenstein, um - über die Region Ratingen hinaus - bei der 25. UN-Klimakonferenz in Chile klimaschonende Konzepte in die politische Realität umzusetzen.

 

Schöpferisch mit der Schöpfung umgehen


LFS-Schüler gestalten im Neigungskurs Kunst eindrucksvolle Bilder für die Schulkapelle

 

von Markus Vorpeil

Schöpferisch mit der Schöpfung umgehen - Diesem fantasievollen Thema widmeten sich 17 Schüler*innen des Neigungskurses Kunst aus der Jahrgangsstufe 9 der LFS Ratingen. Ihr vorrangiges Ziel, eine vielfältige Bilderreihe für die Schulkapelle zu schaffen, ist seit dem Patronatsfest der Liebfrauenschule am 12. September erreicht. An diesem - für die erzbischöfliche Realschule besonderen - Tag konnten die Kunstwerke aufgehängt und der Schulgemeinde feierlich präsentiert werden.

Keine Frage: Das Experiment ist geglückt! Die farbliche Strahlkraft der Bilder verzaubert den Betrachter. Ihre plastische Intensität lässt den Schöpfungsakt für den Beobachter zu einem inneren Erlebnis werden, dessen Faszination buchstäblich mit Händen zu greifen ist. Doch sind die Bilder gleichzeitig eine drohende Mahnung, sich vorbehaltlos für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Denn je eindringlicher die Schönheit der Motive, desto schmerzlicher ist gleichzeitig die Vorstellung, all dies selbstverschuldet zu verlieren. Findet die biblische „Vertreibung aus dem Paradies“ in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts ihre Fortsetzung, indem Menschen durch übermäßige Profitgier ihren Lebensraum konsequent zu Grunde richten? Traurig, aber wahr: Die aktuellen tagespolitischen Bezüge zur Bedrohung des Planeten Erde durch den Klimawandel erleichterten es, die Jugendlichen für die Thematik zu begeistern. „Ich finde es traurig, wie die Industrie alles kaputt macht.“ meint Cosima und Marie ergänzt: „Das Materielle macht auf dieser Welt viel aus, ohne Geld kann man nichts kaufen, aber was bist du ohne Trinkwasser?“

Vor diesem Hintergrund lautete der Arbeitsauftrag von Kursleiter André Schürmann an seine Schüler*innen, ihre Verantwortung für die Schönheit der Welt im Bild erlebbar zu machen. So wie Gott in der biblischen Schöpfungsgeschichte die Welt aus dem Nichts erschuf, wurden auch den Jugendlichen keinerlei Grenzen in ihrer künstlerischen Kreativität auferlegt. Ihre einzige Inspirationsquelle war die biblische Textstelle zur Erschaffung der Welt (Genesis 1,1 - 2,4), die mit den magischen Worten „Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde“ beginnt. Aus diesem sprachlichen Kontext sollten sich die Schüler*innen zunächst einen bestimmten Vers aussuchen, der sie besonders ansprach und den sie sich bildlich gut vorstellen konnten.

Ausgerüstet mit selbsthergestellter Farbe aus Ei, Leinöl, Wasser und Pigmenten machten sich die Schüler daran, gebrauchte und geschenkte Pressspan-Platten, die zuvor mit Gipsbinden umspannt worden waren, intuitiv zu bemalen. Den Vorteil dieser speziellen Technik bringt Kunstlehrer André Schürmann auf den Punkt: „Die Bindemittel ziehen gut in den Gips ein, während die Pigmente als leuchtendes Farberlebnis auf der Oberfläche haften bleiben.“ So konnte diese spezielle Form der Kolorierung in vielfältigen Mischungen intensive malerische Momente und eindrucksvolle farbige „Sensationen“ entfalten.
Lola, Lara und Amelie erklären: „Wir wollten durch das Magentarot vor allem eine magische Atmosphäre schaffen, um die noch unberührte Natur mit ihren tropischen Pflanzen, Steinen und Vulkanen in ihrer Schönheit zu zeigen.“

Eine weitere Zielvorgabe des Projektes war es, möglichst großformatige Pressspan-Platten zu bemalen, weil der großartige Moment der Schöpfung auch plastisch in seiner gewaltigen Dimension für die Nachwelt gewürdigt werden sollte. „Wir brauchten etwas Großes zur Darstellung von etwas Großartigem“, beschreibt Schürmann den Impuls zur Auswahl der überdimensionalen Bildformate.

„Alles im Universum spiegelt die Größe Gottes wider. Jedes Geschöpf auf seine Art. Alles hat Anteil an seiner Güte.“ Geht man von dieser Grundlage der christlichen Schöpfungslehre aus, kommt dem Menschen unmissverständlich auch der politische und künstlerische Auftrag zu, sich in seinem gesellschaftlichen Umfeld für die Erhaltung der Schöpfung zu engagieren. Wenn der Mensch als ein vernunftbegabtes Wesen Gott als seinen Ursprung und sein Ziel erkennen kann, darf er in seinem alltäglichen Handeln nicht bewusst gegen die Schöpfung agieren. Verbindet man den christlichen Schöpfungsglauben und die wissenschaftliche Evolutionstheorie, kommt man wie Darwin zu dem Schluss: „Alles, was gegen die Natur gerichtet ist, hat auf Dauer keinen Bestand!“ So gesehen ist die sehenswerte Bilderreihe in der Schulkapelle der Ratinger Liebfrauenschule nicht nur ein - künstlerisch höchst anspruchsvolles und ausdrucksstarkes - religiöses Bekenntnis zu Gott, sondern gleichzeitig auch ein - im wahrsten Sinne des Wortes - flammender bildlicher Appell, Natur und Umwelt zu schonen, wenn der Mensch sich nicht selbst vernichten will.

Werke in Einzelbetrachtungen :


Sanftes Morgenlicht
Fiona Voerste:

Und Gott nannte das Trockene Land und die Ansammlung des Wassers nannte er Meer.

 

 

 

 

 

 


Sprudelnde Energie
Marie Lange:  Gott machte das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. Und so geschah es.

 

 

 

 

 

 

 

Cosima Breker: Lautlos im All -  Die noch unbewohnte Erde

 

 

 

 

 

 


Luisa Horsters:

Und Gott schied das Licht von der Finsternis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Mystisches Licht bei Sonnenaufgang  - lange bevor der Mensch die Erde betritt
Amelie Dentzer: Und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Dana Zimmermann:

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von Schwärmen lebendiger Wesen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lara Lehmkämper : Dann sprach Gott: Die Erde lasse junges Grün sprießen, Gewächs, das Samen bildet, Fruchtbäume, die nach ihrer Art Früchte tragen mit Samen darin auf der Erde. Und so geschah es.

 

 

 

 

 

 

 

 


Lola Wagner: Die Erde brachte junges Grün hervor, Gewächs, das Samen nach seiner Art bildet, und Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin nach ihrer Art. Gott sah, dass es gut war.

 

 

 

 

 

 

 


Maja Sonnenschein:  Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen als Zeichen für Festzeiten, für Tage und Jahre dienen.
Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde leuchten,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Maria Herholz: 
Gewächs, das Samen nach seiner Art bildet,


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Isabell Krüger und Sara Krause:
Die Erde brachte junges Grün hervor, Gewächs, das Samen nach seiner Art bildet, und Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin nach ihrer Art.