Fahrten Ausflüge Unterrichtsgänge 2019/20

Empfang im Rathaus von Le Quesnoy

Am zweiten Tag ihres Frankreich-Austausches wurde für die 19 Schüler*innen der LFS Ratingen im Rathaus von Le Quesnoy der rote Teppich ausgerollt. Die stellvertretende Bürgermeisterin lobte in ihrer Ansprache das seit nunmehr fünf Jahren bestens funktionierende Tandem der beiden Partnerschulen, das vom „Internationalen Austausch-Komitee“ in Le Quesnoy unterstützt wird. Kultureller Austausch und die Verbesserung sprachlicher Fähigkeiten könnten vor allem durch persönliche Begegnungen und konkrete Erfahrungen vor Ort intensiviert werden. Stellvertretend für alle Ratinger Schüler begrüßten Hanna und Nina die geladenen Gäste mit einem kurzen Grußwort in der französischen Landessprache. Chapeau!

 

Partner aus Polen trotzen Sturmtief „Sabine“

Herzliches Hallo der Austausch-Schüler/innen in der LFS Ratingen

 

Von Sturmtief „Sabine" ein wenig durchgeschüttelt, landeten am 10. Januar elf polnische Austauschschüler/innen mitsamt ihren beiden Lehrkräften sicher am Dortmunder Flughafen. Von dort ging es in einem Privatkonvoi, den Eltern dankenswerterweise organisiert hatten, nahtlos weiter zur Liebfrauenschule nach Ratingen. Dort wurde die Delegation von gleich zwei hochrangigen Vertretern der erzbischöflichen Realschule herzlich empfangen. Sowohl der aktuelle Schulleiter Christoph Jakubowski als auch der ehemalige Rektor Peter Bärens ließen es sich nicht nehmen, alle beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte mit einem ausgiebigen Frühstück willkommen zu heißen und ihnen einen guten Start für die bevorstehende Austauschwoche zu wünschen. Peter Bärens hatte während seiner aktiven Laufbahn mehrfach den Austausch mit der „Szkoła z Charakterem” in Gliwice begleitet, weil ihm die bilateralen Beziehungen von Jugendlichen aus Deutschland zu ihrem osteuropäischen Nachbarland immer besonders wichtig waren und noch immer sind. Nach den aufregenden Reisestrapazen haben die polnischen Schüler/innen nun zunächst die Gelegenheit, mit ihren Austausch-Partnern in den Ratinger Gastfamilien persönlich ins Gespräch zu kommen. Morgen startet das Team mit der Erkundung des wunderschönen historischen Stadtkerns von Ratingen in den zweiten Tag des vielfältigen Austausch-Programms, das seit mehreren Jahren mit großem Engagement von Realschul-Lehrerin Annette Pieczyk geleitet wird.

 

Besuch der 7. Klassen im Marienhof

Traditionellerweise besuchen in jedem Jahr Schülerinnen der 7. Klasse den Marienhof, um gemeinsam adventliche Dekoration zu basteln. Auch in diesem Jahr wurden wir durch diese Begegnung wieder beschenkt. Folgende Eindrücke blieben bei den Schülerinnen zurück:
Chiara: "Mir hat gut gefallen, dass wir als Team zusammengearbeitet haben." Paulina:" Ich fand es schön, dass wir den älteren Menschen helfen konnten. "Sandrine: " Ich fand gut, dass wir mit den Leuten geredet haben und viel über sie erfahren haben. Außerdem konnte man auch viel lachen. "Olivia:"Ich fand es gut, dass wir den Mitbewohnern Freude machen konnten."Lena:" ich fand es schön, dass die Senioren so viel von früher erzählt haben." Mareike:" Ich fand es schön, dass wir mit den Senioren Sterne gebastelt haben und wir haben mit ihnen leckere Kekse gegessen. " Maren:" Es war schön, dass sich die Senioren geöffnet haben und mir sogar Fotos gezeigt haben. Paulina:" Die Hunde waren besonders süß die dort waren! "

Wunderschöner Gardasee

 

Abschlussfahrt der Klassen 10a und 10d nach Sirmione

Am 28. September um 21.30 Uhr trafen sich alle Klassen 10 an der Schule: Die Koffer wurden verladen und dann ging es auch schon los. Wir nahmen unsere Plätze ein und machten es uns gemütlich. Frau Ehlert und Frau Trenczek für die 10d und Frau Riedel und Herr Teggers für die 10a fuhren mit uns im Bus.

 Nach einigen Pausen und einem Fahrerwechsel kamen wir nach 14 Stunden Fahrt bei schönem Wetter am Gardasee an. Von unseren Zimmern hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Gardasee. Da lag es nahe, erstmal eine Runde schwimmen zu gehen.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um Sirmione zu erkunden. Ein erstes leckeres Eis gab es auch noch.

Am nächsten Tag brachen wir auf nach Verona. Dort angekommen durften wir in kleinen Gruppen die Altstadt erkunden. Anschließend nahmen wir an einer Stadtführung teil, bei der wir einiges Sehenswerte entdecken konnten - unter anderem die Arena und den Balkon von Romeo und Julia aus dem bekannten Shakespeare-Drama.

Den Tag darauf fuhren wir nach Venedig, wir mussten vom Parkplatz aus mit dem Boot nach Venedig übergesetzt werden. Dann durften wir die Lagunenstadt in kleinen Gruppen erkunden. Venedig war unvergesslich!

Am nächsten Tag stand Softrafting auf dem Plan. Wer nicht daran teilnehmen wollte, machte einen Ausflug nach Lazise. Am Abend waren wir mit den Lehrern zusammen in Sirmione, wo wir gemeinsam ein Eis gegessen haben. Es war ein sehr schöner Abend.

Am Abreisetag sind wir mit dem Boot nach Bardolino gefahren. Nach einem Bummel durch Bardolino und über den langen Markt entlang des Gardasees sind wir gemeinsam zum Abschluss Pizza essen gegangen. Danach sind wir mit dem Bus wieder nach Hause gefahren, wo wir am Freitagmorgen wieder sicher angekommen sind. Es war wunderschön!

Text: Franziska Golißa und Sina Rudloff

Verona und Venedig - Fantastische Eindrücke im Norden Italiens

 

 

Am 28. September ging es für uns um 22 Uhr mit dem Bus Richtung Italien. Super war die Lage unseres Hotels, das sich unmittelbar am Gardasee befand. Wir brauchten keine fünf Minuten zu Fuß zum Wasser. Am Abend nach unserer Ankunft fuhren wir mit dem Bus nach Sirmione. Ein Wunder, dass wir dort alle heil ankamen bei dem rasanten Fahrstil unseres Busfahrers. Dieser Schreck war jedoch schnell vergessen nach Erkundung der wunderschönen Innenstadt, wo wir den ersten Abend ausklingen ließen.

Am nächsten Tag besuchten wir Verona, wo wir im Rahmen einer Stadtführung alles über die Geschichte und die schönsten Sehenswürdigkeiten dieser traditionsreichen Stadt erfuhren. Das Highlight war der Besuch des Balkons von Romeo und Julia aus dem berühmten Drama von Shakespeare. Für mich persönlich war Verona der schönste Ort der ganzen Reise: Jedes Haus, jede Gasse hatte etwas Wundervolles und man fühlte sich eingeladen und willkommen.

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir in Venedig. Durch eine ca. 20-minütige Bootsfahrt gelangten wir schnell dorthin, doch die Fahrt übers Wasser bekam einigen von uns leider nicht so gut. Venedig war einfach nur beeindruckend. Als wir auf dem Markusplatz standen, kamen wir kaum aus dem Staunen kaum heraus beim Anblick des beeindruckenden Doms, denn er sah aus wie gemalt. Wir konnten es kaum fassen, leibhaftig davor zu stehen. Allerdings mussten wir wirklich aufpassen, uns nicht zu verlaufen, da Venedig aufgebaut ist wie ein Labyrinth. Hat man einmal nicht aufgepasst, verliert man im Handumdrehen die Orientierung. Sehr schade war, dass wir keine Führung hatten und so nicht richtig wussten, wohin wir gehen sollten, da es sich anfühlte, als ob man ständig im Kreis lief. Doch es war auch ohne Stadtführung ein gelungener Tag.

Am Mittwoch ging es für einige von uns zum Soft-Rafting, während für die anderen die Stadt Larzise auf dem Programm stand. Sie ist von der Größe vergleichbar mit der Ratinger Innenstadt. Als wir uns dort aufhielten, war dort Markt und wir schlenderten von Stand zu Stand. Schön in Larzise waren vor allem die Geschäfte und die an den Häusern herunter rankenden Pflanzen. Später sind wir dann erneut nach Sirmione gefahren und konnten die Stadt nun auch mal bei Tag erleben.

Der Tag der Abfahrt gestaltete sich eher ruhig. Wir liefen nach Sirmione und mussten dort auf unser Boot nach Bardolino warten, das wegen starken Windes Verspätung hatte. Das war aber nicht ganz so schlimm, denn in Sirmione gab es genug Eisdielen und so versüßten wir uns den ungeplanten Aufenthalt. Als das Boot endlich kam und wir Bardolino erreichten, besuchte meine Gruppe zuerst eine Kirche, denn am Anfang der Fahrt hieß es von unseren Lehrern: „Besucht in jedem Ort, wo wir sind, eine Kirche“, was wir auch taten. So konnten wir erkennen, dass die Kirchen in Italien wirklich wunderschön und einladend sind. Zum Abschluss der Fahrt aßen wir alle zusammen Pizza.

Rückblickend auf die Abschlussfahrt kann ich sagen, dass ich für den Großteil meiner Mitschüler spreche, wenn ich sage: Italien war sehr beeindruckend und die Ausflüge waren weitestgehend auch gut geplant. Wir haben viel miteinander erlebt, viel unternommen und neue Kontakte geknüpft. Es war eine schöne Fahrt und ein gutes Miteinander!