Musik 2018/19

Bilder von der Orchesterfahrt

Einfach großartig: Mutige „MusiCats“ machen Musik bei MISEREOR

Die Band der Liebfrauenschule präsentierte sich mit mehreren Songs in der vollbesetzten Philharmonie in Köln. 7.März 2019

Angefragt hatte das Misereor-Schulreferat. Zur Eröffnung der diesjährigen Fastenaktion veranstaltete Misereor in diesem Jahr zum ersten Mal einen Musikevent in der Kölner Philharmonie.


Dafür wurde eine Band gesucht, die zusammen mit dem El Salvadorianischen Sänger Pablo Raimundo mehrere Songs spielen konnte. Die Schulband der Liebfrauenschule sagte spontan zu.
Südamerikanische Rhythmen, spanische Texte und ein so großes Publikum waren die Herausforderung für die nur kurze Probenzeit von 3 Monaten.
Die Vorfreude war genauso groß, wie die Anspannung. Schließlich besteht die Band aus 13 - 16 jährigen Schülerinnen und Schülern, die sonst nur vor heimischem Publikum in der Stadthalle auftreten.
Dazu der Leiter der Musik- AG André Schürmann: „Es gehört schon eine gewaltige Menge Mut dazu, sich vor 1500 Besuchern mit der eigenen Stimme zu präsentieren.“
In nur drei gemeinsamen Proben erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Pablo Raimundo die Stücke.


Los ging es dann am Donnerstagmorgen um 6.00. Das Bandequipment musste verladen werden, denn der Aufbau in der Philharmonie sollte um 7.15 Uhr starten. Kurzer Soundcheck, Einspielprobe, warten hinter den Kulissen und dann auf den Punkt konzentriert spielen. Das sind Erfahrungen, die sonst nur Profis machen.

Die Saxophonisten Elisa Kleindienst berichtet: „Vor dem Auftritt war ich mega aufgeregt. Ich dachte die ganze Zeit, etwas würde schiefgehen. Aber während des Auftritts war ich super glücklich und stolz. Der Blick ins Publikum war grandios. Ich hatte echt Gänsehaut. Danach konnte ich gar nicht glauben, dass es vorbei ist. Aber ich war froh und dankbar, dass ich dabei sein durfte..“
Die Sängerin Joy Veras Thomas:
„Es war ein absolut unglaubliches Gefühl vor so vielen Menschen singen zu dürfen! Natürlich waren alle vorher sehr aufgeregt, allerdings war die anfängliche Angst schnell vergessen, denn es war auch sehr schön und wir konnten die tolle Atmosphäre genießen!“

Fotos von der Chorfahrt 2018/19

Die vier charismatischen Chorknaben aus der 6b

Jan, Robin, Tiemo und Pascal engagieren sich erfolgreich im Chor der LFS Ratingen
(von M.Vorpeil)


Sind sie Musterknaben? Manchmal. Sind sie Meistersinger? Meistens. Gemeinsam mit fünf anderen Jungen aus dem Kreis der männlichen Schülerschaft unterstützen Jan, Tiemo, Robin und Pascal aus der Klasse 6b die Chorgemeinschaft der Liebfrauenschule in Ratingen. >mehr lesen

Singen beim BSG.e.V.

 

Foto: Hr. Barnick

Nachdem das Weihnachtskonzert erfolgreich und begeisternd geschafft war, absolvierten am Donnerstag ca. 30 Schüler der LFS noch einen kleinen Sonderauftritt bei der BSG- Sportgemeinschaft. Vor rund 120 geladenenen Gästen sangen sie einen Ausschnitt aus dem Konzertprogramm. Dank, Applaus und Anerkennung für einen schönen Beitrag zur Weihnachtsfeier! >mehr Fotos

Weihnachtskonzert 2018


Romantik-Konzert mit Kerzenlicht

Mit brennenden Kerzen zogen etwa 200 Schülerinnen und Schüler in die verdunkelte St. Suitbertus-Kirche ein.⇥RP-Foto: Achim Blazy

 

 

 

     Die Liebfrauen-Realschule gibt zwei umjubelte Weihnachtskonzerte.                            Etwa 200 Schüler und Schülerinnen luden auch zum Mitsingen ein.

 

Die an zwei Abenden vollbesetzte St. Suitbertuskirche war wie im jedem Jahr vollkommen abgedunkelt. Sechs Schülerinnen standen mit brennenden Kerzen am Altar und begannen, den mittlerweile zur Tradition gewordenen Liedruf „Hambali Kahle“ (Das Licht erleuchte die Nacht) zu singen. Darauf bewegte sich ein Zug von etwa 200 Schülerinnen und Schüler durch das Mittelschiff der Kirche, festlich gekleidet und ebenfalls mit brennenden Kerzen zum Altarraum, wo sie ihren Platz im Chor oder im Orchester einnahmen. Dabei klang immer wieder der Wechselgesang „Hambani Kahle“. Für den Zuhörer, der aus dem geschäftigen, kommerziellen Weihnachtstrubel kam, begann mit diesem Einzug der Kinder wahrhaftig die Zeit der Besinnung, der vorweihnachtlichen Freude auf das Fest.

 

Schulleiter Peter Bärens erinnerte bei seiner Begrüßungsrede daran, dass dieses unser Weihnachtsfest eben nicht das Fest der vollen Kassen, der frommen Reden und des Verstandes sei, sondern es appelliert an unsere Herzen, „denn man sieht nur mit dem Herzen gut“, wie es der kleine Prinz bei Antoine de Saint-Exupéry sagt. Und erst das liebende Herz versteht Weihnachten richtig.

 

So begann der Unterstufenchor mit drei bestechend schön gesungenen Liedern: „Das große Wunder“, „Ein Stern strahlt“, und „Weihnachtsstern“. Danach spielte das Flötenquartett das finnische Lied „Kling klang, klockanslar“ sowie „Macht hoch die Tür“, „Joy to the world“ und „We wish you a merry christmas“ mit großer Begeisterung und äußerst konzentriert. Es wurde dirigiert von Johanna Kämmerer. Beim folgenden „Jesus meine Freude“ von J. Seb. Bach des Kammerorchesters war die Feinabstimmung im Tempo manchmal etwas ungenau.

Es war wunderbar, dass die Zuhörer mit in das Konzert eingebunden wurden. Sie sangen gemeinsam die Lieder „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ sowie „Engel auf den Feldern singen“.

Der „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck vom Orchester und Chor vorgetragen, verfehlte seine hochromantische Stimmung in keinster Weise. Der Chor der Ehemaligen glänzte mit „Christmas kumbaya“ und „Winter Wonderland.“ Auffallend war die hervorragende Beherrschung der Dynamik und der Artikulation. Alle Chöre gemeinsam sangen das wenig bekannte „Ave Maria“ von Giulio Caccini und ernteten begeisterten Applaus.

 

Noch einmal war das Flötenquartett zu hören mit dem Andante cantabile aus dem Weihnachtspastorale von Antonio Vivaldi. Der Unterstufenchor stellte sich erneut mit „Believe“ und „When christmas comes to town“ vor.

Hierbei übernahm die Lehrerin Ute Klein sehr professionell den Klavierpart, so dass André Schürmann dirigieren konnte und dadurch den Chor bedeutend besser im Griff hatte als vom Klavier aus. Der Chor dankte es durch präzise Einsetze und homogenere Ausstrahlung.

Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ bildete den Abschluss mit dem großen sinfonischen Orchester. Julia Leers dirigierte den Marsch, Tanz der Zuckerfee, Tanz der Rohrflöten und Trepak, den russischen Tanz mit großer Hingabe und Genauigkeit. Das Publikum war begeistert.

Die Zugabe war zugleich das gemeinschaftliche Lied: „O du fröhliche...“

 

Presse:  Rheinische Post  13.12. 2018