Theater an der LFS



Am 1. Juni in der 5. und 6. Stunde wurde das Theaterstück „Die Physiker“ von Friedrich
Dürrenmatt in der Aula unserer Schule aufgeführt, welches von einer professionellen Theatertruppe
aus Wien gespielt wurde. Da wir, die 9b, das Drama im Unterricht gelesen hatten, waren wir sehr
gespannt, wie das Stück gespielt wird. .
Zuerst erklärte ein Schauspieler, der die Hauptfigur „Möbius“ spielte, wie und warum es zu diesem
Drama kam. Dabei lernten sogar die Klassen, die das Theaterstück bearbeitet hatten, noch etwas.
Dieser Schauspieler klärte uns über die damaligen politischenVerhältnisse des Stückes auf, unter
anderem dass das Stück in der Nachkriegszeit spielt und die zwei Großmächte: die USA und die
Sowjetunion einen kalten Krieg führten. Der Übergang vom Hintergrundwissen zur Aufführung war
sehr gelungen, denn eine Rolle ( der Inspektor) erklärte den Sachverhalt im Stück. Damit ging es
schon direkt ins Geschehen und das Stück begann.
Da meine Klasse die Komödie schon bearbeitet hatte, konnte ich die Handlung besonders gut
mitverfolgen und Schauspiel und Buch vergleichen. Es gab viele Unterschiede, zum Beispiel
wurden für mehrere Rollen die selben Schauspieler verwendet, manche Teile wurden gekürzt oder
eine Szene mit den Pflegern im Schauspiel komplett weggelassen. Wahrscheinlich wurde diese
Szene aus zeitlichen Gründen rausgenommen. Was die Aufführung besonders interessant machte,
war das Stück inszeniert, gespielt zu sehen. Diese Lebendigkeit erlebt man beim Lesen nicht.
Unterschiede gab es nicht nur, es gab auch Gemeinsamkeiten. Die Texte der Rollen wurden zum
Beispiel oft genau wie im Buch wiedergegeben. Die Regieanweisungen konnte man im Schauspiel
gut erkennen. Wenn man das Buch nicht gelesen hatte, konnten einige Passagen unverständlich
wirken, denn Dürrenmatt schreibt oft Stücke, die verwirren, damit will er uns zum Nachdenken
anregen. Am Ende des Stückes wurde der Raum ganz dunkel und dadurch wurde das Ende
symbolisiert.
Das Stück gespielt zu sehen war sehr interessant, denn ich konnte Schauspiel und Buch vergleichen.
Außerdem wurde das Schauspiel lebendig und gelungen inszeniert. Die Schauspieler haben ein Lob
verdient
Johannes Weuster, 9b

 


Heute, am 1. Juni. 2019, wurde der Jahrgangsstufe 9 die Buchlektüre „Die Physiker“ von einem
Theaterensemble in der Aula gezeigt. Das Thema des Stückes: das Problem der Verantwortung des
modernen Naturwissenschaftlers der Menschheit gegenüber war für uns, die Klasse 9a, recht
schwierig zu verstehen, da wir im Gegensatz zu unseren Parallelklassen, dieses Buch nicht als
Klassenlektüre hatten. Jedoch wurde uns die Handlung durch die kurze Einführung am Anfang und
das Theaterstück verständlich. Daher können wir auf jeden Fall behaupten, dass uns das
Theaterstück heute angesprochen und sehr gut gefallen hat und ein schöner Abschluss zum
Jahresende war.
Emilie Schmidt, 9a