Geschichte

Besuch des römischen Legionärs

       Besuch des römischen Legionärs
                           Titus Nod. Helveticus


Herr Daniels hat am Freitag, den 5.5.2017 der 6. Jahrgangsstufe unserer Schule die Ausrüstung eines römischen Legionärs vorgeführt. Dabei hat er einiges über das Leben der römischen Legionäre und deren Ausrüstung erzählt und viele Fragen beantwortet. Darüber hinaus durften die Schüler/innen  auch seine Ausrüstung und die Waffen anziehen bzw. halten.


Hier die Eindrücke unserer Schüler/innen:
Am Freitag den 5. Mai 2017 besuchte uns ein römischer Legionär. Natürlich war er ein Mann als römischer Legionär verkleidet. Er erzählte uns den Klassen 6a und 6b, wie früher die römischen Soldaten lebten und welche Aufgaben sie hatten. Es war sehr interessant und spannend. Wir hörten alle aufmerksam zu. Am Ende durften wir uns seine Ausrüstung genauer anschauen.
Isabel, Klasse 6a


Der Besuch des römischen Legionärs an der LFS war sehr interessant. Wir haben sehr viele neue Informationen bekommen. Er erklärte uns auch wie die Soldaten gekämpft haben und wie sie sich schützen konnten. Zum Schluss durften wir sogar sein Schwert anfassen.
Laura J. Klasse 6a


Am 5. Mai waren wir, die 6a und 6b zusammen mit Frau Fischbach und Frau Weber in der Aula. Dort hat uns ein Mann, der als römischer Legionär verkleidet war, über das Leben als römischer Soldat erzählt. Ich war sehr erstaunt, was die Römer für Waffen hatten. Mir hat die Stunde sehr gut gefallen, weil er auch manche Angriffstechniken vorgemacht hat.
Johanna, Klasse 6a


Ich fand´ die Ausrüstung spannend und nett, dass er sich die Zeit für uns genommen hat. Er hat alles ausführlich beschrieben und ist auf jede Frage eingegangen. Der Legionär hat uns die Kampf- und Verteidigungsarten gezeigt. Am Ende durften wir alle Gerätschaften anfassen und ausprobieren. Nun kann ich mir viel besser vorstellen, wie die Legionäre früher gelebt haben.
Noah, Klasse 6b


Ich fand´ es insgesamt sehr gut. Mir hat besonders gefallen, dass die Rüstung aus den Originalmaterialien war und dass er so viel erzählen konnte. Mir hat auch noch gefallen, dass er alle Waffen und das Schild mitgebracht hat.
Tom, Klasse 6b


Mir hat die Rüstung am besten gefallen und das er viele informative Sachen über die Römer und das Heer erzählt hat. Mir hat auch gefallen, dass wir die Waffen der Römer anfassen durften. Der Legionär hat auch sehr informativen „Stoff“ rübergebracht, den wir im Unterricht gar nicht durchgenommen haben. Ich fand er hat die Rolle als Römer gut dargestellt. Endlich mal ein lebendiger Römer!
Jan, Klasse 6b


Ich fand´ es richtig gut, weil man viel über die römische Legion erfahren hat und das man Fragen stellen durfte. Das coolste war, dass wir die Waffen und die Rüstung anfassen durften. Ich fand´ es eine gute Idee von Frau Weber.
Pasquale, Klasse 6b


Es hat sehr viel Spaß gemacht ihm zuzuhören, denn das ist noch mal etwas anderes, als das Buch durch zu gehen. Ich glaube, am besten hat mir gefallen, dass wir die Sachen (Speer, Schwert, Schild) mal tragen konnten.
Linus, Klasse 6b


Ich fand den Römer gut. Er hat gut erklärt und man sah, wie ein Römer ungefähr aussah. Besonders interessant fand ich, was er über das Schild erklärt hat. Ich wusste noch gar nicht wie schwer die Ausrüstung war. Ich fände es gut, wenn man es nächstes Jahr den anderen Klassen zeigen könnte.
Pia, Klasse 6c


Ich fand die Rüstung und die Waffen gut, da sie sehr echt aussahen. Ich fand´ es nicht so gut, dass wir so wenig Zeit hatten.
Patrizia, Klasse 6c


Ich fand´ die Stunde richtig interessant. Ich hätte mir sogar mehr Zeit gewünscht, um noch mehr über die Römer zu erfahren. …
Maria, Klasse 6c


Ich fand´ es gut. Am besten fand´ ich die Erklärung von den Waffen, weil ich mir jetzt besser vorstellen kann, wie das kleine Rom so riesig werden konnte. Ebenfalls interessant fand´ ich die selbstgemachte Rüstung. Das wir die Waffen anfassen durften, fand´ ich auch gut.
Hanna, Klasse 6d

“Living History” in der LFS. Auf Zeitreise mit einem römischen Legionär


Nikes Vater kam in einer römischen Rüstung zu uns in die Aula, um uns diese zu erklären.
Z.B. hatten die Römer früher Nägel unter ihren Schuhen, um beim Bergsteigen nicht abzurutschen. Der Gürtel diente der Erkennung des Militärs. Der Schildpanzer wurde von den Römern erfunden und bemalt. Das Schild hatte eine Lederumhüllung, welche abgezogen werden konnte und wurde mit römischen Zahlen beschriftet. Jedes Schild hat eine einheitliche Bezeichnung. Zum Schutz des Nackens besaßen die Helme einen Nackenschirm. Das Schwert nannte man gladius und den Dolch pugio. Zum des Gesichtes trugen die Römer eine goldene Maske. Beim Kampf wurde der Speer zuerst gveworfen. Seine Spitze war so konstruiert, dass sie nur einmal zu benutzen war. Beim Aufprall fiel diese ab. Die überlebenden Römer erhielten nach dem Kampf zum Dank vom König ein Stück Land mit dem Hintergedanken, ihr Land zu verteidigen.
Chiara-Serafine F., Klasse 6a
Am Mittwoch sind wir, die Klasse 6a, in der letzten Stunde in die Aula zum sogenannten “Living History“  gegangen. Da kam ein Vater von einer Schülerin, der  als Legionär verkleidet war. Er erzählte erst ein bisschen generell zu den Legionären und dann kam er zu den einzelnen Themen. Es  waren ca. 5.000-6.000 Legionäre in einer Legion, doch die Legionäre sind ja Soldaten und ich habe sie direkt immer mit dem Krieg verbunden, aber sie mussten gar nicht immer im Krieg sein, sondern mussten auch als „Polizisten“ oder „Tippibauer“  arbeiten.
Dann kam er zu der Ausrüstung:
-eine Tunika
-hat immer ein Halstuch um, das vor dem Scheuern der Rüstung schützte
-ein Kettenhemd
- ein Schuppenhemd
-ein Panzer /Schienenhemd
-ein Nackenschirm
-ein Wangenschirm, der innen gepolstert war
-ein Helm, wo eine Haltung für den Kamm oben drauf war
-ein Schwert = Gladius
-ein Pilo zum werfen (die war nur einmal verwendbar, damit die Gegner die Pilo nicht auch benutzen konnten)
-hohe Sandalen, die aus Leder waren und unter ihnen waren zum besseren Halt echte Nägel
- ein Militärgürtel der als Beweis diente, dass man dazu gehört, aber wenn man etwas ausgefressen hatte, wurde der einen weggenommen
Das Schild:
-es war in einer Schutzhülle
-das Schild war aus Holz
-und es war mit Metall umrandet
-man konnte es auch als Waffe verwenden, denn wenn man die Metallkante auf einen auf den Fuß gestellt hatte, war der gebrochen
-auf dem Schild stand LEG VIC =LEG= LEGION  VI= 6  VIC=BEINAME
Der Helm:
-auf dem Helm war eine Halterung für den Kamm, der aus echten Pferdehaaren bestand
-und es gab noch eine Maske, die man an den Helm einhängen konnte
Zum Schluss durften wir nochmal alles anfassen und auch aufziehen. Mir hat die Stunde sehr viel Spaß gemacht.
Emilie S., Klasse 6a
Letzte Woche kam Herr Daniels als römischer Legionär in unsere Schule. Er erklärte uns wie und was die Römer machten.
Karla M., Klasse 6a
An einem Mittwoch kam ein Legionär zu uns in die Schule. Er berichtete uns über seine Waffen und Ausrüstung, z.B. seinen Wurfspeer oder sein Schild. Aber auch über den aus Blech hergestellten Brustpanzer und über seine Tunika. Er berichtete, dass die Römer sich aussuchen konnten, ob sie lieber geschützt sein wollten oder sich mehr bewegen konnten. Seine Lederschuhe waren  keine Schuhe sondern Stiefel. Sie wurden wie ein Stiefel genäht und hergestellt. Zum Schluss durften wir uns die Gegenstände aus der Nähe ansehen. Doch dann hat es leider schon geklingelt.
Fabian S., Klasse 6b
Projektleitung: Michael Dieterich

Volkstrauertag - LFS-Schülerinnen gestalten Gedenkfeier

Jedes Jahr am Volkstrauertag findet im Ratinger Stadttheater die städtische Gedenkfeier statt. In diesem Jahr wurde die Gedenkstunde von Schülerinnen der Klassen 10b und 10c gestaltet.
Sie trugen Auszüge aus Feldpostbriefen von Ratinger Soldaten aus dem 2. Weltkrieg vor. In diesen Briefen berichten die jungen Männer aus Ratingen mit bewegenden Worten von ihren Erlebnissen und Eindrücken von der Front. Die Quellen für diese Texte wurden im Ratinger Stadtarchiv gefunden.

Unterrichtsbesuch im Industriemuseum Cromford

Im November besuchte die Klasse 9c im Rahmen der Geschichts-Unterrichtsreihe: Die Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Paprotta und ihrer Klassenlehrerin Frau Klimas-Linke das Museum Cromford des Rheinisch-Westfälischen Landschaftsverbandes in Ratingen.
 
Das Museum befindet sich in der ersten mechanischen Baumwollspinnerei auf dem europäischen Kontinent. Eindrucksvoll werden hier die Anfänge der Industrialisierung in Ratingen dargestellt.Die Schülerinnen konnten den Weg von der Baumwolle bis zum fein gesponnenen Faden nachvollziehen. Ein besonderer Schwerpunkt der Führung war die Darstellung der Lebens- und Arbeitssituation der Arbeiter, darunter der vielen Frauen und Kinder. Beeindruckt zeigten sich die Mädchen vom langen und beschwerlichen Arbeitstag der dort arbeitenden Kinder, deren schulische Ausbildung durch die Notwendigkeit der Arbeit zwangsläufig vernachlässigt wurde. So konnten unsere Schülerinnen im Vergleich mit dem Leben der Kinder damals und ihrem heutigen Alltag ihre eigene Situation reflektieren und so auch wertschätzen, welche Chancen und Möglichkeiten sie heute haben.
 
Wieder einmal eine wichtige Erfahrung für Schüler und Lehrer: Unterricht an anderen Lernorten ist eine Bereicherung für den Schulalltag.
 

Besuch der 9a und 9c im Industriemuseum Cromford

Vom Baumwollstrauch zur Wolle
Im Jahr 1783 gründete Johann Gottfried Brüggelmann die erste Textilfabrik auf dem europäischen Kontinent, er benannte sie nach seinem englischen Vorbild Cromford. Ratingen eignete sich besonders gut für den Standort, da es dort viele Arbeitslose und große Armut gab.
Um an die Pläne zu kommen, die den Bau der Maschinen ermöglichte, schleuste Brüggelmann einen deutschen Arbeiter im englischen Cromford ein, der die Baupläne über die Grenze schmuggeln sollte. Damit machte er sich der Industriespionage schuldig, auf die die Todesstrafe stand. Die Pläne wurden dann von einem deutschen Uhrmacher in Wuppertal nachgebaut. Um überhaupt eine Fabrik betreiben zu können, musste Brüggelmann ein Privileg vom Kürfürsten zugesprochen bekommen. Er gewährte ihm den Betrieb für 12 Jahre.
Seine Baumwolle bekam Brüggelmann hauptsächlich aus den Südstaaten der USA. Dort wurde die Baumwolle von afrikanischen Sklaven geerntet und zu großen Blöcken gepresst. Diese wurden dann mit Schiffen nach Europa gebracht.
Die Arbeitsbedingungen in Cromford waren sehr schlecht. Um die Baumwolle besser bearbeiten zu können war das Klima in der gesamten Fabrik heiß und feucht. Die hohe Luftfeuchtigkeit erreichte man indem man die Fenster mit nassen Tüchern bedeckte. Außerdem war es dunkel, da es nur Öllampen gab, und es stank, weil die Maschinen mit tierischen Fetten geölt wurden.
Nun wurde die Baumwolle weiter verarbeitet: zuerst mussten die großen Blöcke zerkleinert werden, dass war Männerarbeit. Danach wurde die Wolle mit der Hand geschlagen und die restlichen Körner wurden entfernt. Das war meistens die Aufgabe der Frauen. Allerdings war das sehr ungesund, der Staub, der beim Schlagen der Baumwolle aufgewirbelt wurde, gelangte in die Lunge.
Jetzt kam die Maschine zum Einsatz, diese wurde von einem riesigen Wasserrad angetrieben, welches wiederrum von der Anger angetrieben wurde.
Die Wolle wurde nun gekämmt und alle Knötchen wurden entfernt, anschließend wurde sie nochmal gewalzt damit sie gleichmäßiger war. Kinder sorgten dafür, dass keine Fäden abrissen und achteten darauf, dass alles gleichmäßig in die Maschine gelangte. 75% aller Arbeiter waren Kinder, sie waren besonders wichtig, da sie überall hinein passten und sich zwischen den Maschinen hindurch drängen konnten, um sie zu warten. Das war sehr gefährlich, wenn jemand mit der Kleidung in einer Maschine hängen blieb wurden oft ganze Körperteile verstümmelt oder abgerissen.
Die Wolle wurde nun locker eingedreht und auf eine Spule gewickelt. Dann kam die  „Spinning Jenny“ zum Einsatz. Sie machte aus den lockeren Fäden reißfestes Garn und wickelte es auf Garnrollen. Dann Konnte es weiter verarbeitet werden.
Diese Erfindung machte die Herstellung von Stoffen und Kleidung einfacher. Dadurch wurden sie billiger und auch für durchschnittliche Leute erschwinglich.

Celine Vancas 9c

Vom Baumwollstrauch zum Garn

In Regionen mit tropischen Klima wie Asien, Ägypten und in einige südlichen Staaten der USA wir Baumwolle angebaut.
Doch Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle.
Man unterscheidet dabei zwei Sorten:
Die Asiatische Baumwolle, die etwas gelblich ist und sehr kurze Fasern hat und die Amerikanische Baumwolle, die weißlich ist und sehr lange Fasern hat, weshalb sie auch für bessere Qualität bei der Verarbeitung steht.
Baumwolle wird auf großen Plantagen angebaut.
Dort fangen die Knospen nach ca. 6 – 8 Monaten an zu blühen.
Mann erkennt eine blühende Baumwollknospe an weißen Watte artigen Bällchen, die aus der Knospe „platzen “.
Die Baumwolle wurde dann mit der Hand von afrikanischen Sklaven gepflückt. Dies war eine sehr harte Arbeit, denn sie mussten anschließend am Abend die gepflückte Baumwolle entkernen.
Dann wird die Baumwolle zu großen Würfeln gepresst.
Jeweils ein Würfel wog zwischen 120kg bis 180kg und wurde dann zu einigen Hafenstädten wie Boston gebracht und anschließend nach Rotterdam verschifft.
Von dort wurden die Baumwollwürfel mit kleineren Schiffen über
den Rhein und andern
größeren Flüssen zu Städten innerhalb eines Landes wie zum Beispiel Kaiserswerth in Deutschland gebracht.
Kutschen und Züge brachten die gepresste Baumwolle zu der Fabrik Cromford in Ratingen.
In der Fabrik brachen Männer mit Eisenstäben die Baumwoll-Blöcke auf und brachten sie zu Arbeiterinnen, die an so genannten Schlagtischen die Baumwolle mit Stöcken auflockerten.
Dies war keine langzeitige Arbeit für die Arbeiterinnen, da sich beim auflockern der Wolle Feinstaub bildet, der sich in der Lunge festsetzt und es auf Dauer zu Kurzatmigkeit kommt.
Anschließend kommt die aufgelockerte Wolle in die Grobkarade. Das ist eine Maschine, die riesige runde Bürsten im Innern hat und die Wolle grob kämmt.
Danach wurde die Wolle noch mal gebürstet in der so genannten Feinkarade.
Der Sinn beim Kämmen der Wolle besteht darin, dass die Knoten sich lösten und dass die Wolle zu einem Breiten lockeren Filz-Band heraus kommt.
Früher wurde diese Arbeit mit der Hand gemacht: man nahm einfach zwei Bürsten und kämmte die Wolle.

Der Baumwollfilz wurde danach zu Maschinen gebracht, in dem sich 3Walzen befanden, die die Baumwolle zu festeren Bändern machten.
Nun hatte man ein Band aus Baumwollfäden, doch es war immer noch zu dick um es Garn zu nennen, und zu locker, um reißfest zu sein.
Deshalb beförderte man das Band zu der Laternenbank.
Hier wurde das erste Garn also „Vorgarn“ hergestellt.
Das Band wurde erneut durch Rollen gezogen, damit es sich teilt und in zwei, sich drehenden „Laternen“ aufgedreht wurde.
Das Garn ist nun dünn, jedoch nicht reisfest.
Nun werden die Spulen, die von den drehenden Laternen aufgewickelt wurden, in die Waterframe, der „Spinning Jenny“ gesteckt und gezwirbelt.
Sie ist ein großes Streckwerk, das mehrere Spulen Vorgarn gleichzeitig zu reißfesten Garn verarbeiten kann.

Alle Maschinen, die sich in der Fabrik Cromford befinden, wurden früher durch Ein großes Wasserrad angetrieben.
Die Anger, ein Fluss der durch Ratingen fließt, trieb es an.
Vom Wasserrad ging ein länglicher, waagerechter Balken zum Rand, der dann in ein Zahnrad griff, das an einem länglichen, senkrechtstehenden Balken befestigt war.
Diesen Balken nannte man Königswelle. Sie verläuft senkrecht durch das ganze Haus, durch jede Etage.
Durch das Zahnrad drehte sich die Königswelle.    
In jeder Etage gab es ein großes Zahnrad an der sich drehen Köniswelle.
Von diesen Zahnrädern verliefen noch andere Balken waagerecht aus über die Maschinen hinweg.
Wenn man also eine Maschine anmachen wollte, musste man nur ein Band von der Maschine auf den Balken legen.
Weil die Anger ein laufender Fluss war, konnte man die Königswelle nicht ausschalten.
Um jedoch einzelne Maschinen auszuschalten, musste man nur das Band der jeweiligen Maschine von dem Balken nehmen, das darauf gespannt war.
Damit das bewegen der Balken ein wenig leichter ging, wurden alle Zahnräder großzügig eingefettet.

Die Arbeiter in der Fabrik bestanden zu 10% aus Männern, die die Schwerstarbeit verrichteten oder andere Arbeiter beaufsichtigten.
15% der Arbeiter waren Frauen. Sie mussten an den Schlagtischen arbeiten.
Die meisten Arbeiter waren die Kinder. Sie waren zu 75% vertreten und begannen schon ab den 4. bis zum 16. Lebensjahr an dort zu arbeiten.
Weil sie noch klein waren, konnten sie besser zwischen die Maschinen greifen, wenn etwas dazwischen gekommen ist. Wenn sie ihre Arme nicht schnell genug herauszogen, konnte es passieren, dass ihre Arme  oder Finger abgerissen wurden.
So kam es, dass es sehr viele verkrüppelte Kinder gab. 1883 Kam es dazu, dass der Staat Schutzmaßnahmen einführte, da Kinder mit einem Arm später nicht in die Armee gehen konnten.
Zwischen 12 und 14 Stunden am Tag mussten sie in Cromford arbeiten, um etwas Geld in die Familienkasse zu bekommen.
Sonntags durften die Kinder morgens in die im Haus eingerichtete Kapelle gehen, doch anschließend mussten sie weiter arbeiten.

 Die Arbeitsbedingungen waren sehr schlecht:
Damit die Baumwolle sich leichter bearbeiten ließ wurde ein tropisches Klima hergestellt, indem man nasse Tücher vor die Fenster hing, Kerzen anmachte und Wasser kochen ließ. Wenn eine Kerze umfiel, mussten die Arbeiter aufpassen, dass kein Feuer wegen des Feinstaubs und der Wolle entstand.
Deswegen stand neben jeder Feuerstelle ein Eimer mit Sand, damit man das Feuer rechtzeitig löschen konnte.
Das Fett, dass zwischen den Zahnrädern war, wurde warm und tropfte auf dem Boden. Weil die Arbeiter keine Schuhe anhatten, konnten sie leicht ausrutschen und sich in den Maschinen verheddern.
Das konnte schnell passieren, weil die Mädchen oft lange offene Haare hatten und lange Kleider oder Röcke trugen. Die Maschinen hatten nur einen Abstand von je 60-70 cm von einander und wenn ein Mädchen wären des Vorbeigehens daran hängen blieb, konnte es erneut Gliedmaßen verlieren.

(Jamila Gertack 9c)

Geschichts-Exkursion zum Archäologischen Park, Xanten

Am 4. Oktober 2012 fuhren die Klassen 6a, 6b und 6c der Liebfrauenschule  nach Xanten. Wir trafen uns um 8:00 Uhr an der Schule und erreichten nach einer eineinhalbstündigen Busfahrt unser Ziel. Der Besuch begann mit einer Führung durch das Römermuseum in 6 Gruppen. Wir erfuhren dabei viel über das Leben, die Kleidung, die Ausrüstung, das Wohnen und das Arbeiten zur Römerzeit. Danach hatten wir Zeit für eigene Unternehmungen im Freigelände. Wir durften etwas essen, spielen und ins Amphitheater gehen. Um 13:00 Uhr trafen wir uns am Eingang um den Heimweg einzutreten. Müde stiegen wir um 14:00 Uhr an der Schule aus dem Bus. Obwohl es stark geregnet hat, war es ein interessanter Ausflug für die Jahrgangsstufe 6. Alle wissen jetzt viel mehr über das römische Leben früher. Unsere Kenntnisse können wir sicher im Geschichtsunterricht gut gebrauchen. (Text: W. Styczynska, Klasse 6a)

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Am 04.10.2012 fuhren die Klassen 6a, b und c der Liebfrauenschule mit den Lehrern Frau Bendt, Frau Riedel und Herrn Dieterichs zum Archäologischen Park, Xanten. Wir trafen uns um 8:00 Uhr an der Schule und nach einer Stunde und dreißig Minuten langer Busfahrt erreichten wir unser Ziel. Der Besuch begann mit einer Führung durch das Römermuseum in 6 Gruppen. Wir erfuhren dabei viel über das Leben, die Kleidung, die Ausrüstung und das Wohnen und Arbeiten zur Römerzeit. Danach hatten wir Zeit für eigene Unternehmungen im Freigelände. Wir durften picknicken, spielen und ins Amphitheater gehen. Zuletzt trafen wir uns um 13:00 Uhr am Eingang, um den Heimweg anzutreten Müde stiegen wir um 14:00 Uhr an der Schule aus dem Bus. Obwohl es so stark geregnet hat, war es ein interessanter Ausflug für die Jahrgangsstufe 6. Alle wissen jetzt viel mehr über das römische Leben früher. Unsere Kenntnisse können wir sicher im Geschichtsunterricht gut gebrauchen. (Text: L.-M. Sögtrop, Klasse 6a)
 


Projekt der Kl. 6a : Unsere römische Stadt

Die Stadt Rom in der Antike: Eine Einführung von Mawuena, Laura, Vasilika und Mona

Die Villen
In Rom gab es ungefähr 1500 Villen, die von reichen Römern bewohnt wurden. Der Rest wohnte in Häusern oder Mietskasernen. In einer Villa gab es eine Haustür, einen Korridor, ein Atrium, ein Regenbecken, einen Seitenflügel, Schlaf-, Wohn- und Wirtschaftsräume, ein Esszimmer, einen Gesellschaftsraum, einen Gang und einen großen Garten. Außerdem konnten sich Läden oder Werkstätten in der Villa befinden. Bei den Römern war die Villa das zu einem Landgut gehörende Herrenhaus. Später bezeichnete die Villa auch die vornehme Stadtwohnung. Ihre reichen Besitzer verfügten in der Regel über landwirtschaftliche Güter.
Die Mietskaserne
In der Mietskaserne wohnten die armen Leute. Man musste an den Hausbesitzer eine hohe Miete zahlen. Im Erdgeschoss befanden sich Ladenlokale. Sie diente gleichzeitig als Lagerraum und als Wohnung für den Ladeninhaber und seine Familie. Über dem Zwischengeschoss befanden sich weitere Wohnungen, alle überbelegt mit Mietern. Eine Heizung und fließendes Wasser gab es nicht und häufig waren die Häuser auch noch baufällig.
Der Fluss
Der Fluss mündet in einen anderen Fluss, einen Endsee oder in ein Meer. Die Menschen lebten nah am Fluss, weil sie so ihr Land besser bewirtschaften konnten. An dem Fluss haben sie ihre Wäsche und ihr Geschirr gewaschen.
Der Brunnen
Der Brunnen war dazu da, dass die Menschen trinken konnten. Mit dem Brunnenwasser haben sie auch gekocht. Der Brunnen diente dazu, die Felder künstlich zu bewässern. Mit Schöpfgefäßen haben sie das Wasser hoch transportiert.
Das Kolosseum
Das Kolosseum war das größte Amphitheater Roms und der antiken Welt. Es wurde von den Kaisern Vespasian und Titus von 70 bis 80 n. Chr. erbaut. Es besaß fast 70.000 Sitzplätze für die Zuschauer der Gladiatoren- und Tierkämpfe. In der 6-7m hohen Unterkellerung war ein Kanalsystem eingebaut, das auch die Vorführung von „Seeschlachten“ erlaubte. Wenn ein Kämpfer trotz allem gewonnen hat, durfte der Kaiser trotzdem entscheiden, ob der Mensch noch leben darf oder nicht. Er zeigte mit dem Daumen hoch, wenn ihm der Kampf gefallen hat. Und wenn ihm der Kampf nicht gefallen hat, zeigte er mit dem Daumen nach unten. Wenn er mit dem Daumen nach unten zeigte musste der Mensch sterben.

Gründung der Stadt
Gründung der Stadt
Kolosseum
Kolosseum
Mietskaserne
Mietskaserne
Villa
Villa

Cittá
Unsere Stadt heißt Cittá, weil es das italienische Wort für Stadt ist. Diese Stadt liegt an einem Fluss, der die Mietskaserne und die Wohnhäuser trennt. Unsere Häuser bestehen aus Ton. Die Mietskaserne wurde ebenso wie die Tonhäuser mit ganz viel Mühe hergestellt. Die Bäume bestehen aus brauner und dunkelgrüner Pappe. Diese Stadt wurde von Luisa-Marie, Luisa, Sophie und Charlotte errichtet.


Ledonia
Dies ist eine alte römische Stadt. In Ledonia ist heute Markttag und es werden Obst, Brot, Käse und Stoffe verkauft. Ein Fluss fließt durch die Stadt. Über diesen Fluss führt eine Brücke und auf dieser Brücke steht ein Soldat und ein weiterer sitzt am schönen Brunnen der Stadt. Es gibt ein Haus, dass ein bisschen kaputt ist und neben dem Haus steht ein kleiner Schuppen, wo das Dach eingestürzt ist. Das ist die kleine grüne und schöne Stadt „Ledonia“. Diese Stadt wurde von Vittoria, Corinna, Miriam und Emily errichtet. 


Mondo
Unsere Stadt heißt Mondo. Mondo bedeutet Welt. Die Stadt hat ein Kolosseum, wo man jedes Wochenende einen Gladiatorenkampf sehen kann. In Mondo gibt es auch einen Fluss namens Fella. Über die Fella führt eine kleine Brücke. Wenn man über die Brücke geht, kommt man zu einem Brunnen. Der Brunnen heißt Fontana. Das ist unsere kleine Stadt Mondo. Diese Stadt wurde errichtet von Louisa, Juliette, Julia und Fabienne.


Oreo
In unserer Stadt Oreo kann man einen langen Fluss sehen, über den eine Brücke führt. Diese führt zu einer Weide auf der zwei Pferde stehen. Auf der anderen Seite des Flusses befinden sich die Häuser mit einem kleinen Brunnen. Von den Häusern aus führt ein Weg zum Kolosseum. Neben dem Kolosseum befindet sich ein kleiner Teich mit Bäumen drum herum. Diese Stadt wurde errichtet von Angelina, Annika, Anna, Saskia, Anna-Lena und Roxana.


ROM
ROM

Klasse 10c besucht die Ausstellung „Glanz und Grauen“ im Museum Cromford

Die Klasse 10 beschäftigt sich im Geschichtsunterricht mit der Zeit des Nationalsozialismus. Am 21.3.2012 besuchte sie die Ausstellung „Glanz und Grauen“ im Industriemuseum Cromford. Dort wurde den Schülerinnen in einer Führung anschaulich gezeigt, wie sehr der Nationalsozialismus und die Kriegszeit das Leben der Menschen bis hin zu ihrer Kleidung beeinflusste. Die Ausstellung zeigt Mode der dreißiger Jahre, erklärt den Mangel an Textilien in der Kriegszeit und wie die Menschen damit umgingen.
Uniformen der Wehrmacht, Beutestücke aus den besetzten Gebieten und die Kleidung der Hitlerjugend regen an, über die Lebensumstände der Menschen in der damaligen Zeit nachzudenken. Der Besuch dieser Ausstellung bedeutet für die Schülerinnen eine große Motivation, sich im Geschichtsunterricht mit diesen Themen auseinanderzusetzen.