Katholische Religion

Über den Zaun schauen – die Klasse 8a gestaltet eigene Hungertücher

Die Schülerinnen der Klasse 8a der Liebfrauenschule Ratingen haben mit Ihrer Religionslehrerin Annette Pieczyk über den Zaun geschaut und mit großem Engagement ihre eigenen Hungertücher gestaltet. Die Aktion geht auf eine Initiative des Hilfswerks Misereor zurück, das seit 1976 Aufträge  für ein "MISEREOR-Hungertücher" an unterschiedliche Künstler vergeben hat, wobei das MISEREOR-Hungertuch ein zentraler Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion ist. Das diesjährige Hungertuch hat der in Nigeria geborene und nun in der Nähe von Köln lebende Chidi Kwubiri unter dem Motto „ Ich bin, weil du bist“ gestaltet. 
Michael Dieterichs (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit)

Ausstellung " 7 Sakramente"

Die Schülerinnen der Klasse 9c haben sich im katholischen Religionsunterricht  mit den  sieben Sakramenten beschäftigt.  Gerne wollten sie das erarbeitete Thema ihren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren. Die Idee war: eine Ausstellung zu machen.
In der Aula der Liebfrauenschule wurden sieben Stationen für die sieben Sakramente aufgebaut.
Es hat sehr viel Spaß gemacht diese Stationen zu gestalten. Die Schülerinnen haben alle Stationen geplant,  nach Requisiten gesucht und Plakate erstellt.
Am meisten freuen sich die Ausführenden darüber, dass die Ausstellung von anderen Klassen besucht wird.

6b in der Kirchenzeitung, 25.April 2014

Selbstgestalteter Kreuzweg der Klasse 5c

Stoffverteilungsplan Katholische Religionslehre

1) Kompetenzen im katholischen Religionsunterricht
 
Im katholischen Religionsunterricht werden mit Kompetenzen die Fähigkeiten und die ihnen
zugrunde liegenden Wissensbestände bezeichnet, die für einen sachgemäßen Umgang mit dem christlichen Glauben, anderen Religionen und der eigenen Religiosität notwendig sind.
Sie dienen gemeinsam dem Erwerb persönlicher religiöser Orientierungsfähigkeit. Die Schülerinnen sollen am Ende der Sekundarstufe I über die nachfolgend genannten allgemeinen Kompetenzen verfügen, die immer im Verbund erworben werden.
 Religiöse Phänomene wahrnehmen
 Religiöse Sprache verstehen und verwenden
 Religiöse Zeugnisse verstehen
 Religiöses Wissen darstellen
 In religiösen Fragen begründet urteilen
 Sich über religiöse Fragen und Überzeugungen verständigen
 Aus religiöser Motivation handeln
 
Die allgemeinen Kompetenzen im RU werden von den Schülerinnen in der
Auseinandersetzung mit Inhalten des christlichen Glaubens und anderer Religionen erworben.
Die Zuordnung von Kompetenzen erfolgt in sechs Gegenstandsbereichen, die das religiöse
Grundwissen thematisch gliedern:
1. Mensch und Welt
2. Die Frage nach Gott
3. Bibel und Tradition
4. Jesus Christus
5. Kirche
6. Religionen und Weltanschauungen
 
2) Leitmotive für die Jahrgangsstufen
 
„Der Religionsunterricht darf nicht aus einer den Schülerinnen mehr oder
weniger zufällig erscheinenden Abfolge von Einzelthemen bestehen.“ ( Richtlinien S. 58) Die
Leitmotive versuchen eine Verknüpfung der Themen.
Jahrgangsstufe 5: Miteinander leben – miteinander glauben: in der Kirche Gemeinschaft entdecken
Jahrgangsstufe 6 : Nach sich selbst suchen – Gottes bedingungsloser Zusage trauen
Jahrgangsstufe 7: Aufbrechen und unterwegs sein – sich von Gott ermutigen und begleiten
lassen
Jahrgangsstufe 8: Wirklichkeit wahrnehmen – Wirklichkeit aus Glauben deuten
Jahrgangsstufe 9: Verantwortung sehen und übernehmen – als Christ in dieser Welt handeln
Jahrgangsstufe 10:Erwachsen werden – sich auf den befreienden Gott einlassen
 
 
3) Fächerübergreifendes Lernen
 
Der RU will die Schülerinnen zu verantwortlichem Handeln im persönlichen, kirchlichen und gesellschaftlichen Leben motivieren und befähigen. Viele Themen sprechen fächerübergreifende Aspekte an, von daher ist eine Zusammenarbeit mit den entsprechenden
Fächern wünschenswert und soll immer wieder angeregt werden. Dadurch wird die Effektivität des gesamten Unterrichts gesteigert.
 
4) Schulalltag
 
Im RU kann im Unterricht Erlerntes unmittelbar im Schulleben umgesetzt werden.
„Ein Leben aus der Liebe Gottes zeigt sich in der Zuwendung zum Mitmenschen und in der
Ermutigung zu solidarischem Handeln.“ (Richtlinien S. 90) Bei besonders die Schülerinnen
und Schüler bewegenden Vorfällen können z.B. „Gedenkkerzen“, „Gedenkbücher“ o.Ä. im
Raum Schule eingerichtet werden. Aktuelle schulische oder gesellschaftliche Probleme, die unsere Schülerinnen und Schüler bewegen und belasten können, werden von dem Fach Religionslehre spontan aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann einen Spielraum zur Beschäftigung und Auseinandersetzung mit der Problematik. Aus den Unterrichtsreihen können z.B. Ausstellungen in der Schule erwachsen. Der Besuch von Kirchen und Synagogen kann Teil des RU sein.
 
5) Schulgottesdienst
 
Religiöse Erziehung darf nicht nur auf die Erarbeitung in den Unterrichtsstunden beschränkt sein. Aus diesem Grund haben die Schulgottesdienste,  einen festen Platz in unserem Schulleben.
 
6) Verbindung Katholische – Evangelische Religionslehre
 
Die Fachschaften Katholische und Evangelische Religionslehre führen gemeinsame Fachkonferenzen durch. Sie bereiten die genannten Schulgottesdienste gemeinsam oder nach Absprache als ökumenische Gottesdienste vor. Gleichzeitig sind beide Fachschaften auch für
den unterrichtlichen Austausch offen.
 
7) Grundsätze der Leistungsbewertung
 
Die Grundsätze der Leistungsbewertung sind im Einzelnen in den „Richtlinien und Lehrplänen NRW, Sekundarstufe I, Realschule, Katholische Religionslehre“ ( S. 156 ff) nachzulesen.
Die Leistungsnote im Fach katholische Religionslehre begründet sich in qualitativen und quantitativen Schülerleistungen, d.h. das kirchlich - religiöse Verhalten der Schülerinnen wird nicht bewertet.
Die Schülerinnen erbringen Leistungen im schriftlichen und mündlichen Bereich. Schriftliche Leistungen können durch gelegentliche kurze schriftliche Übungen und durch das genaue Führen eines Heftes erbracht werden.
Mündliche Leistungen können u.a. während des Unterrichtsgespräches, bei der Gruppen- und
Einzelarbeit, bei der Zusammenfassung und Wiederholung der Unterrichtsergebnisse erfolgen. Die Qualität und Kontinuität der Beiträge ist dabei entscheidend.