Das ALF-Projekt

Hinter der Abkürzung ALF verbirgt sich der Titel: „Allgemeine Lebenskompetenzen und Fertigkeiten“. Es handelt sich dabei um ein Lebenskompetenzprogramm zur Prävention des Missbrauchs psychoaktiver Substanzen. Es basiert auf der Annahme, dass sich Substanzmissbrauch von Kindern und Jugendlichen durch den Aufbau von Schutzfaktoren und Schutzfertigkeiten sowie Aneignung angemessener Einstellungen verhindern lässt. Das zugehörige Material wurde vom Institut für Therapieforschung, München, entwickelt und herausgegeben.

Warum führen wir an der LFS ein „ALF“-Projekt durch?


„ALF“ enthält viele Elemente zur Förderung von protektiven Fertigkeiten. Damit sind drogenunspezifische Elemente gemeint, wie z.B. das Training von Selbstsicherheit, Übungen zur Verbesserung des Selbstbildes, Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten. Es liegt im Erziehungsauftrag der Schule, diese Fertigkeiten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln. Das Programm leistet einen wichtigen Beitrag zur Mädchen- bzw. Jungenförderung in unserer biedukativen Schule.

Wie sieht das Konzept aus?


In methodisch variantenreichen und vielfältigen Übungen, Gesprächsangeboten, Phantasiereisen, Rollenspielen usw. geht es darum, die einzelnen Schülerinnen und Schüler in ihrer Ich-Wahrnehmung zu unterstützen, die Kommunikationsfertigkeiten zu fördern, ein selbstsicheres Auftreten anzubahnen und Problemlösungsstrategien aufzubauen. Dabei wird auch die Sozialkompetenz jedes einzelnen erhöht.
Das Projekt für die Jahrgangsstufe 5 umfasst deshalb drei Schwerpunktthemen:
Ich über mich (Ich-Wahrnehmung)
Stärkung der Selbstsicherheit
Gruppendruck widerstehen

Wie geht es nach dem Projekt weiter?
Nachhaltigkeit erhält das Projekt, indem in Kommunikations- und Konfliktsituationen, die in der wöchentlich stattfindenden Klassenlehrerstunde auftauchen bzw. bearbeitet werden, auf die erarbeiteten Fertigkeiten zurückgegriffen werden kann. So werden diese in Alltagssituationen des Schullebens auf vielfältige Weise erprobt. Einrichtungen wie der „Klassenrat“ oder die „Streitschlichtergruppe“ profitieren davon.