Die Bienen - AG

Einweihung der Bienenhäuser, 12.9.19

Bienen machen Schule

von Markus Vorpeil und André Schürmann

Bienen-AG der LFS Ratingen setzt sich für den Artenschutz und die Bewahrung der Schöpfung ein

Bienen eignen sich bestens dafür, Kinder und Jugendliche die Liebe zur Natur entdecken zu lassen und ihnen somit den Gedanken an die Bewahrung der Schöpfung näherzubringen. Dieser Leitidee folgend, setzt sich die Bienen-AG der Liebfrauenschule dafür ein, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, mit und von den Bienen zu lernen. Seit nunmehr vier Jahren lautet deshalb das praxisorientierte Programm „Bienen machen Schule“, denn die gesammelten Erfahrungen fließen direkt in den Biologie-Unterricht der Realschüler ein.
Dort werden die Bienen gepflegt, der Honig geschleudert und abgefüllt, es werden Bienenwachskerzen und -kosmetikprodukte hergestellt.
Die Initiative läuft so gut, dass die Liebfrauenschule auch beim Wettbewerb „Bienenfreundliche Schule“, den kürzlich der WDR ins Leben gerufen hat, ausgezeichnet wurde.

„Die Bienen-AG ist in mehrfacher Hinsicht ein Projekt für Überflieger“, schwärmt Schulleiter Christoph Jakubowski. Das liegt zum einen daran, dass die vier Bienenvölker, die inzwischen auf dem Gelände der Ratinger Realschule heimisch geworden sind, zeitnah um zwei weitere Bienenvölker ergänzt werden sollen. Vor allem aber zeigen Eltern, Schüler und Sponsoren lebhaftes Interesse, wenn es darum geht, dem Projekt für die Zukunft weitere Fliegkraft zu verleihen: So bauten zahlreiche freiwillige Helfer in ihrer Freizeit - unterstützt durch finanzielle Hilfestellung der Sparkasse und der Firma Franken Holz - in engagierter Eigenleistung zwei dekorative Holzhäuser auf dem Schulgelände auf und hoben Gräben aus, um die Holzhäuser mit Stromleitungen zu versorgen. Die Häuser dienen nunmehr als stabiles Materiallager der Bienen-AG.

Hervorzuheben sind die Arbeiten des ehemaligen Schulleiters Peter Bärens, der die Idee vorantrieb, und Felix von Platens (Vaters einer ehemaligen Schülerin und Bauingenieur), der unzählige Arbeitsstunden und mehrere Wochenenden investierte, um die Fundamente, die Zuwegung, die Wärmeisolation und die Inneneinrichtung fachmännisch zu gestalten. Beide verdienen großen Dank und wurden daher auf der heutigen Einweihungsfeier gebührend gelobt. Zu ihrem Andenken wurden die Bienenhäuser auf ihren Namen getauft.

Welches Flugziel soll auf dem didaktischen Kompass der Bienen-AG als Nächstes angepeilt werden?

Im Vordergrund steht nach wie vor die konkrete Arbeit mit den Schülern und das lebhafte Interesse an den Bienen, die durch ihren Fleiß und ihre Leistungsstärke wie kaum ein anderes Tier als Symbol für einen positiven Bezug zur Natur stehen. „Im Kontext der Initiative ˋFridays for Future´ können wir mit der Bienen-AG viele Schüler - über das große politische Schlagwort des Klimawandels hinaus - hautnah für Artenschutz und Artenvielfalt sensibilisieren. Free the bee - Freiheit für die Bienen: So lautet deshalb die Zauberformel von Bienen-Königin Lisa Sörgel, um Schüler für das Thema Umweltschutz zu begeistern. Ein pädagogischer Leitspruch, der jungen Menschen im grauen Schulalltag im wahrsten Sinne des Wortes Flügel verleihen kann. Biologie-Lehrerin Carla Mentzen, die das Projekt seit über einem Jahr an der Seite von Lisa Sörgel unterstützt, ergänzt: „Beim unserem letzten Schulfest im Sommer wurde ein von den LFS-Kids mit großer Motivation selbst gestaltetes großes Insektenhotel für den Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten fertiggestellt.“

Diese Motivation wird auch in naher Zukunft dringend benötigt, denn nach wie vor sind Bienen in unserer Welt stark gefährdet und bedürfen intensiver Pflege und Unterstützung. Auch die bunte Blumenweide vor den Bienenstöcken, die den braungelben Brummern als Nahrungsquelle dient, muss regelmäßig gehegt und gepflegt werden.
So bleibt die Bienen-AG eine wichtige Investition in die Zukunft: Naturkunde, Naturschutz und Nachhaltigkeit als pädagogische Aufgabe können schöner nicht umgesetzt werden.

Abenteuer Bienenschwarm

Ein fremder Bienenschwarm ist  am 15.05.2019 der Liebfrauenschule zugeflogen. Ca. 15 000 Bienen haben ihre alte Behausung samt Königin verlassen. Das ist die natürliche Form der Völkervermehrung bei den Honigbienen. Viele Imker versuchen diese unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, da das Einfangen mit viel Aufwand verbunden ist. 
Der fremde Bienenschwarm hatte sich einen ca. 4 m hohen Baum auf dem Schulgelände der LFS ausgesucht. Morgens wurde die Bienentraube dort von Schülerinnen entdeckt. Daraufhin organisierte der Herr Brisciana eine sehr lange Leiter und mithilfe von Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, Frau Mentzen und Frau Sörgel wurde der Bienenschwarm eingefangen. Die neuen Bienen wurden in eine Holzbox "eingeschlagen". "Dazu wurde der Ast, an dem die Bienentraube hing, lediglich abgeschnitten und die Bienen sind ganz friedlich in die Holzbox gerutscht" berichtet Lisa Sörgel, die live am Geschehen beteiligt war. Danach bekamen die Bienen eine neue Behausung in der sie sich sehr wohlfühlen. Nun sind sie das stolze 5. Volk der Bienen AG.

Bienen-Ag beim WDR

WIR  graben einen Graben - 2. Aktion für die Bienenhäuser

Am Samstag, den 04.05.2019 trafen sich viele Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen der Liebfrauen-schule. Unter der Leitung von Herrn von Platen wurde ein 15 Meter langer und 1 Meter tiefer Graben ausgehoben. Durch diesen Graben laufen die Kabel, die den Bienenhäusern in Zukunft den benötigten Strom bringen sollen.
Ab 8.30 Uhr schaufelten die zahlreichen Helfer mit viel Elan und guter Laune die Erde. Auf der Rasenfläche musste zuerst die Grasnarbe abgehoben werden. Nach dem der Graben ausgehoben und die Rohre verlegt waren, wurde der Graben mit zusätzlichem Sand verdichtet. Das Verdichten mit dem breiten Holzstamm machte den Schülerinnen und Schülern besonders Spaß. Letztendlich wurde die Grasnarbe wieder auf die frische Erde gelegt. Herr Bärens und Herr von Platen pflasterten derweil den Vorplatz der Bienenhäuser und einige  Schülerinnen und Schüler halfen in einer langen Menschenkette, die Platten von einem Ort zum anderen zu transportieren. Viel Muskelkraft fördert bekanntlich den Hunger. Für die gute Helferversorgung am Grill und für die Fotodokumentation sorgte Frau Czernitzky.
 >Fotos
Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Helfer, ohne euer Engagement wäre diese 2. "Bienenaktion" nicht möglich gewesen!
 

Können wir das packen?           Ja wir packen das!

Dank der großartigen Unterstützung von Eltern, Schülerinnen und Schülern, dem Hausmeister, Lehrerinnen und Lehrern und ehemaligen Lehrern wurden am Samstag, den 16.03.2019, zwei Holzhäuser direkt hinter den Bienenkästen auf dem Schulgelände errichtet. Sie dienen in Zukunft der Bienen-AG, denn die vielen Materialien brauchen einen geschützten Lagerort.
Um 8 Uhr in der Frühe versammelten sich die Aktiven, mit Akkuschraubern und weiterem Werkzeug bewaffnet, um tatkräftig loszulegen. Zuerst wurden verschiedene Gruppen gebildet, die einen legten das Fundament, die anderen bauten das Grundgerüst der Häuser und wieder andere schaufelten Schotter oder trugen Steinplatten zu benötigten Stellen. Unter der Leitung von Felix von Platen und der starken Teamarbeit in den verschiedenen Gruppen, stand um 14 Uhr schon das erste Holzhaus. Nach einer kurzen Grillpause ging es auch schon wieder weiter mit dem zweiten Holzhaus. Um ca. 17 Uhr waren beide Häuser mit Dach und Türen fertig gestellt!
Ganz tolle Leistung liebes Liebfrauenteam!
Einen riesen Dank noch einmal den zahlreichen Aktiven, die trotz der schlechten Wetterprognose, den Samstag an der LFS verbracht und geholfen haben!                  Lisa Sörgel

Neues von der Bienen - AG, 21.2.19

 
Hochmotivierte Schülerinnen und Schüler der Bienen AG aus dem 9. Jahrgang 2018/2019.

 
Bei der Varroamilbenbehandlung muss regelmäßig der Milbenfall kontrolliert werden. Hier sieht man eine gute Zählhilfe mit den gespannten Gummis. Das Einteilen in kleine Quadrate hilft dabei, die vielen toten Milben zu zählen.

 
Die Schülerinnen und Schüler haben anscheinend eine super Arbeit geleistet, denn bisher haben alle Völker den Winter überstanden!
 

4. Februar 2019

Bienen-AG erwartet den Frühling

Schon aufgeregt auf dass, was das neue Bienenjahr mit sich bringen wird, sind die Schülerinnen und Schüler der Bienen- AG schon sehr aktiv. Die neuen Beuten haben einen wetterfesten Anstrich bekommen, aber nicht einfach nur grün. Mit Liebe zum Detail und viel Kreativität haben die Jugendlichen die Beuten zu wahren Kunstwerken hergerichtet. Auf jeden Fall ein Blickfang und wir können es kaum erwarten die schönen Holzbeuten den LFS-Bienen zu präsentieren.
Leider müssen wir uns noch etwas in Geduld üben, bis der Frühling beginnt.

Money for Honey

Die Bienen-AG der LFS Ratingen geht mit dem Verkauf von handgemachtem Honig an den Start - Komplette erste Ernte nach wenigen Minuten vergriffen.


Süße Sachen selber machen - getreu diesem Motto geht die LFS Ratingen nach  der Produktion von hauseigenem Apfelsaft nun auch mit der Herstellung von handgemachtem Honig an den Start. Eine Premiere der besonderen Art: Denn das Ergebnis der ersten Ernte - 90 Gläser Honig à 230 Gramm - fand reißenden Absatz und war nach wenigen Minuten vergriffen.

Ein durchschlagender Erfolg für die 24 Schülerinnen der in den Biologie-Unterricht integrierten Arbeitsgemeinschaft und ihrer engagierten Leiterin. Bienen-Königin Lisa Sörgel betreut das Projekt seit nunmehr zwei Jahren und hat sich während dieser Zeit zur Imkerin ausbilden lassen, um ihre Schülerinnen sachkundig anleiten zu können. „Angefangen hat alles mit zwei Bienenvölkern, die im eigens angelegten Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten froh und fleißig umherschwirrten. Inzwischen haben vier Bienenvölker an einem abgelegenen Plätzchen auf dem Schulgelände neben einem extra angelegten Wildkräutergarten eine Heimat gefunden“, berichtet Biologie-Lehrerin Lisa Sörgel. Anstatt ihre Köpfe in beschaulichen Biobüchern zu vergraben, schlüpfen die Schülerinnen während des Unterrichtes in - von der Schule eigens angeschaffte - Schutzanzüge, um tatkräftig mit den Bienen auf Tuchfühlung zu gehen. „Anfangs hatten unsere Schülerinnen schon ein bisschen Respekt vor den dicken Brummern, aber die Angst legte sich schnell beim regelmäßigen Kontakt mit den Tieren“, informiert die Projekt-Leiterin.

Auch Schulleiter Peter Bärens, der die Idee hatte, die Bienen-AG dauerhaft und konzeptionell in den Schulunterricht der LFS Ratingen zu integrieren, ist vom pädagogischen Erfolg des Projektes überzeugt: „Unsere Schüler arbeiten konzentriert und zielgerichtet mit Herz und Hand - also praxisnah und ergebnisorientiert“, bilanziert Bärens, der sich über das Resultat der ersten Ernte freut: einen schmackhaften Frühjahrshonig mit einem ausgesprochen hohen Rapsanteil. Für die AG-Teilnehmer sei es ein motivierender Lernerfolg, dass das Ergebnis ihrer Arbeit jenseits der engen Mauern des Schulhofes auf zahlreiche begeisterte Abnehmer gestoßen sei, so Bärens weiter. Außerdem steigere ein solch ambitioniertes Projekt zwangsläufig das Image einer handlungsorientiert ausgerichteten modernen Realschule. „Konkret geht es uns darum, Jugendliche für den Umweltschutz zu sensibilisieren“, resümiert der Schulleiter.

Darüber hinaus fördert die Bienen-AG den fächerübergreifenden Unterricht an der LFS Ratingen. So wurde das schmuckvolle Etikett, das jedes - zum Preis von 4,00 Euro - verkaufte Honigglas ziert, von LFS-Kids im Kunstunterricht unter Leitung der Pädagogin Bärbel Schöne entwickelt. Auch die Film-AG der LFS Ratingen beschäftigt sich mit den braungelben Brummern und platziert regelmäßig selbsthergestellte Trailer auf der schuleigenen Homepage.

Ziele für die Zukunft gibt es reichlich: Mittelfristig könnte es gelingen, mit dem Verkauf von Honig über die Selbstfinanzierung hinaus in die Gewinnzone zu gelangen, damit die Maxime „Money for Honey“ tatsächlich verwirklicht werden kann. Außerdem gilt es, neben dem Düsseldorfer Flughafen weitere Sponsoren aufzutreiben: So soll als angemessener Lagerraum für die aufwändigen Imker-Materialien auf dem Schulgelände ein funktionales Holzhaus errichtet werden, dessen Finanzierung auf rund 6000 Euro veranschlagt wird. Doch die eigentliche Kontaktpflege gilt nach wie vor natürlich den Bienen, damit die kommende Ernte hoffentlich einen sensationellen Sommerhonig hervorbringt.

Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten

26.04.2018

Super! Nun hat die Schule nicht nur Bienenvölker, sondern auch die dazu passende Bienenweide ! Die Bienen- AG hat in fröhlicher Handarbeit über 90 Staudenpflanzen, die besonders bienenfreundlich sind, in ein Beet gepflanzt. Dieses war vorher von unserem Hausmeister Herrn Bisciana gemeinsam mit Herrn Bärens zur Pflanzung vorbereitet worden. Nun gibt es Wildstauden- Honig! mmhhhhh!

 

Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten
26.04.2018
Heute haben wir in der Bienen AG der 9. Klasse Stauden gepflanzt. Es waren ein bisschen mehr als 90 Stauden, die wir insgesamt eingepflanzt haben. Das Wetter war zwar nicht so gut, trotzdem waren wir alle motiviert. Die Vorbereitung für die schöne Aktion haben Herr Bärens und Herr Bricsiana geleistet. Sie haben nämlich das ganze Beet für uns umgegraben, sodass wir direkt mit der Bepflanzung beginnen konnten. Dafür bedanken wir uns sehr.
Wofür sind die Stauden eigentlich?
Die Stauden sind dafür da, dass Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sie als Nektar- und Pollenquelle nutzen können und außerdem sehen sie auch noch schön aus. Wir haben von Frau Sörgel auch einen Plan bekommen für den Überblick. Auf dem Plan war das Beet drauf und so konnten wir sehen, wo welche Staude hinkommt. Manche Stauden brauchen mehr Sonne und Platz als andere Das war sehr vorteilhaft, weil es deshalb kein Durcheinander gab. Dann haben wir die Stauden auf ihren Platz gestellt und dann ging es „Ab ins Beet“. Als wir fertig waren, waren wir alle sehr erleichtert und froh und konnten mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen.
Wir haben dem Beet auch einen Namen gegeben: Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten.
Pauline Hermes 9b

Wir bedanken uns rechtherzlich bei dem Düsseldorfer Flughafen für die großzügige Unterstützung der Bienen AG. Die Spende in Höhe von 1.000 Euro ermöglichte es eine eigene Honigschleuder anzuschaffen.
Der Düsseldorfer Flughafen hat ein großes Interesse an Bienen. In der Nähe des Flughafengeländes werden Bienenvölker von fachkundigen Imkern betreut. Die Imker stehen der Liebfrauenenschule stets für einen Austausch zur Verfügung. Desweitern galt der Liebfrauen-Honig als Referenzhonig für den Flughafenhonig 2017.  Diese wurden im Institut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Institut für Bienenkunde in Celle) auf Sauberkeit und Nektartrachten kontrolliert.
Herzlichen Dank für die Kooperation mit dem Düsseldorfer Flughafen!

Lisa Sörgel und die Bienen AG

 

Klicke die Bilder an und lerne, wie Bienenwachs zu Kerzen wird !

 

 

Der erste Honig

Toll! Der erste Honig wurde von der Bienen-Ag geschleudert und abgefüllt!

Honigernte der Frühtracht (Honig mit viel Rapsblütenanteil)        29. Mai 2017

Nun ist es soweit, die Imkerarbeit wird endlich belohnt!
 
Die Honigschleuder steht in der Schulküche bereit und die Schülerinnen warten gespannt auf ihren Einsatz. Aber zuerst müssen die vollen Honigwaben aus der Beute geholt werden. Mit einem kleinen Besen und dem Stockmeißel im Gepäck geht es auf zur Bienenwiese. Der Honigraum, also die oberste Zargen bei unserm Schulbienenvolk, wird geöffnet. Dort werden die Bienen, die sich auf den vollen Honigwaben befinden, vorsichtig mit dem Besen vor das Einflugsloch gefegt.  Erstaunlich, wie gelassen die Bienen den Honigdiebstahl zulassen. Nur verdeckelte Waben sind reif für die Honigschleuder. Alle Waben müssen sich einer Spritzwasserprobe unterziehen. Dabei werden die Waben einmal kräftig geschüttelt. Spritzt kein Honig heraus, hat er die beste Konsistenz. Mit großer Anstrengung werden die 10 vollen und ziemliche schweren Honigwaben in die Schulküche transportiert. Da der Honig in den Zellen lagert, die mit Wachs verdeckelt sind, müssen die Schülerinnen zuerst mit einer speziellen Gabel die Wachsschicht entfernen. Dann kann es endlich losgehen! Durch die Zentrifugalkraft der Zwei-Waben-Schleuder, die durch händisches Kurbeln angetrieben wird,  kann der Honig aus den Zellen gelöst werden.
Der gold glänzende Honig fließt aus dem Hahn der Schleuder, wird gesiebt und endet vorerst im Honigeimer.
Nach einer Woche im kühl gelagerten Keller ist der Honig bereit zum Abfüllen.

Unser neues Honig- Etikett :

Der erste Honig wurde geschleudert :

Frühling bei unseren "Liebfrauen-Bienen"

Unsere Bienen gedeihen prächtig bei dem herrlichen Frühlingswetter. Gleiches gilt für IHR "Blumenbeet"!!! :-) Lieben Dank all den fleißigen Helfern!!!

Michael Dieterichs (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit)

Ein neuer Filmtrailer - gemacht von der Film- AG !

Insektenhotels

Im Bienenkurs der Liebfrauenschule haben wir verschiedene Arten von Insektenhotels gebaut und sie bei uns auf dem Schulgelände aufgestellt. Wir haben einige Stunden gesägt, gebohrt und geschraubt. Dabei erhielten wir auch gute Ratschläge und Hilfe von Herrn Schürmann und unserm Hausmeister Herr Brisciana. Doch wozu machen wir uns diese Arbeit?
Die Wildbienen und andere Insekten sind vom Aussterben bedroht und haben es schwer. Die Bienenhotels bieten diesen Bienen einen Unterschlupf und eine Brutstätte, so erfrieren sie vor allem im Winter nicht und können sich auch noch weiter vermehren. Wie man sieht, haben die Insektenhotels einige Vorteile, nicht nur für die Bienen, sondern auch für den Menschen. Ca. 71 % der Pflanzen die unsere Nahrung bilden, werden von Bienen bestäubt.
Vivien Bosnjak 9c

07.03.2017


Die Bienen haben den Winter gut überstanden. Ein erster Blick in die Zarge zeigt, dass das Volk munter ist. Die Bienen werden zurzeit mit Zuckerwasser zugefüttert, damit sie bis April nicht verhungern.

Anfänge im Frühjahr 2016

Seit einigen Wochen sind, unbemerkt von der Öffentlichkeit, zwei Bienenstöcke in unserer Schule aufgestellt worden und zwei kleine Bienenvölker sind emsig an der Arbeit ihre Brut zu verstärken. 

 

Jetzt durften zwei Klassen an einem Bieneprojekt teilnehmen, das von Jungimkerin Hannah Schürmann initiiert wurde. 

Die 5c und die 5d bastelten und malten Blütenpflanzen, die als Nahrung für die Bienen sehr wichtig sind und für die wiederum die Bienen als Bestäuber sehr wichtig sind.

 

Station eins wurde von Frau Glauner betreut:

Im Biologieraum wurden Modelle von Blüten gebastelt, um deren Struktur besser kennen zu lernen.

 

Im Werkraum wurde an einem großen Gemeinschaftbild gemalt. Sämtliche Blüten, die von den Schülerinnen vorher ausgesucht, gezeichnet und gemalt werden mussten, sollten mit Acrylfarbe auf Leinwand übertragen werden. So entstand ein fröhliches buntes Blütenbild.

 

Als Höhepunkt fand nun draußen an den Bienenstöcken ein Einblick in das Leben der Bienen statt:

Mit einer Endoskopkamera konnten die Schülerinnen das Leben im Bienenstock live beobachten und bestaunen.

Zeitlupenaufnahmen zeigten den Anflug der Bienen am Flugloch.

Geräte und Arbeitsweisen des Imkers wurden vorgestellt.

Außerdem durfte der Imkerhut ausprobiert werden.

 

Das Bienenprojekt wird weiterhin von Hannah Schürmann betreut.

 

Beide Stämme vermehren sich prächtig.

Hier ein kleiner Einblick in das Bienenleben :

Das Gemeinschaftsbild

Der Projekttag von 5c und 5d

Elterninformation Bienen
Bienenprojekt.pdf
Adobe Acrobat Dokument 106.6 KB