Die Bienen - AG

Money for Honey

Die Bienen-AG der LFS Ratingen geht mit dem Verkauf von handgemachtem Honig an den Start - Komplette erste Ernte nach wenigen Minuten vergriffen.


Süße Sachen selber machen - getreu diesem Motto geht die LFS Ratingen nach  der Produktion von hauseigenem Apfelsaft nun auch mit der Herstellung von handgemachtem Honig an den Start. Eine Premiere der besonderen Art: Denn das Ergebnis der ersten Ernte - 90 Gläser Honig à 230 Gramm - fand reißenden Absatz und war nach wenigen Minuten vergriffen.

Ein durchschlagender Erfolg für die 24 Schülerinnen der in den Biologie-Unterricht integrierten Arbeitsgemeinschaft und ihrer engagierten Leiterin. Bienen-Königin Lisa Sörgel betreut das Projekt seit nunmehr zwei Jahren und hat sich während dieser Zeit zur Imkerin ausbilden lassen, um ihre Schülerinnen sachkundig anleiten zu können. „Angefangen hat alles mit zwei Bienenvölkern, die im eigens angelegten Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten froh und fleißig umherschwirrten. Inzwischen haben vier Bienenvölker an einem abgelegenen Plätzchen auf dem Schulgelände neben einem extra angelegten Wildkräutergarten eine Heimat gefunden“, berichtet Biologie-Lehrerin Lisa Sörgel. Anstatt ihre Köpfe in beschaulichen Biobüchern zu vergraben, schlüpfen die Schülerinnen während des Unterrichtes in - von der Schule eigens angeschaffte - Schutzanzüge, um tatkräftig mit den Bienen auf Tuchfühlung zu gehen. „Anfangs hatten unsere Schülerinnen schon ein bisschen Respekt vor den dicken Brummern, aber die Angst legte sich schnell beim regelmäßigen Kontakt mit den Tieren“, informiert die Projekt-Leiterin.

Auch Schulleiter Peter Bärens, der die Idee hatte, die Bienen-AG dauerhaft und konzeptionell in den Schulunterricht der LFS Ratingen zu integrieren, ist vom pädagogischen Erfolg des Projektes überzeugt: „Unsere Schüler arbeiten konzentriert und zielgerichtet mit Herz und Hand - also praxisnah und ergebnisorientiert“, bilanziert Bärens, der sich über das Resultat der ersten Ernte freut: einen schmackhaften Frühjahrshonig mit einem ausgesprochen hohen Rapsanteil. Für die AG-Teilnehmer sei es ein motivierender Lernerfolg, dass das Ergebnis ihrer Arbeit jenseits der engen Mauern des Schulhofes auf zahlreiche begeisterte Abnehmer gestoßen sei, so Bärens weiter. Außerdem steigere ein solch ambitioniertes Projekt zwangsläufig das Image einer handlungsorientiert ausgerichteten modernen Realschule. „Konkret geht es uns darum, Jugendliche für den Umweltschutz zu sensibilisieren“, resümiert der Schulleiter.

Darüber hinaus fördert die Bienen-AG den fächerübergreifenden Unterricht an der LFS Ratingen. So wurde das schmuckvolle Etikett, das jedes - zum Preis von 4,00 Euro - verkaufte Honigglas ziert, von LFS-Kids im Kunstunterricht unter Leitung der Pädagogin Bärbel Schöne entwickelt. Auch die Film-AG der LFS Ratingen beschäftigt sich mit den braungelben Brummern und platziert regelmäßig selbsthergestellte Trailer auf der schuleigenen Homepage.

Ziele für die Zukunft gibt es reichlich: Mittelfristig könnte es gelingen, mit dem Verkauf von Honig über die Selbstfinanzierung hinaus in die Gewinnzone zu gelangen, damit die Maxime „Money for Honey“ tatsächlich verwirklicht werden kann. Außerdem gilt es, neben dem Düsseldorfer Flughafen weitere Sponsoren aufzutreiben: So soll als angemessener Lagerraum für die aufwändigen Imker-Materialien auf dem Schulgelände ein funktionales Holzhaus errichtet werden, dessen Finanzierung auf rund 6000 Euro veranschlagt wird. Doch die eigentliche Kontaktpflege gilt nach wie vor natürlich den Bienen, damit die kommende Ernte hoffentlich einen sensationellen Sommerhonig hervorbringt.

Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten

26.04.2018

Super! Nun hat die Schule nicht nur Bienenvölker, sondern auch die dazu passende Bienenweide ! Die Bienen- AG hat in fröhlicher Handarbeit über 90 Staudenpflanzen, die besonders bienenfreundlich sind, in ein Beet gepflanzt. Dieses war vorher von unserem Hausmeister Herrn Bisciana gemeinsam mit Herrn Bärens zur Pflanzung vorbereitet worden. Nun gibt es Wildstauden- Honig! mmhhhhh!

 

Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten
26.04.2018
Heute haben wir in der Bienen AG der 9. Klasse Stauden gepflanzt. Es waren ein bisschen mehr als 90 Stauden, die wir insgesamt eingepflanzt haben. Das Wetter war zwar nicht so gut, trotzdem waren wir alle motiviert. Die Vorbereitung für die schöne Aktion haben Herr Bärens und Herr Bricsiana geleistet. Sie haben nämlich das ganze Beet für uns umgegraben, sodass wir direkt mit der Bepflanzung beginnen konnten. Dafür bedanken wir uns sehr.
Wofür sind die Stauden eigentlich?
Die Stauden sind dafür da, dass Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sie als Nektar- und Pollenquelle nutzen können und außerdem sehen sie auch noch schön aus. Wir haben von Frau Sörgel auch einen Plan bekommen für den Überblick. Auf dem Plan war das Beet drauf und so konnten wir sehen, wo welche Staude hinkommt. Manche Stauden brauchen mehr Sonne und Platz als andere Das war sehr vorteilhaft, weil es deshalb kein Durcheinander gab. Dann haben wir die Stauden auf ihren Platz gestellt und dann ging es „Ab ins Beet“. Als wir fertig waren, waren wir alle sehr erleichtert und froh und konnten mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gehen.
Wir haben dem Beet auch einen Namen gegeben: Flieg-Flatter-Summ-Brumm-Garten.
Pauline Hermes 9b

Wir bedanken uns rechtherzlich bei dem Düsseldorfer Flughafen für die großzügige Unterstützung der Bienen AG. Die Spende in Höhe von 1.000 Euro ermöglichte es eine eigene Honigschleuder anzuschaffen.
Der Düsseldorfer Flughafen hat ein großes Interesse an Bienen. In der Nähe des Flughafengeländes werden Bienenvölker von fachkundigen Imkern betreut. Die Imker stehen der Liebfrauenenschule stets für einen Austausch zur Verfügung. Desweitern galt der Liebfrauen-Honig als Referenzhonig für den Flughafenhonig 2017.  Diese wurden im Institut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Institut für Bienenkunde in Celle) auf Sauberkeit und Nektartrachten kontrolliert.
Herzlichen Dank für die Kooperation mit dem Düsseldorfer Flughafen!

Lisa Sörgel und die Bienen AG

 

Klicke die Bilder an und lerne, wie Bienenwachs zu Kerzen wird !

 

 

Der erste Honig

Toll! Der erste Honig wurde von der Bienen-Ag geschleudert und abgefüllt!

Honigernte der Frühtracht (Honig mit viel Rapsblütenanteil)        29. Mai 2017

Nun ist es soweit, die Imkerarbeit wird endlich belohnt!
 
Die Honigschleuder steht in der Schulküche bereit und die Schülerinnen warten gespannt auf ihren Einsatz. Aber zuerst müssen die vollen Honigwaben aus der Beute geholt werden. Mit einem kleinen Besen und dem Stockmeißel im Gepäck geht es auf zur Bienenwiese. Der Honigraum, also die oberste Zargen bei unserm Schulbienenvolk, wird geöffnet. Dort werden die Bienen, die sich auf den vollen Honigwaben befinden, vorsichtig mit dem Besen vor das Einflugsloch gefegt.  Erstaunlich, wie gelassen die Bienen den Honigdiebstahl zulassen. Nur verdeckelte Waben sind reif für die Honigschleuder. Alle Waben müssen sich einer Spritzwasserprobe unterziehen. Dabei werden die Waben einmal kräftig geschüttelt. Spritzt kein Honig heraus, hat er die beste Konsistenz. Mit großer Anstrengung werden die 10 vollen und ziemliche schweren Honigwaben in die Schulküche transportiert. Da der Honig in den Zellen lagert, die mit Wachs verdeckelt sind, müssen die Schülerinnen zuerst mit einer speziellen Gabel die Wachsschicht entfernen. Dann kann es endlich losgehen! Durch die Zentrifugalkraft der Zwei-Waben-Schleuder, die durch händisches Kurbeln angetrieben wird,  kann der Honig aus den Zellen gelöst werden.
Der gold glänzende Honig fließt aus dem Hahn der Schleuder, wird gesiebt und endet vorerst im Honigeimer.
Nach einer Woche im kühl gelagerten Keller ist der Honig bereit zum Abfüllen.

Unser neues Honig- Etikett :

Der erste Honig wurde geschleudert :

Frühling bei unseren "Liebfrauen-Bienen"

Unsere Bienen gedeihen prächtig bei dem herrlichen Frühlingswetter. Gleiches gilt für IHR "Blumenbeet"!!! :-) Lieben Dank all den fleißigen Helfern!!!

Michael Dieterichs (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit)

Ein neuer Filmtrailer - gemacht von der Film- AG !

Insektenhotels

Im Bienenkurs der Liebfrauenschule haben wir verschiedene Arten von Insektenhotels gebaut und sie bei uns auf dem Schulgelände aufgestellt. Wir haben einige Stunden gesägt, gebohrt und geschraubt. Dabei erhielten wir auch gute Ratschläge und Hilfe von Herrn Schürmann und unserm Hausmeister Herr Brisciana. Doch wozu machen wir uns diese Arbeit?
Die Wildbienen und andere Insekten sind vom Aussterben bedroht und haben es schwer. Die Bienenhotels bieten diesen Bienen einen Unterschlupf und eine Brutstätte, so erfrieren sie vor allem im Winter nicht und können sich auch noch weiter vermehren. Wie man sieht, haben die Insektenhotels einige Vorteile, nicht nur für die Bienen, sondern auch für den Menschen. Ca. 71 % der Pflanzen die unsere Nahrung bilden, werden von Bienen bestäubt.
Vivien Bosnjak 9c

07.03.2017


Die Bienen haben den Winter gut überstanden. Ein erster Blick in die Zarge zeigt, dass das Volk munter ist. Die Bienen werden zurzeit mit Zuckerwasser zugefüttert, damit sie bis April nicht verhungern.

Anfänge im Frühjahr 2016

Seit einigen Wochen sind, unbemerkt von der Öffentlichkeit, zwei Bienenstöcke in unserer Schule aufgestellt worden und zwei kleine Bienenvölker sind emsig an der Arbeit ihre Brut zu verstärken. 

 

Jetzt durften zwei Klassen an einem Bieneprojekt teilnehmen, das von Jungimkerin Hannah Schürmann initiiert wurde. 

Die 5c und die 5d bastelten und malten Blütenpflanzen, die als Nahrung für die Bienen sehr wichtig sind und für die wiederum die Bienen als Bestäuber sehr wichtig sind.

 

Station eins wurde von Frau Glauner betreut:

Im Biologieraum wurden Modelle von Blüten gebastelt, um deren Struktur besser kennen zu lernen.

 

Im Werkraum wurde an einem großen Gemeinschaftbild gemalt. Sämtliche Blüten, die von den Schülerinnen vorher ausgesucht, gezeichnet und gemalt werden mussten, sollten mit Acrylfarbe auf Leinwand übertragen werden. So entstand ein fröhliches buntes Blütenbild.

 

Als Höhepunkt fand nun draußen an den Bienenstöcken ein Einblick in das Leben der Bienen statt:

Mit einer Endoskopkamera konnten die Schülerinnen das Leben im Bienenstock live beobachten und bestaunen.

Zeitlupenaufnahmen zeigten den Anflug der Bienen am Flugloch.

Geräte und Arbeitsweisen des Imkers wurden vorgestellt.

Außerdem durfte der Imkerhut ausprobiert werden.

 

Das Bienenprojekt wird weiterhin von Hannah Schürmann betreut.

 

Beide Stämme vermehren sich prächtig.

Hier ein kleiner Einblick in das Bienenleben :

Das Gemeinschaftsbild

Der Projekttag von 5c und 5d

Elterninformation Bienen
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