LIEBFRAUENSCHULE RATINGEN - Willkommen !

Erzbischöfliche Realschule in Bi-Edukation

"Gemeinsam statt Einsam" freut sich über neue Tischsets

Unsere Aktion "Gemeinsam statt Einsam", durfte sich im Januar über neue Tischsets freuen, die von den Schülerinnen und Schülern des Textilkurses der 9. Klasse mit ihrer Lehrerin Maria Mund-Marek angefertigt wurden.
Lassen wir die Jugendlichen selbst zu Worte kommen:
"Unser Textilkurs erklärte sich gerne bereit, für die Veranstaltung " Gemeinsam statt einsam" in Peter und Paul neue Tischsets zu nähen. Uns gefiel die Idee sehr, dass Ehrenamtliche einmal im Monat ein Menü für Menschen zubereiten, die gerne in Gesellschaft essen. Es war nicht schwer, ein Motiv zu finden: auf die Tischsets nähten wir Teller und Besteck und als Zeichen dafür, dass es bei der Veranstaltung um mehr als reine Nahrungsaufnahme geht, stickten wir Blumen auf die Tischsets . Die sollen für die Freude stehen, die durch gemeinsame Gespräche, miteinander verbrachte Zeit und geteilten Genuss entstehen kann." schreiben Fiona, Laura, Maria und Theo.
Das anschließende 3-Gänge Menü hat den Gästen bei den tollen Motiven umso besser geschmeckt. Eine Auswahl der Motive finden Sie, wenn Sie auf "Weiterlesen" drücken.
Text: Frank Betternmann unter Verwendung eines Textes der SchülerInnen Fiona, Laura, Maria und Theo
Fotos: Maria Mund-Marek und Frank Bettermann

 

Partner aus Polen trotzen Sturmtief „Sabine“

Herzliches Hallo der Austausch-Schüler/innen in der LFS Ratingen

 

Von Sturmtief „Sabine" ein wenig durchgeschüttelt, landeten am 10. Januar elf polnische Austauschschüler/innen mitsamt ihren beiden Lehrkräften sicher am Dortmunder Flughafen. Von dort ging es in einem Privatkonvoi, den Eltern dankenswerterweise organisiert hatten, nahtlos weiter zur Liebfrauenschule nach Ratingen. Dort wurde die Delegation von gleich zwei hochrangigen Vertretern der erzbischöflichen Realschule herzlich empfangen. Sowohl der aktuelle Schulleiter Christoph Jakubowski als auch der ehemalige Rektor Peter Bärens ließen es sich nicht nehmen, alle beteiligten Schüler/innen und Lehrkräfte mit einem ausgiebigen Frühstück willkommen zu heißen und ihnen einen guten Start für die bevorstehende Austauschwoche zu wünschen. Peter Bärens hatte während seiner aktiven Laufbahn mehrfach den Austausch mit der „Szkoła z Charakterem” in Gliwice begleitet, weil ihm die bilateralen Beziehungen von Jugendlichen aus Deutschland zu ihrem osteuropäischen Nachbarland immer besonders wichtig waren und noch immer sind. Nach den aufregenden Reisestrapazen haben die polnischen Schüler/innen nun zunächst die Gelegenheit, mit ihren Austausch-Partnern in den Ratinger Gastfamilien persönlich ins Gespräch zu kommen. Morgen startet das Team mit der Erkundung des wunderschönen historischen Stadtkerns von Ratingen in den zweiten Tag des vielfältigen Austausch-Programms, das seit mehreren Jahren mit großem Engagement von Realschul-Lehrerin Annette Pieczyk geleitet wird.

 

Neues aus dem Englischunterricht: Kreative Schreibwerkstatt

Die Klasse 9d hat sich mit dem Thema Bloggers & Influencers beschäftigt. Dabei sind die
Schülerinnen selber in die Rollen von Bloggerinnen und Influencerinnen geschlüpft . . .
(Weitere Beispiele finden Sie auf der Seite des Faches Englisch).

Dana’s blog

 

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Aktuelles aus dem Schulleben

 

Impressionen vom Kraftquellentag am 03.02.2020

Bürgermeister Pesch überreicht Pokal an Lauf-Kids der LFS Ratingen

 

Liebfrauenschule zum zehnten Mal als teilnehmerstärkste Schule beim Neujahrslauf ausgezeichnet

 

Es läuft rund in der LFS Ratingen: Pünktlich zum Ende des ersten Schulhalbjahres überreichte der Ratinger Bürgermeister Klaus Pesch der erzbischöflichen Liebfrauenschule am 31. Januar den silbernen Pokal für das teilnehmerstärkste Team beim Neujahrslauf 2020. Alle 138 LFS-Läufer, die es Anfang Januar ins Ziel geschafft hatten, waren in der Aula der traditionsreichen Realschule zur stimmungsvollen Preisverleihung in ihren knallgelben Lauf-Shirts angetreten. „Ihr seid wie die gelbe Wand in der Fan-Kurve des Dortmunder Stadions. Ihr steht mit euren hervorragenden individuellen Ergebnissen vor allem für die große Gemeinschaft der LFS Ratingen, ohne die dieser Triumph nicht möglich gewesen wäre“, lobte Schulleiter Christoph Jakubowski den außergewöhnlichen Teamgeist der Schulgemeinschaft. 

 

Sportliche Grundlage für diesen sozialen Zusammenhalt ist die seit Jahrzehnten bestehende Lauf AG der Liebfrauenschule. Jeden Freitag nach Schulschluss rufen die beiden Sport-Lehrerinnen Birgit Weber und Nina Riedel als engagierte Trainerinnen ihre Schützlinge zum Crosslauf durch Wald und Flur auf. Nur diesem kontinuierlichen Engagement ist es zu verdanken, dass der Wanderpokal für die teilnehmerstärkste  Schule bereits zum zehnten Mal seinen Platz in der Vitrine der LFS Ratingen findet.

 

Den besonderen emotionalen Spirit der Ratinger Liebfrauenschule würdigte auch Bürgermeister Klaus Pesch in seiner Rede. Das knappe Resultat zeige, dass es bei der Entscheidungsfindung tatsächlich auf jeden einzelnen Schüler angekommen sei - ein Teamerfolg der besonderen Art. „Vor allem aber habt ihr den Wettbewerb gewonnen, auf diese außergewöhnliche Schule gehen zu können“, betonte Pesch. Ein größeres Kompliment hätte das Stadtoberhaupt der christlich geprägten Realschule nicht machen können!

 

„Toll, dass Laufen in der LFS Ratingen gelebt wird und auf diese Weise Mädchen und Jungen miteinander verbindet“, bilanzierte Dr. Ludger Abs vom ASC West, der als langjähriger Veranstalter des Neujahrslaufs mit insgesamt 2004 Läufer*innen einen neuen Teilnehmer-Rekord vermelden konnte. Weiterhin dankte er dem Düsseldorf Airport, der wie in jedem Jahr den Pokal gestiftet habe und sich darüber hinaus als wichtiger Sponsor der Jugendläufe einbringe.

(Markus Vorpeil)

 

Die besten Läufer*innen der LFS Ratingen

 

 

 

Gianna Misic (2100 Meter / Mädchen - Klasse 8d)

 

Bruno Wagner (2100 Meter / Jungen - Klasse 5b)

 

Johanna Bergermann (5000 Meter / Mädchen - Klasse 9a)

 

Finn Lieberknecht (5000 Meter / Jungen - Klasse 10b)

 

Besuch in der Kulturhauptstadt Lille

 

Am vorletzten Tag ihres Frankreich-Austausches starteten die LFS-Schüler*innen gemeinsam mit ihren Partnern aus Le Quesnoy der traditionsreichen europäischen Kulturhauptstadt Lille einen Besuch ab. Die flämisch geprägte Metropole Nordfrankreichs unmittelbar an der Grenze zu Belgien kann mit einer wunderschönen Altstadt aufwarten - Power-Shopping inklusive! Doch auch die Kultur kam beim Rundgang durch das historische Zentrum der 230.000 Einwohner zählenden Grenzstadt nicht zu kurz: Im Musée des Beaux Arts bestaunten die Jugendlichen die wundervollen Werke der alten Meister.

 

 

 

Empfang im Rathaus von Le Quesnoy

 

Am zweiten Tag ihres Frankreich-Austausches wurde für die 19 Schüler*innen der LFS Ratingen im Rathaus von Le Quesnoy der rote Teppich ausgerollt. Die stellvertretende Bürgermeisterin lobte in ihrer Ansprache das seit nunmehr fünf Jahren bestens funktionierende Tandem der beiden Partnerschulen, das vom „Internationalen Austausch-Komitee“ in Le Quesnoy unterstützt wird. Kultureller Austausch und die Verbesserung sprachlicher Fähigkeiten könnten vor allem durch persönliche Begegnungen und konkrete Erfahrungen vor Ort intensiviert werden. Stellvertretend für alle Ratinger Schüler begrüßten Hanna und Nina die geladenen Gäste mit einem kurzen Grußwort in der französischen Landessprache. Chapeau!

 

Orchesterausflug zum Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden

 


 

Am vergangenen Freitag (24. Januar) hatte das große Orchester der LFS die Gelegenheit, einen Einblick in die musikalische Arbeit der Bundeswehr zu bekommen. Abgeholt wurden die Schülerinnen und Schüler mit einem Bundeswehrbus an der Schule. An der Kaserne angekommen, erklärte Herr Gilcher (Oberstabsfeldwebel) einiges über den Bau der Kaserne. Auch gab er einen Einblick in die Ausbildung zum professionellen Militärmusiker. Danach durfte das Orchester eine Probe hautnah miterleben. Das sinfonische Blasorchester spielte für die Schülerinnen und Schüler zunächst die italienische und deutsche Nationalhymne, die am 31. März in Nürnberg beim Länderspiel zu hören sein werden. Im Anschluss erklärte der Dirigent Michael Euler (Oberstleutnant) mit Hörbeispielen eindrucksvoll das zeitgenössische Werk „1405: Der Brand von Bern“ von dem schweizerischen Komponisten Mario Bürki:

 

Vor 600 Jahren wütete in Bern ein Brand mit verheerenden Folgen für die ganze Stadt. Aufgrund ungünstiger Windverhältnisse geriet das Feuer schnell außer Kontrolle und legte Teile der Stadt in Schutt und Asche. Die Ursache dieses Feuers konnte nie abschließend geklärt werden.

 

Nach der Einführung in das Werk, hörten wir das Stück im Zusammenhang und konnten musikalisch die Feuerkatastrophe in Bern nachempfinden. Ein einmaliges Erlebnis! Am Ende der Probe spielten die Schlagzeuger aus dem Blasorchester für uns ein selbstgeschriebenes Stück mit Wasserrohren, Schlagwerk und E-Gitarre, das uns alle begeisterte. Nach der aufschlussreichen Probe gab es für uns ein leckeres Frühstück, welches extra nur für uns zubereitet wurde. Nach der Stärkung zeigte Herr Gilcher uns die Übungs- sowie Ausbildungsräume der Kaserne. Zahlreiche Professoren und Dozenten der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf unterrichten hier die Auszubildenden. Wir durften sogar beim Unterricht zuschauen, bevor es wieder mit dem Bundeswehrbus zurück an die LFS ging. An dieser Stelle möchte sich das ganze Orchester für den großartigen Tag bei Herrn Gilcher bedanken, der uns diesen Einblick in die Ausbildung zum Militärmusiker ermöglicht hat. Herzlichen Dank!

 

 

Zu Besuch bei Freunden: LFS-Kids starten nach Le Quesnoy zum Frankreich-Austausch

 

Als sich die Räder unseres Busses am kühlen Sonntagmorgen des 26. Januar in Richtung unserer Partnerschule im nordfranzösischen Le Quesnoy in Bewegung setzen und unser Gefährt das vertraute Schulgelände in Ratingen verlässt, ist neben der unverkennbaren Vorfreude auch ein wenig Anspannung in den Gesichtern der Schüler*innen abzulesen. Denn jede Reise ist ein Aufbruch zu neuen Anfängen - ein Loslassen vom Beckenrand des Bekannten und Bequemen. Besorgnis und Befreiung zugleich!

 

Gut 300 Kilometer gilt es zurückzulegen, bevor uns unsere Gastfamilien zum Gegenbesuch in der 5.000 Einwohner zählenden Gemeinde Le Quesnoy im Département Nord aufnehmen. Kurz vor Weihnachten waren 20 Schüler*innen aus der Region Hauts-de-France, die in Deutschland insbesondere durch die erfolgreiche Filmkomödie „Willkommen bei den Sch´tis“ bekannt wurde, zu Besuch in Ratingen bei ihren Partnern aus der Jahrgangsstufe 9 der erzbischöflichen Liebfrauenschule. Wird es ein Wiedersehen mit Freunden? Naturellement! Werden wie beim Abschied in Ratingen bei der Ankunft in Frankreich Tränen der Freude fließen? Sans doute! Werden uns bei der Begrüßung die passenden Worte fehlen? Pas de problème!

Noch ist das Ziel unserer Reise nicht erreicht. Längst hat der Bus die deutsch-belgische Grenze überquert. Kein Zollamt hält uns auf! Frei wie die Grenzen sind unsere Herzen! Auf der europäischen Autobahn E 42 gleiten wir sanft über den Flüster-Asphalt. Doch als wir die belgischen Städte Charleroi, Namur und Mons passieren, meldet sich beim Blick aus dem Fenster ein krachendes Kopfkino! Denn auf diesem Boden tobten vor gut 100 Jahren die erbarmungslosen Schlachten des Ersten Weltkrieges. Auf diesem Boden standen sich 1914 im neutralen Belgien deutsche und französische Soldaten in der Schlacht von Namur (1914) Mann gegen Mann gegenüber. Ein Tête à Tête des tödlichen Terrors! Gewehre, Granatsplitter und Gasexplosionen toben in meinem Geist im Angesicht von tausenden Toten! Ist all das unseren Schüler*innen wirklich bewusst? Oder wissen sie es nur deshalb, weil sie sich die Topographie des Terrors für langweilende Leistungskontrollen mühsam „draufgeschraubt“ haben? Wir müssen ihnen davon berichten!

Wir nähern uns der Ratinger Partnerstadt Maubeuge, die nur 30 Kilometer von Le Quesnoy entfernt liegt. Unser Bus überquert die französische Grenze und die Schleier der Vergangenheit lichten sich. Dieu merci! Wir sind auf einer friedlichen Mission des Miteinanders! Geopolitische Grenzgänger im besten Sinne des Wortes! Eine Einladung von Freunden schlägt man nicht aus! Wer sonst sollte das fragile politische Projekt eines geeinten Europas rocken, wenn nicht Deutsche und Franzosen Hand in Hand! Gut 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges geben wir Lehrer*innen den Staffel-Stab der Stabilität an die Jugend weiter! Das ist der tiefere Sinn unserer Reise! Bienvenue en France! Bonne route!

(Markus Vorpeil)

  Sushi an der LFS!

 

 Am Dienstag, den 14. Januar stand in unserem Hauswirtschaftsunterricht das Thema "Sushi" im Mittelpunkt.Zwei Schülerinnen, die einen Sushi - Kurs in Düsseldorf absolviert hatten, übernahmen die Leitung des theoretischen und praktischen  Unterrichts.

 

Sushi, das ist mit Essig gewürzter Reis, der mit rohem, gekochten oder mariniertem Fisch, Schalentiere, Gemüse oder Ei gefüllt bzw. belegt ist. Unsere Varianten waren die Maki - Sushi, zu deutsch "Rollen - Sushi" und die Ura - Maki, auch Inside - Out - Roll genannt. Hierbei handelt es sich um mit einer Bambusmatte gerollte Stücke, die in Nori ( = getrocknete und geröstete Algenblätter ) eingepackt sind. Als Füllung wählten wir frischen Thunfisch, Avocado, Paprika und Gurke . Bei der Inside - Out - Roll verläuft die Reisrolle außen und ist mit gerösteten Sesamkörnern dekoriert. Das Algenblatt liegt hier innen.

Serviert haben wir die Sushi's mit Sojasoße, Wasabi und Gari ( = eingelegter Ingwer ).

Gegessen haben wir traditionell mit der Hand oder nach westlicher Art mit Stäbchen. Manche benötigten auch Messer und Gabel.  Geschmeckt hat es allen.

 

Die 5a und die 5c machen Butter selbst!

Passend zur Unterrichtsreihe Rind als Nutztier, haben die 5er aus Sahne Butter hergestellt. Für die Durchführung benötigten die Schülerinnen lediglich
Sahne, ein Spritzer Zitrone und ein Schraubglas.
Mit großer Freude schüttelten die Schülerinnen minutenlang ihre mit Sahne gefüllten Schraubgläser um die Wette. Die ersten Ergebnisse waren schon nach einigen Minuten sichtbar. Die Butter musste später nur noch von der Buttermilch getrennt werden. Dafür wurde ein Sieb benötigt. Am Ende konnten alle ihre eigene Butter auf mitgebrachten Broten testen. Fazit der Kinder: Selbstgemacht ist am leckersten! Das hat richtig Spaß gemacht! Ich mache jetzt Butter immer so!

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Neujahrsempfang 2020:

LFS Ratingen geht mit bewährtem Profil ins neue Jahrzehnt

 

Neues Dach auf altbewährten Säulen - dieses einprägsame Bild veranschaulicht treffend das zukunftsweisende pädagogische Profil der LFS Ratingen, das die erzbischöfliche Realschule bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang am 16. Januar ihren Freunden und Förderern vorstellte. Denn die „Spitzenposition“ der altehrwürdigen Liebfrauenschule ist in mehrfacher Hinsicht neu besetzt: So konnte der neue Schulleiter Christoph Jakubowski beim ersten Neujahrsempfang unter seiner Leitung in der bis zum letzten Platz gefüllten Aula den zahlreichen Gästen berichten, dass im Zuge der laufenden Baumaßnahmen das Dach bereits nahezu vollständig eingedeckt ist. Die Kernsanierung des historischen Schulgebäudes an der Schwarzbachstraße läuft momentan auf vollen Touren: Acht Klassenräume in der zweiten Etage sollen Anfang des kommenden Schuljahres mit modernster Technik fertiggestellt sein. Die Installation eines neuen (behindertengerechten) Aufzuges, die bis zum Herbst 2020 realisiert sein soll, ist in Arbeit. Ein bewegungsaktiver Spielplatz mit vielen kinderfreundlichen Turngeräten konnte bereits gegen Ende des vergangenen Kalenderjahres unter großem Jubel der Schülerschaft eingeweiht werden. Knapp 10 Millionen lässt sich das Erzbistum Köln die Umwandlung des schmucken Altbaus in ein architektonisches Schmuckkästchen kosten, das modernsten pädagogischen Ansprüchen genügen wird. Ein Quantensprung in die Zukunft!

„Abgesehen vom äußerlich sichtbaren Umbau unseres Schulgebäudes werden wir der anerkannten Leitidee unseres pädagogischen Handelns treu bleiben und unsere inhaltlichen Schwerpunkte weiterhin vorrangig auf drei Säulen stützen: christliches Werteprofil, Musik und Sport“, bilanzierte Jakubowski in seiner Ansprache. Stellvertretend für die christliche Ethik und das damit eng verbundene Engagement für die Bewahrung der Schöpfung nannte er neben dem erfolgreich installierten Projekt der Bienen AG unter anderem auch ein von den Schüler*innen während der schuleigenen Projekttage eigenständig entwickeltes System der Mülltrennung in den Klassenräumen. „Prägend für das Leitbild der Liebfrauenschule ist selbstverständlich nach wie vor die Musik, die uns im Verbund mit Chor und Orchester durch das ganze Schuljahr begleitet, die nach außen strahlt und die unsere Schüler*innen als gemeinschaftsbildende Kraft wahrnehmen“, so Jakubowski. Nicht zuletzt die Lauf AG mache mit ihren dynamischen Initiativen wie insbesondere dem Berlin-Marathon deutlich, wie eng Schüler, Eltern und Lehrer bei sportlichen Events zusammenrücken, um gemeinsam große Ziele zu erreichen.

Stellvertretend für das außergewöhnliche soziale Engagement der Liebfrauenschule überreichten im Verlauf der kurzweiligen Veranstaltung die beiden Schülersprecher Janina Deusen und Finn Lieberknecht an die folgenden vier Organisationen einen Scheck in Höhe von jeweils 1.050 Euro: Ratinger Tafel, Kinderhospiz Regenbogenland, Trebe-Café (Schutzraum für gefährdete Mädchen) und die LFS-Partnerschule in Tansania „Sigrid Primary School“.

Abgerundet wurde der unterhaltsame Neujahrsempfang durch ein vielseitiges musikalisches Programm, an dem sich das Ratinger Kinderprinzenpaar (angeführt von LFS-Schüler Jonas Bös aus der Klasse 8b) und die ehemalige Schülersprecherin Lea Köstring mit ihrem Tanzpartner in Form einer akrobatischen Tanzeinlage beteiligten. Virtuos am Flügel agierten Orchester-Leiterin Julia Leers und Chor-Leiter André Schürmann, die vierhändig in feinster Harmonie das Finale der ersten Sinfonie sowie eine Polonaise von Ludwig van Beethoven aufführten. Überzeugend präsentierte sich auch der Ratinger Konzertchor unter Leitung von Prof. Thomas Gabrisch, der Lieder aus dem „Elias“ von Felix Mendelssohn Bartholdy vortrug. Sie alle sorgten mit ihren unterhaltsamen Darbietungen dafür, dass sich alle Anwesenden nicht nur als Gäste, sondern als Mitglieder der großen LFS-Familie fühlten. Keine Frage: Der Neujahrsempfang wurde seinem Ziel gerecht, ein herzliches Dankeschön an Schüler, Eltern, Freunde und Förderer sowie Kooperationspartner der Liebfrauenschule auszudrücken. So können alle Mitglieder dieses tatkräftigen Teams

die vielfältigen Anforderungen des neuen Jahrzehnts zum Wohle der LFS Ratingen in Angriff nehmen.

(Markus Vorpeil)

 

Pokal-Triumph beim Neujahrslauf:

 

LFS hat die meisten Schüler am Start

Gelungener Auftakt! Beim traditionsreichen Neujahrslauf wurde die LFS Ratingen einmal mehr ihrem Ruf als eine Schule der besonderen Art gerecht. Denn der schmucke historische Ratinger Marktplatz wurde am 5. Januar für knapp 200 von der Schule gemeldete Teilnehmer*innen zu einem familiären Runners Point mit emotionaler Wohlfühl-Atmosphäre. So waren für die erzbischöfliche Realschule, die seit mehreren Jahren für ihre Schüler*innen eine eigene Lauf-AG im pädagogischen Programm hat, neben 138 Jugendlichen auch etliche Eltern, Lehrer*innen und Ehemalige am Start. Mutter Anja von Kalckreuth hatte ihre beiden laufbegeisterten Kinder Felix und Tiemo im Schlepptau: „Mein ältester Sohn Felix wollte unbedingt mitmachen und hat die anderen beiden Familienmitglieder motivational mitgerissen.“ Beim Gesamtergebnis katapultierte die stolze Teilnehmerzahl von 138 Schüler*innen, die bei ihren Läufen über zwei oder fünf Kilometer die Ziellinie überquerten, die LFS Ratingen auf Platz 1 und gipfelte in der Überreichung des begehrten Wanderpokals für die teilnehmerstärkste Schule. „Dieser Pokal steht für den großen Teamgeist an unserer Schule, in der - nicht nur im Sport - ein großer sozialer Zusammenhalt herrscht“, freute sich die sportbegeisterte 1. Konrektorin Birgit Weber über die Auszeichnung.

Kennzeichnend für diesen sozialen Zusammenhalt waren ein von Eltern organisierter reich bestückter Verpflegungstisch, an dem die Läufer*innen mit Kuchen und heißen Getränken verwöhnt wurden. Selbst unmittelbar vor dem Startschuss versorgten Lehrer verletzte Schüler mit Pflastern oder gaben kurz vor dem Rennen noch wertvolle Tipps für den nächsten Vokabeltest. Beindruckend war auch, dass am Rande der Rennstrecke Dutzende von Eltern und Lehrern standen, die die Jugendlichen während des Wettkampfes lautstark anfeuerten. „Bei dieser tollen Stimmung macht es einfach Spaß, mit von der Partie zu sein“, erklärten Sarah Tschöpe und Laura Schröter (Klasse 9c) ihre Motivation, trotz nasskaltem Januarwetter an einem kühlen Sonntagvormittag während der Ferienzeit an den Start zu gehen.

Doch der Neujahrslauf 2020 sorgte auch auf sportlicher Ebene für echte Begeisterung und Hochspannung bis zum Schluss: In einem packenden Finish konnte LFS-Schülersprecher Finn Lieberknecht, Sohn des Trainers vom Fußball-Drittligisten MSV Duisburg, Schulleiter Christoph Jakubowski noch auf der Zielgeraden mit einem hauchdünnem Vorsprung abfangen. Ganze zwei Sekunden trennten am Ende den Schüler vom Chef. Als 52. von insgesamt 469 Teilnehmern überquerte Finn Lieberknecht (Klasse 10b) in einer hervorragenden Zeit von 20 Minuten und 49 Sekunden als bester LFS-Teilnehmer über 5000 Meter die Ziellinie. Kein Problem für Lauf-Ass Christoph Jakubowski, der die Niederlage sportlich nahm: „Gemessen daran, dass ich 40 Jahre älter bin, sind zwei Sekunden Rückstand gut zu verkraften. Immerhin reichte die Zeit für Platz 2 in meiner Altersklasse.“ 

So waren beim mentalen Finale eines fantastischen Lauf-Events alle Teilnehmer und Zuschauer gespannt auf weitere pädagogische und sportliche Highlights der LFS Ratingen: Denn für die meisten Läufer gibt es in Wahrheit keine Ziellinie: Wettrennen enden zwar, aber das Laufen endet nie.

(Markus Vorpeil)

 

Neujahrslauf Ergebnisse gesamt 2020.pdf
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Schüler*innen der LFS Ratingen begeistern beim traditionsreichen Weihnachtskonzert

Manchmal muss man die Stille mit einem Ton ausfüllen, um sich ihrer bewusst zu werden. Getreu diesem Motto füllten Chor und Orchester der LFS Ratingen mit zwei geglückten Aufführungen am 10. und 11. Dezember den Innenraum der St. Suitbertuskirche in Ratingen mit besinnlichen Klängen zur Adventszeit.

viele Fotos vom Konzert >

weiter lesen > Sonderseite Weihnachtskonzert

24 Türen – Geschichten und Musik für Generationen

 

Am 4. Dezember hat unser Flötenensemble unter der Leitung von Frau Kämmerer gemeinsam mit Sophie Nguyen an der Violine, Frau Leers am Klavier und unserem ehemaligen Schulleiter Peter Bärens als Vorleser den Adventskalender „24 Türen“ des St. Marien Krankenhauses und des St. Marien Seniorenheimes gestaltet. Die musikalischen Darbietungen unserer Schülerinnen und die sowohl heiteren als auch besinnlichen Weihnachtsgeschichten, die Herr Bärens ausgesucht hatte, bereiteten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern viel Freude. Langanhaltender Applaus belohnte Musikerinnen und Vorleser.

 

Besuch der 7. Klassen im Marienhof

Traditionellerweise besuchen in jedem Jahr Schülerinnen der 7. Klasse den Marienhof, um gemeinsam adventliche Dekoration zu basteln. Auch in diesem Jahr wurden wir durch diese Begegnung wieder beschenkt. Folgende Eindrücke blieben bei den Schülerinnen zurück:
Chiara: "Mir hat gut gefallen, dass wir als Team zusammengearbeitet haben." Paulina:" Ich fand es schön, dass wir den älteren Menschen helfen konnten. "Sandrine: " Ich fand gut, dass wir mit den Leuten geredet haben und viel über sie erfahren haben. Außerdem konnte man auch viel lachen. "Olivia:"Ich fand es gut, dass wir den Mitbewohnern Freude machen konnten."Lena:" ich fand es schön, dass die Senioren so viel von früher erzählt haben." Mareike:" Ich fand es schön, dass wir mit den Senioren Sterne gebastelt haben und wir haben mit ihnen leckere Kekse gegessen. " Maren:" Es war schön, dass sich die Senioren geöffnet haben und mir sogar Fotos gezeigt haben. Paulina:" Die Hunde waren besonders süß die dort waren! "

Full House

Besucherströme zeugen von großem Interesse am „Tag der offenen Tür“

 

„Macht hoch die Tür - die Tor macht weit“ oder neudeutsch „Highlife“: Ganz gleich, welche der beiden Perspektiven - klassisch oder modern - ein stiller Beobachter beim „Tag der offenen Tür“ am 29. November einnahm, er kam stets zum gleichen Ergebnis: Die Liebfrauenschule platzte aus allen Nähten. Ein buntes Treiben auf den Fluren und in den Klassenzimmern. Überall Eltern mit ihren Kindern auf der Suche nach der geeigneten weiterführenden Schule für den eigenen Nachwuchs. Wohin man auch schaute: Besucher in angeregten Gesprächssituationen, die auf ihre zahlreichen Fragen an Ort und Stelle fachkundige Antworten aus erster Hand bekamen. „Wir freuen uns sehr über den großen Besucherandrang und werten das als eine besondere Wertschätzung unserer pädagogischen Arbeit“, freute sich Schulleiter Christoph Jakubowski über das rege externe Interesse am internen Schulleben der LFS Ratingen.

Geleitet wurden die Besucherströme in einzelnen Gruppen, die von Schüler*innen aus der Jahrgangsstufe 10 fachkundig angeführt wurden und auf diese Weise das gesamte Schulgebäude vom Keller bis zum Dach erkundeten. Frei nach dem Motto „Schülermund tut Wahrheit kund!“ vermittelten die LFS-Kids einen authentischen Sound vom pädagogischen Pulsschlag der LFS Ratingen. In jedem Fachraum trafen die Besucher auf Fachpersonal, das auf Nachfrage gerne Rede und Antwort stand: „Nehmen Jungs auch am Textil-Unterricht teil? Ab welcher Jahrgangsstufe beginnt das Fach Französisch? Welche Voraussetzungen muss mein Kind erfüllen, um im Chor oder im Orchester aufgenommen zu werden? Gibt es eine qualifizierte Nachmittagsbetreuung für mein Kind nach Schulende?

Jeder Fachraum bot den Besuchern einen intensiven Einblick in eine spezielle Facette des Schullebens: Im Musikraum gaben das Flötenorchester und die schuleigne Band „Musicats“ stimmungsvolle Showeinlagen. Klassik-Klänge erfüllten die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula bei einem anspruchsvollen Violinen-Konzert mit Klavierbegleitung der 2. Konrektorin Julia Leers. Im Informatik-Raum präsentierten Schüler*innen u.a. die Möglichkeiten des 3D-Drucks. Im Chemieraum wurden unter fachkundiger Leitung spannende Experimente vorgeführt. Die Fair Trade AG und die Bienen AG stellten unter Beweis, dass die LFS Ratingen das schuleigene Konzept einer - am Erhalt der Schöpfung orientierten - Nachhaltigkeit mit buntem Leben füllt und somit das christliche Werteprofil der Schule hautnah im Unterricht umsetzt. In den Kunsträumen konnten Exponate wie z.B.Linol-Drucke aus Schülerhand bewundert werden. Für das Fach Englisch präsentierten Schüler der Jahrgangsstufe 5 kurze lebensnahe Dialoge in der neu erlernten Fremdsprache. Als attraktive Ziele von Schüleraustausch-Programmen rückten die Destinationen Polen und Frankreich in den Fokus. Die Sanitäter der LFS Ratingen zeigten gemeinsam mit den Schülerlotsen, dass der Liebfrauenschule die Themen Gesundheit und Verkehrssicherheit ihrer Schüler am Herzen liegen. Verantwortung für das reichhaltige Buffett hatten auf der Grundlage von Kuchenspenden Schüler*innen des Faches Hauswirtschaft gemeinsam mit ihren Lehrerinnen übernommen.

„Dieser gelungene Tag der offenen Tür hat es unserer Schule ermöglicht, sich mit ihren attraktiven räumlichen Gegebenheiten, ihrer reichhaltigen Ausstattung und ihren zahlreichen pädagogischen Schwerpunkten der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren“, bilanzierte die 1. Konrektorin Birgit Weber rückblickend. Nach Abschluss der laufenden Umbauarbeiten werde die traditionsreiche erzbischöfliche Schule als ein architektonisches Schmuckkästchen der besonderen Art erstrahlen - als eine Schule mit Zukunft für Schüler*innen mit Zukunft!

(Markus Vorpeil)

Neu im Kollegium der LFS Ratingen:

Seit Oktober 2019 ist Frau Ternow als neue Lehrerin an der LFS Ratingen am Start. Sie unterrichtet die Fächer Kunst, Textilgestaltung und kath. Religion.

Was gefällt Ihnen als Lehrer*in am pädagogischen Profil der LFS Ratingen besonders?

Als ehemalige Schülerin und jetzige Lehrerin

an der LFS Ratingen gefallen mir zwei Punkte besonders:

 

 

1. Die wertschätzende Atmosphäre unter allen Beteiligten

2. Die Ermutigung zur Selbstverantwortung.

Was fasziniert Sie bei Ihren Unterrichtsfächern am meisten?

Der Kreativitätsprozess meiner SchülerInnen! Wie oft SchülerInnen sofort sagen „Ich kann das nicht.“ und am Ende so stolz auf ihre Arbeit sind und froh sind, nicht aufgegeben zu haben. Ihre stolzen Gesichter zu sehen, das freut mich am meisten.

Welches Fach hat Sie während Ihrer eigenen Schullaufbahn besonders frustriert?

Mathe. Nichts war schlimmer, als zu denken, ich habe es endlich verstanden, zu rechnen und am Ende herauszufinden, dass alles falsch ist. Und das immer wieder…

Ihre Lieblingspflanzen?

Trockenblumen (getrocknete Pflanzen). Am liebsten Eukalyptussträucher, die sehen das ganze Jahr toll aus und man muss sie nicht gießen.

Drei momentane Lieblingsserien?

Friends, Modern Family und Atypical.

Wohin möchten Sie spontan zu einer Reise aufbrechen?

Nach Schweden, um die Natur zu sehen, von der ich in den Astrid Lindgren Büchern so viel gelesen habe.

Ihre Lieblingsfarbe?

Ändert sich bei mir mehrmals in der Woche: Heute ist es Eukalyptus-Grün.

Ihr Lieblingsessen?

Definitiv Pizza. Aber Burger sind auch gut…mhm... schwer, sich da entscheiden zu müssen.

Ihre Lieblingsstelle in der Bibel?

„Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ (Joh 8, 7)

Der Satz erinnert mich daran, dass jeder Mensch Fehler macht. Gerade bei einem Streit sollte man sich an Situationen erinnern, in denen man sich selbst falsch verhalten hat. Und dass man sich als Reaktion darauf kein Auslachen/Ausgrenzen gewünscht hat, sondern Verzeihen und Menschen, die zu einem stehen.

Wunderschöner Gardasee

 

Abschlussfahrt der Klassen 10a und 10d nach Sirmione

Am 28. September um 21.30 Uhr trafen sich alle Klassen 10 an der Schule: Die Koffer wurden verladen und dann ging es auch schon los. Wir nahmen unsere Plätze ein und machten es uns gemütlich. Frau Ehlert und Frau Trenczek für die 10d und Frau Riedel und Herr Teggers für die 10a fuhren mit uns im Bus.

 Nach einigen Pausen und einem Fahrerwechsel kamen wir nach 14 Stunden Fahrt bei schönem Wetter am Gardasee an. Von unseren Zimmern hatten wir einen wunderschönen Blick auf den Gardasee. Da lag es nahe, erstmal eine Runde schwimmen zu gehen.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, machten wir uns zu Fuß auf den Weg, um Sirmione zu erkunden. Ein erstes leckeres Eis gab es auch noch.

Am nächsten Tag brachen wir auf nach Verona. Dort angekommen durften wir in kleinen Gruppen die Altstadt erkunden. Anschließend nahmen wir an einer Stadtführung teil, bei der wir einiges Sehenswerte entdecken konnten - unter anderem die Arena und den Balkon von Romeo und Julia aus dem bekannten Shakespeare-Drama.

Den Tag darauf fuhren wir nach Venedig, wir mussten vom Parkplatz aus mit dem Boot nach Venedig übergesetzt werden. Dann durften wir die Lagunenstadt in kleinen Gruppen erkunden. Venedig war unvergesslich!

Am nächsten Tag stand Softrafting auf dem Plan. Wer nicht daran teilnehmen wollte, machte einen Ausflug nach Lazise. Am Abend waren wir mit den Lehrern zusammen in Sirmione, wo wir gemeinsam ein Eis gegessen haben. Es war ein sehr schöner Abend.

Am Abreisetag sind wir mit dem Boot nach Bardolino gefahren. Nach einem Bummel durch Bardolino und über den langen Markt entlang des Gardasees sind wir gemeinsam zum Abschluss Pizza essen gegangen. Danach sind wir mit dem Bus wieder nach Hause gefahren, wo wir am Freitagmorgen wieder sicher angekommen sind. Es war wunderschön!

Text: Franziska Golißa und Sina Rudloff

Verona und Venedig - Fantastische Eindrücke im Norden Italiens

 

 

Am 28. September ging es für uns um 22 Uhr mit dem Bus Richtung Italien. Super war die Lage unseres Hotels, das sich unmittelbar am Gardasee befand. Wir brauchten keine fünf Minuten zu Fuß zum Wasser. Am Abend nach unserer Ankunft fuhren wir mit dem Bus nach Sirmione. Ein Wunder, dass wir dort alle heil ankamen bei dem rasanten Fahrstil unseres Busfahrers. Dieser Schreck war jedoch schnell vergessen nach Erkundung der wunderschönen Innenstadt, wo wir den ersten Abend ausklingen ließen.

Am nächsten Tag besuchten wir Verona, wo wir im Rahmen einer Stadtführung alles über die Geschichte und die schönsten Sehenswürdigkeiten dieser traditionsreichen Stadt erfuhren. Das Highlight war der Besuch des Balkons von Romeo und Julia aus dem berühmten Drama von Shakespeare. Für mich persönlich war Verona der schönste Ort der ganzen Reise: Jedes Haus, jede Gasse hatte etwas Wundervolles und man fühlte sich eingeladen und willkommen.

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir in Venedig. Durch eine ca. 20-minütige Bootsfahrt gelangten wir schnell dorthin, doch die Fahrt übers Wasser bekam einigen von uns leider nicht so gut. Venedig war einfach nur beeindruckend. Als wir auf dem Markusplatz standen, kamen wir kaum aus dem Staunen kaum heraus beim Anblick des beeindruckenden Doms, denn er sah aus wie gemalt. Wir konnten es kaum fassen, leibhaftig davor zu stehen. Allerdings mussten wir wirklich aufpassen, uns nicht zu verlaufen, da Venedig aufgebaut ist wie ein Labyrinth. Hat man einmal nicht aufgepasst, verliert man im Handumdrehen die Orientierung. Sehr schade war, dass wir keine Führung hatten und so nicht richtig wussten, wohin wir gehen sollten, da es sich anfühlte, als ob man ständig im Kreis lief. Doch es war auch ohne Stadtführung ein gelungener Tag.

Am Mittwoch ging es für einige von uns zum Soft-Rafting, während für die anderen die Stadt Larzise auf dem Programm stand. Sie ist von der Größe vergleichbar mit der Ratinger Innenstadt. Als wir uns dort aufhielten, war dort Markt und wir schlenderten von Stand zu Stand. Schön in Larzise waren vor allem die Geschäfte und die an den Häusern herunter rankenden Pflanzen. Später sind wir dann erneut nach Sirmione gefahren und konnten die Stadt nun auch mal bei Tag erleben.

Der Tag der Abfahrt gestaltete sich eher ruhig. Wir liefen nach Sirmione und mussten dort auf unser Boot nach Bardolino warten, das wegen starken Windes Verspätung hatte. Das war aber nicht ganz so schlimm, denn in Sirmione gab es genug Eisdielen und so versüßten wir uns den ungeplanten Aufenthalt. Als das Boot endlich kam und wir Bardolino erreichten, besuchte meine Gruppe zuerst eine Kirche, denn am Anfang der Fahrt hieß es von unseren Lehrern: „Besucht in jedem Ort, wo wir sind, eine Kirche“, was wir auch taten. So konnten wir erkennen, dass die Kirchen in Italien wirklich wunderschön und einladend sind. Zum Abschluss der Fahrt aßen wir alle zusammen Pizza.

Rückblickend auf die Abschlussfahrt kann ich sagen, dass ich für den Großteil meiner Mitschüler spreche, wenn ich sage: Italien war sehr beeindruckend und die Ausflüge waren weitestgehend auch gut geplant. Wir haben viel miteinander erlebt, viel unternommen und neue Kontakte geknüpft. Es war eine schöne Fahrt und ein gutes Miteinander!

"Dornröschen" im Aalto-Theater, Essen

Schülerstimmen:

Heute war ich zum erstenmal bei einer Ballettaufführung und es war echt interessant. An der Musik konnte ich mich nicht so begeistern,
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Lesen geht immer durch den Kopf

 Wunderschöner Vorlesemorgen für alle 5. Klassen der LFS im Medienzentrum Ratingen am Freitag, dem 15.11. 2019

 

Anlass war der Bundesweite Vorlesetag, eine Initiative von "Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung". An diesem Tag präsentieren freiwillige Vorleser ihrem meist jungen Publikum spannende Geschichten von besonderen Helden und denen, die sich dafür halten.

 

Unsere Veranstaltung fand in der gemütlichen Rotunde der Kinder - und Jugendbuch-abteilung der Ratinger Bücherei statt. Als Vorleser konnten wir in diesem Jahr den Bürgermeister der Stadt, Klaus Pesch, und Nobert Kleeberg gewinnen. Er ist Chefredakteur der Lokalredaktion der Rheinischen Post.

Herr Pesch zog die Fünftklässler mit den Abenteuern des "Kleinen Nick" in seinen Bann. Dieser übt sich in seinen ersten Rollschuhfahrversuchen, gibt beim Minigolfen gemeinsam mit seinen Kumpels aus der Schule sein Bestes und dabei geht so mancher Versuch ordentlich daneben.

Herr Kleeberg begeisterte die Jungen und Mädchen mit den Erlebnissen des überaus coolen und ganz und gar von sich und seinem Charme überzeugten Sechstklässler Hugo. Dieser ist das erste Mal so richtig verliebt und dann gleich in eine Schülerin der 7. Klasse. Er setzt alles daran, sich ihr zu nähern und sie von seinen außergewöhnlichen Qualitäten zu überzeugen. Dafür wagt er sich sogar in die Ballettschule Wolkentanz, um seiner Angebeteten bei einer Schnupperstunde näherzukommen. Spätestens bei der Aufforderung der überaus strengen und ehrgeizigen russischen Ballettlehrerin, zu den Klängen von Nussknacker eine "Hebefigur" mit einer Ballerina vorzuführen, geht für Hugo alles schief. Aus dem coolen Jungen wird ein Häufchen Elend, das sich völlig irritiert und total blamiert auf der Bodenmatten der Tanzschule wiederfindet, über ihm die Ballerina, die er eigentlich elegant im Tanz hätte auffangen sollen.

Bei jedem einzelnen jungen Zuhörer gingen die amüsanten Geschichten, die sowohl Herr Pesch als auch Herr Kleeberg überaus anschaulich und kurzweilig präsentierten, intensiv durch den Kopf. Das machen die Fotos, die dem Beitrag angehängt sind, durchaus deutlich.

Zunächst danken wir den beiden Vorlesern an dieser Stelle noch einmal herzlich für ihre Zeit und ihr persönliches Engagement. Unseren besonderen Dank sprechen wir Frau Köchling aus. Sie leitet die Kinder- und Jugendbuchabteilung des Medienzentrums und unterstützt unsere Schule seit Jahren auf vielfältige Weise darin, Literatur an der LFS lebendig zu machen.

M. Droste-Guddorf (Verantwortlich für die Leseförderung in der 5. Jahrgangsstufe)

 

Impressionen vom Martinsumzug am 08.11.2019

 

 

Neuer Spielplatz auf dem   

   Schulgelände der LFS                Ratingen eingeweiht

 

Ein Bericht von Markus Vorpeil

 

„Beten sollte man darum, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper sei!“ Diese Maxime des antiken römischen Dichters Juvenal war für die LFS Ratingen mehr als ein tiefsinniger gedanklicher Orientierungspunkt beim Bemühen um ein gutes Schulklima. Denn die Ratinger Liebfrauenschule ging mit dem Bau eines Spielplatzes auf dem Schulgelände einen konkreten Schritt weiter und setzte die altbekannte theoretische Weisheit in praktisches pädagogisches Handeln um.

Bei der offiziellen Einweihung des Spielplatzes am 6. November 2019 gab Schulleiter Christoph Jakubowski seiner Freude über das neue Bewegungsangebot Ausdruck: „Dies ist ein ausgewählter Ort für unsere Schüler*innen, die es verdient haben, in ihrer Schule nicht nur vielfältig zu lernen, sondern auch ausgelassen zu spielen.“ Schließlich hätten zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen, dass auch körperliche Bewegung schlau mache, weil durch die bessere Durchblutung des Gehirns auch die Konzentrationsfähigkeit der Jugendlichen erhöht werde.

In seiner Ansprache dankte Jakubowski seinem Vorgänger Peter Bärens, den er als geistigen Vater und Motor dieses Projektes würdigte. In unzähligen Bausitzungen habe er die Realisierung des Spielplatzes mit beharrlichem Engagement und vielen schriftlichen Eingaben vorangetrieben. Rund sechs Jahre nach den ersten konkreten Initiativen zur Realisierung des Spielplatzes konnte Bärens gemeinsam mit dem pädagogischen Team der LFS Ratingen den schönsten Augenblick der Einweihung hautnah miterleben: Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung stürmten die Schüler*innen auf die Turngeräte und erfüllten den Ort unter lautem Jubel mit Leben.

Die LFS Ratingen dankt einem großen Personenkreis für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes: Neben Enrico Speer, Baurat beim Erzbistum Köln, und dem Architekten Stefan Haas, die den Spielplatz gemeinsam bautechnisch professionell betreuten, unterstützte der Förderverein der LFS Ratingen Hand in Hand mit weiteren spendenfreudigen Eltern den Bau des Spielplatzes finanziell. Nicht zuletzt die Schüler*innen selber hatten durch einen Sponsorenlauf mitgeholfen, notwendige Gelder für das Projekt zu beschaffen.

Schöpferisch mit der Schöpfung umgehen

LFS-Schüler gestalten im Neigungskurs Kunst eindrucksvolle Bilder für die Schulkapelle

Ein Bericht von

Markus Vorpeil

 

Schöpferisch mit der Schöpfung umgehen - Diesem fantasievollen Thema widmeten sich 17 Schüler*innen des Neigungskurses Kunst aus der Jahrgangsstufe 9 der LFS Ratingen. Ihr vorrangiges Ziel, eine vielfältige Bilderreihe für die Schulkapelle zu schaffen, ist seit dem Patronatsfest der Liebfrauenschule am 12. September erreicht. An diesem - für die erzbischöfliche Realschule besonderen - Tag konnten die Kunstwerke aufgehängt und der Schulgemeinde feierlich präsentiert werden.  mehr dazu und viele Bilder