Berichte September 2022


LFS macht mit!

Ratinger Tage der Nachhaltigkeit

Vom 20. bis 29.09.2022 beteiligten sich die Schüler*innen und das Kollegium mit vielfältigen Aktionen an den Tagen der Nachhaltigkeit.

 

Die Schüler*innen des 6. Jahrgangs erstellten und reflektierten in einem doppelstündigen Projekt ihren eigenen CO2-Fußabdruck. Die Klassen 7a und 10b sammelten weggeworfene Zigarettenstummel in Ratingen ein und entsorgten diese. Der WP II Kurs Fairtrade machte Werbung für fair gehandelte Produkte und verkaufte diese in den Schulpausen. Desweiteren sammelten sie alte Handys ein und verlosten faire Schokolade. Dank unserer Kooperation mit dem SKF konnten 2 Textil-Kurse den Second Hand Laden "Rock und Rolli " besuchen. Spannend war es zu sehen, welche Berge an Kleiderspenden dort abgegeben werden, wieviel Mitarbeiter*innen und  Ehrenamtliche dort tätig sind, wie liebevoll sortiert gebügelt, etikettiert und verkauft wird. Netterweise durften wir für unser Projekt eine Tüte mit T-Shirts mitnehmen. Daraus werden wir nun Taschen, Kissen, Schals und ähnliches herstellen. Manche Teile waren so gut erhalten, dass wir sie lieber noch eine Weile tragen, bevor wir sie upcyceln. Denn nichts ist nachhaltiger, als einem Kleidungsstück ein langes Leben zu geben.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern  für ihren nachhaltigen Einsatz!


Wenn die Wege von Polen und Deutschen sich kreuzen

Der Autor Matthias Kneip warb in der LFS Ratingen für kulturelle Anknüpfungspunkte zwischen den beiden Nachbarstaaten

Prominenter Besuch in der Liebfrauenschule: Dank der jahrelangen vertrauensvollen Partnerschaft zwischen der erzbischöflichen Realschule und dem Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen sowie der finanziellen Förderung durch das Kulturreferat Oberschlesien kamen am 22. September rund 100 Jugendliche in den Genuss einer Lesung des bekannten Autors Matthias Kneip. Dabei warb der ausgewiesene Polen-Kenner mit humorvollen, spannenden und nachdenklichen Anekdoten für kulturelle Anknüpfungspunkte der beiden Nachbarstaaten.

Soziale Verwurzelungen innerhalb ihrer Familien sind für zahlreiche LFS-Kids oft von besonderer biographischer Bedeutung: Denn von den in der Aula der Realschule anwesenden Schüler*innen aus den Klassen 6a, 9b und 10a hatten immerhin neun Jugendliche einen polnischen Migrationshintergrund. „In diesem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich, dass der von unserer Schule in der 9. Jahrgangsstufe angebotene Schüleraustausch auf reges Interesse stößt", berichtet die verantwortliche Lehrerin Annette Pieczyk stolz.

 

In seinen feinsinnigen Schilderungen machte Matthias Kneip die Schüler*innen mit konkreten kulturellen Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Nachbarländern vertraut. So berichtete er anschaulich aus eigener familiärer Erfahrung, dass es die weithin bekannte polnische Gastfreundschaft nicht erlaube, Freunden an der Haustüre über die Türschwelle hinweg - also zwischen Tür und Angel - die Hand zu reichen. Der Gast müsse vor der Begrüßung unbedingt erst ins Haus gebeten werden, um drohendes Unglück abzuwenden. Die Irritationen, die Kneips polnisch-stämmiger Vater bei den deutschen Freunden des Autors auslöste, als er dieses Ritual an der Haustür zwanghaft zu vollstrecken versuchte, nahmen die Jugendlichen mit einem Schmunzeln zur Kenntnis, zumal die kuriose Szenerie gleichzeitig im Rollenspiel plastisch vor Augen geführt wurde. Kneip machte den Schülern darüber hinaus deutlich, wie wichtig es ist, voneinander zu lernen und somit tief verwurzelten - oft in Witzen verankerten - Vorurteilen wie etwa dem Slogan „Kaum gestohlen - schon in Polen" ihre fatale Wirkung zu nehmen. Dabei las er unter anderem aus seinem Buch „111 Gründe, Polen zu lieben" vor und regte die Schüler*innen an, kulturell bedeutende Metropolen wie Danzig oder Krakau zu besuchen und nicht ausschließlich trendige touristische Mega-Hotspots zu bereisen und somit ungewöhnliche Lebenswege zu beschreiten.

 

Gutscheine, die das Oberschlesische Landesmuseum an die LFS- Kids zum Besuch eines Escape-Rooms verteilte, werden zweifellos helfen, kulturelle Brücken zwischen polnischen und deutschen Schülern zu bauen. Solche sozialen Verbindungen zwischen den beiden Staaten seien dringend geboten: „Schließlich ist Polen das Land, in dem die meisten Menschen die deutsche Sprache lernen", bilanzierte Kneip, der sich in seinem Vortrag als wohltuender und kenntnisreicher Grenzgänger zwischen den Kulturen erwies.


Eine ganze Schule macht sich auf den Weg

Mehr als 700 Jugendliche feiern eine Heilige Messe im Kölner Dom im Rahmen einer feierlichen Dreikönigswallfahrt

Auf Einladung des Erzbistums Köln setzte sich am 21. September eine ganze Schule in Bewegung: Verteilt auf 12 Busse kannten mehr als 700 Schüler*innen der Ratinger Liebfrauenschule nur ein Ziel: den Kölner Dom, in dessen beindruckenden Innerem die gesamte Schulgemeinde eine Heilige Messe unter Leitung von Pfarrer Andreas Haermeyer feierte. Eine logistische Meisterleistung, deren Ziel es war, den Jugendlichen ein spirituelles Erlebnis der besonderen Art zu bieten und sie in ihrer individuellen religiösen Haltung aktiv zu stärken. „Welche Schule kann schon von sich behaupten, dass alle Schüler*innen im Verbund mit ihren Lehrkräften in der Gemeinschaft des Glaubens ein solch emotionales Ereignis teilen können", erklärt Schulleiter Christoph Jakubowski, weshalb er gerne auf die Initiative des Bistums zur Organisation einer Pilgerfahrt einging.

 

„Der äußere Aufwand ist eng mit einer inneren Reise verbunden. Wir machen uns auf den Weg zu Gott", erklärt Religionslehrerin Annette Pieczyk die grundlegende Motivation für die Durchführung einer Dreikönigswallfahrt. Denn im Anschluss an den Gottesdienst gingen alle Teilnehmer*innen im Chorgang andächtig am Schrein der Heiligen Drei Könige vorbei, nachdem sie zuvor feierlich nach einem festgelegten Ritual in das weltbekannte Gotteshaus mit seiner einzigartigen Atmosphäre eingezogen waren. Ein dekoratives Panorama-Foto der gesamten Schulgemeinschaft vor dem Kölner Dom rundete die denkwürdige Fahrt für die Jugendlichen als bildlicher Fixpunkt ab.

Pressebericht RP 26.09.2022 hier


Abschlussfahrt der 10a nach Canterbury

Am Montag, dem 26. 9. 22 trafen wir uns gegen 7.45 Uhr vor der Schule, um mit der 10c, Frau Klein und Frau Bendt sowie mit unseren Begleitlehrern Herrn Görgens und Frau Riedel pünktlich nach Canterbury loszufahren. Nachdem Busfahrer Heiko die Gepäckstücke tetrismäßig verstaut hatte, ging es auch schon los. Die Grenzkontrollen brachten wir problemlos hinter uns, woraufhin es auch schon zur Fähre ging, mit welcher wir 2 Stunden fahren mussten. Als wir England fast erreicht hatten, konnten wir die berühmten Kreidefelsen von Dover sehen. Gegen 18 Uhr kamen wir an der Jugendherberge in Canterbury an. Wir waren zwar alle k.o., aber glücklich und gespannt auf die gemeinsame Zeit. Nach dem Abendessen wurden die Zimmer bezogen und noch etwas Gemeinsames mit der Klasse unternommen.

 

Am Dienstagmorgen haben wir uns Canterbury Cathedral angeguckt – eine sehr schöne und beeindruckende Kirche. Anschließend haben wir uns in Kleingruppen aufgeteilt und konnten uns Canterburys Innenstadt selbständig angucken. Gegen 15 Uhr hatten wir dann eine Stadtführung, welche uns die Geschichte von Canterbury näher gebracht hat.

 

Am Mittwoch ging es schon früh los. Gegen 7 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach London. Auf einer Bootstour von Greenwich nach Westminster konnten wir schon einige berühmte Sehenswürdigkeiten erkennen, wie z.B. Big Ben, Saint Paul’s Cathedral, die Tower Bridge und The Shard. Nach der Fahrt sind wir mit dem London Eye gefahren, was ganz schön beeindruckend war, da man die Höhe von unten erst mal unterschätzt hatte. Nach einem kurzen Fußweg zur Westminster Abbey durften wir uns wieder aufteilen und Zeit in Gruppen verbringen. Um den Abend abzurunden, haben wir uns am Abend dann alle im Hard Rock Café getroffen um dort gemeinsam zu essen. Als wir abends wieder zum Bus liefen, konnten wir den Buckingham Palace sowie das London Eye erleuchtet sehen, was sehr schön aussah.

 

An unserem letzten Tag ging es nach Hastings, wo wir zu unseren jeweiligen Aktivitäten gegangen sind. Im Anschluss durften wir wieder in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Viele haben sich einfach an den Pier gesetzt und das Meeresrauschen genossen, manche waren auch noch mal shoppen oder haben Souvenirs gekauft.

 

Am Freitag ging es gegen 12 Uhr zurück. Auch dieses Mal lief der Zoll problemlos und wir konnten sogar eine frühere Fähre nehmen. Am letzten Kreisverkehr angekommen, drehte Heiko noch eine Extrarunde während wir unser „Kreisverkehrlied“ sangen. Gegen halb elf kamen wir mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder an der Schule an.

 

Ich bin sicher, dass wir alle diese Abschlussfahrt nie vergessen werden und wir danken den Lehrern für deren tolle Begleitung!

 

Liana Aul, 10a

 

 


Endlich England hautnah erleben

Ein Bericht über die Abschlussfahrt der Klassen 10 a und 10c nach Canterbury

 Am 26. September ging die Reise nach England los und endete fünf Tage später. Viele Schüler waren aufgeregt, weil wir in ein Land fuhren, dass nicht mehr zu EU gehört und sie nicht wussten, was sie dort erwarten würde.

 

Wir fuhren mit verschiedenen Verkehrsmitteln zum Zielort Canterbury, was die Fahrt besonders spannend machte. Wir fuhren mit dem Bus und der Fähre. Für viele war die Fahrt mit der Fähre ein neues Erlebnis! Trotz der langen Fahrt hat sich der Weg gelohnt, denn wir waren nicht nur in einer Stadt, sondern gleich in mehreren. Jeden Tag hatten wir ein abwechslungsreiches Programm.

 

Als wir am Montag in der Jugendherberge in Canterbury ankamen, hatten wir einen kleinen Vorteil, weil uns wegen der Zeitverschiebung eine Stunde „abgezogen" wurde. Wir konnten also länger schlafen! Juhuu! Noch am selben Tag sind wir abends in einen Supermarkt gegangen, wo wir unsere ersten Eindrücke von Land und Leuten sammeln konnten. Für viele war der Linksverkehr verwirrend, weil man zuerst nach rechts und dann nach links schauen musste. Vielleicht waren Sie, liebe Leser, auch schon mal in England und können sich an Ihre ersten Eindrücke und Schwierigkeiten im Straßenverkehr noch lebhaft erinnern? Eine große Herausforderung war auch die Sprache: Man musste Englisch reden, damit man sich mit anderen Menschen verständigen konnte, aber viele haben das ohne Probleme geschafft.

 

Am Dienstag haben wir die Stadt Canterbury besichtigt mit unserem Tour-Guide, der uns über die Geschichte der Stadt informiert hat. Wir gingen zur Kathedrale, um sie ausgiebig zu besichtigen. Danach hatten wir die Möglichkeit, in ein paar Läden zu gehen und in der Stadt etwas Zeit zu verbringen.

 

Am Mittwoch fuhren wir nach London, wo wir mit einem kleinen Boot auf der Themse fuhren. Gemeinsam mit der ganzen Klasse waren wir auf dem London Eye und am Abend im Pub essen. In der Zwischenzeit durften wir uns frei in London aufhalten und unsere Zeit dort genießen. Am Abend sahen wir London, als es dunkel wurde. Der Big Ben (Elisabeth Clock Tower) war schön beleuchtet genauso wie das London Eye, weshalb viele dort schöne Fotos gemacht haben.

 

Am Donnerstag fuhren wir nach Hastings. Es war ein tolles Erlebnis, den mittelalterlichen Kern dieser Stadt zu erkunden, der dem von Canterbury ähnlich ist. Hastings besitzt einen kleinen Steinstrand und eine süße kleine Innenstadt. Auch hier konnten wir uns ungezwungen aufhalten und unsere Zeit planen, wie wir es wollten. Vielen hat Hastings am besten gefallen. Am Abend feierten wir klassenweise kleine Abschiedspartys. Alle kamen gesund und munter zurück und erzählten ihren Eltern stolz von der tollen Fahrt nach England.

 

Text: Olivia Grabosch (10c)

 

Ein besonderes Dankeschön geht auch an Maren Freitag (10c) für deine tolle konstruktive Unterstützung im Zuge der Veröffentlichung dieses Reiseberichtes.🌞


Tolle Erlebnisse am Gardasee

Ein Bericht über unsere Abschlussfahrt nach Sirmione (Klasse 10d)

Am 26. September ging es endlich los auf unsere Abschlussfahrt nach Sirmione am Südufer des Gardasees, auf die wir uns schon alle sehr gefreut hatten. Um 22:30 Uhr trafen wir uns an der Schule, damit wir pünktlich um 23 Uhr mit der ganzen Klasse, einschließlich Frau Mentzen und unserem Klassenlehrer Herrn Vorpeil, losfahren konnten. Wir luden noch schnell die Koffer ein und verabschiedeten uns von unseren Eltern. Dann stiegen wir in den Bus ein, um durch die Nacht über Österreich nach Italien zu fahren. Die Stimmung im Bus war sehr gut: Es wurde zunächst aus voller Kehle gesungen und geredet. Aber nach einiger Zeit wurde es immer ruhiger und alle probierten zu schlafen oder taten es schon.

 

Am nächsten Tag kamen wir gegen 12 Uhr am Hotel an, das direkt am Ufer des Gardasees lag. Alle waren sehr aufgeregt und freuten sich schon darauf, bei strahlendem Sonnenschein endlich aus dem Bus aussteigen zu dürfen. Schnell wurden die Zimmer aufgeteilt und los ging es, um den wunderschönen Ort Sirmione zu erkunden, ein leckeres Eis essen zu gehen oder sich entspannt ans Wasser zu setzen. Um 15:30 Uhr trafen wir uns alle wieder, um unsere Zimmer zu beziehen. Da wir noch etwas Zeit hatten, beschlossen einige Schülerinnen, noch eine Runde im Gardasee schwimmen zu gehen, weil das Wetter zum Glück viel besser war als zuvor im Wetterbericht angekündigt. Vor allem war am Uferbereich direkt hinter unserem Hotel das Wasser sehr niedrig und ging uns nur bis zu den Kniekehlen. Der niedrige Wasserstand am Gardasee, der leider zu wenig Wasser in sich hat, was man gut an den jetzt freien Stellen am Ufer sehen kann, wo vorher mal Wasser war, aber jetzt keines mehr ist, ist deutlich zu spüren. Daran kann man gut die Folgen des Klimawandels erkennen. Um 19 Uhr ging es dann zum Abendessen und danach durften wir alle noch bis 22 Uhr rausgehen und in unseren Gruppen etwas unternehmen: Gesellschaftsspiele spielen, Essen gehen, rumlaufen oder sich einfach nur unterhalten.

 

Am Dienstag haben wir am Morgen gefrühstückt uns sind dann gestärkt zu einer Burg, die im Zentrum von Sirmione thront, gelaufen. Die Scaligerburg steht dort seit dem 13. Jahrhundert und ist noch gut erhalten. Danach ging es mit dem Bus zu einer River Rafting-Tour, in deren Verlauf viel gelacht und mit Wasser rumgespritzt wurde. Wir hatten alle eine Schwimmweste an, damit uns auf gar keinen Fall etwas passiert. Einige sind sogar im Fluss schwimmen gegangen. Das durften wir, weil professionelle Guides die Tour begleitet haben. Durch den Klimawandel in den letzten Jahren konnte man deutlich sehen, dass diesem breiten Fluss viel Wasser fehlt, was natürlich nicht gut ist. Das kommt daher, dass es letztes Jahr in Italien nicht geschneit hat und somit im Sommer auf den Bergen kein Schnee tauen und ins Tal „laufen“ konnte.

 

Am Mittwoch sind wir nach Verona, der Stadt wo der Balkon von Romeo und Julia zu besichtigen ist, gefahren. Dort haben wir dann auch alle in unseren Gruppen eine digitale Stadtrallye gemacht, damit wir alle Sehenswürdigkeiten von Verona aus nächster Nähe gesehen haben. Bei unserer Rallye sind wir an der berühmten Arena, in der wir auch drinnen waren, einigen Brunnen, hohen Türmen, einer Kirche, an einem großen Marktplatz und natürlich am Balkon von Romeo und Julia vorbeigekommen. Als wir dies erledigt hatten, durften wir selbst durch Verona laufen, um dort etwas zu essen oder shoppen zu gehen. Am Ende unsere Ausfluges nach Verona ging es mit dem Bus zurück zum Hotel.

 

Am Donnerstag haben wir eine Städtetour nach Bardolino am Ostufer des Gardasees gemacht. Dorthin sind wir wieder mit dem Bus gefahren worden. Bei unserer Ankunft hat es leider geregnet, was sich mit der Zeit zum Glück gelegt hat. Zunächst sind wir alle über einen italienischen Markt gelaufen, der viel zu bieten hatte. Von Handtaschen über Porzellan und Handtüchern war alles dabei. Danach durften wir uns wieder in unseren Gruppen frei in Bardolino bewegen. Dort gab es auch eine wunderschöne romanische Kirche zu sehen. Unsere Rückfahrt von Bardolino zum Hotel gestaltete sich dieses Mal anders als sonst. Wir sind nämlich mit einem Boot wieder zurück zu unserem Hotel gefahren. Dies war eine gute Abwechslung zum Bus. Dort angekommen durften wir mit mindestens drei Personen bis zum Abendessen wieder machen, was wir wollten. Schwimmen gehen oder vielleicht doch noch ein Souvenir für Freunde oder die Familie kaufen. Abends durften wir sogar eine halbe Stunde länger draußen bleiben als sonst. Allerdings hieß letzter Abend im Hotel für uns auch, dass wir anfangen mussten, unsere Koffer zu packen und nur noch das Nötigste draußen zu lassen.

 

Am Freitag, unserem letzten Tag in Italien, hieß es, früh aufstehen, damit wir pünktlich die Zimmer verlassen konnten, um im Bus sitzen zu können, damit wir genug Zeit für den Freizeitpark „Gardaland“ hatten, um alles, was wir wollten, fahren zu können. Der Tag dort war sehr schön, aber auch voller Adrenalin. Denn es gab dort sehr viele Achterbahnen, mit denen wir auch alle gefahren sind. Das Wetter hat leider nicht mitgespielt, denn es hat ab 12 Uhr bis zu unserer Abreise aus dem Gardaland geregnet. Wir fanden das aber nicht so schlimm und haben uns trotzdem weiter fleißig vergnügt. Am Abend sind wir dann noch mit einem kostenlosen Schnellbus (Shuttle) in die in der Nähe des Freizeitparks liegende Stadt Peschiera gefahren worden, da unser Busfahrer neun Stunden vor unserer endgültigen Abfahrt schlafen musste. Wir haben dort alle zum Abschluss gemeinsam etwas Leckeres in einer Osteria gegessen, damit wir gut gestärkt in den Bus steigen konnten. Dort haben wir dann auch alle gemerkt, wie gut es ist, sich im Warmen zu befinden, da wir alle ganz schön nass vom Regen waren. Um 19 Uhr kam dann unser Busfahrer, um mit uns wieder zurück nach Deutschland zu fahren. Es wurde noch ein bisschen geredet, aber schnell wurde es dann auch ruhig, da alle müde von der aufregenden und spannenden Woche waren. Am 1. Oktober kamen wir alle müde, aber glücklich, von unserer Abschlussfahrt zurück. Eins muss man sagen: In Italien war deutlich besseres Wetter als in Deutschland, wo es bei unserer Ankunft geregnet hat.

 

Wir sind unserem Klassenlehrer Herrn Vorpeil und Frau Mentzen sehr dankbar, dass sie diese wundervolle Zeit mit uns verbracht haben und auch viel Spaß auf dieser für uns alle unvergesslichen Fahrt hatten.

 

Estella Seibold (10d)


Gute Stimmung am Gardasee

Klasse 10d macht als Ziel ihrer Abschlussfahrt Sirmione unsicher

 In Sirmione, einem zauberhaften Örtchen am südlichen Ufer des Gardasees, ist die Stimmung bestens. Heute haben wir bei schönem Wetter eine echt coole River-Rafting-Tour auf einem nahegelegenen Fluss unternommen: Bergpanorama und Wasserschlachten inklusive. Viele Mädels aus unserer Klasse 10d haben die Paddel-Tour sogar - natürlich mit Schwimmweste - zu einem Sprung ins kalte Wasser genutzt! Das war möglich, weil in jedem Schlauchboot professionelle Guides saßen, die uns begleitet haben.

 

Die Kultur kommt auf unserer Studienfahrt auch nicht zu kurz: Heute haben wir die bekannte Burg der Scaliger in Sirmione besichtigt. In Verona werden wir uns im Rahmen einer digitalen Stadt-Rallye, die Frau Mentzen organisiert hat, die Römer-Arena und den berühmten Balkon anschauen, auf dem sich im gleichnamigen Shakespeare-Drama Romeo und Julia geküsst haben sollen. Dann denken wir bestimmt an unsere Englisch-Lehrerin Frau Steinmann...

 

Später mehr in Deutschland!

 

Eure 10d


Die Schülersprecherinnen des Schuljahres 2022/23 stellen sich vor

Hey, wir sind Lorena (10a) und Judith (10d), zusammen sind wir die neuen Schülersprecherinnen der Liebfrauenschule Ratingen. Wir setzen uns für die Hygieneboxen in den Klassen ein und für eine Abschlusswand, auf der sich alle 10. Klassen vermerken können. Wir sind immer für neue Vorschläge offen und setzen uns gerne für eure weiteren Ideen ein.

Jetzt etwas über uns:

Hallo, ich bin Lorena, bin 16 Jahre alt und bin im Chor so wie im Kammerchor in der Schule. In meiner Freizeit gehe ich arbeiten und verbringe meine Zeit mit meinen Freunden. Ich freue mich sehr auf das kommende Schuljahr als Schülersprecherin.

Hey, ich bin Judith, bin 15 Jahre alt und bin an der Schule bei den Schüler helfen Schülern, bei der Lauf AG und bei den Medienscouts aktiv. In meiner Freizeit gebe ich Schwimmunterricht, tanze und treffe mich gerne mit Freunden.

Wie auch Lorena freue ich mich auf die Zusammenarbeit und auf das Schuljahr 2022/23.


Mitarbeiter*innenausflug- Wandern in Düsseldorf Gerresheim


"Ich will eine 6"- Spielenachmittag im Marienhof

"Ich will eine 6"

Ist nicht gerade der Satz, den die Lehrerinnen der Liebfrauenschule normalerweise von ihren Schülern hören, während er beim Mensch- ärgere- dich - nicht eine ganz andere Bedeutung bekommt. Auslöser war der gemeinsame Spielenachmittag, der mit Schülern aus der 6. Klasse und den Bewohnern des Marienhofes durchgeführt wurde- zum ersten Mal ausschließlich mit Jungs. Sie hatten keine Berührungsängste, die Stimmung war sofort fröhlich und entspannt und die Jungs freuen sich jetzt schon auf die nächste Aktion! Begleitet wurden die elf von ihren Lehrerinnen Frau Seguin und Frau Mund-Marek.

 


Lernen im Museum

Bildende Kunst - ERlebnisse im Museum - Arbeiten vor Ort

Am Donnerstag, den 29.September, besuchte der 8mk -Kunstkurs das Folkwangmuseum in Essen.

Dort erkundeten die Schülerinnen zuerst die aktuelle Ausstellung "Expressionisten - 100 Jahre Folkwang" , um nach einer gemütlichen Pause in der Dauerausstellung aktiv zu werden. Ausgestattet mit Stift und Arbeitsblättern wurden Bilder besichtigt, beschrieben, untersucht und gezeichnet. Intensiv setzten sich die Schülerinnen mit den Kunstwerken auseinander, sodass sogar Besucher und das Aufsichtspersonal bewundernde Anmerkungen machten. 

 

Hier Kommentare der Schülerinnen: 

 

Heute im Museum hat es mir richtig gut gefallen. Es gab sehr viele interessente Gemälde, und besonders hat mir in die Expressionistenausstellung gefallen, weil es anders war, als die Gemälde, die man sonst findet. Es war ein toller und informationsreicher Ausflug.

 

Mir hat der Besuch im Museum in Essen sehr gefallen. Hier gab es viele interesante Bilder. Es war ein toller Ausflug.

Der Ausflug hat sehr viel Spaß gemacht . Die Mitarbeiter waren sehr nett und haben mir die Geschichte von einigen  Bilder erklärt. Der Ausflug hat mir mehr Einsichten gegeben in Kunst. 

 

Ich fand den Museumsbesuch sehr toll, da die Bilder, die wir dort gesehen haben, sehr schön waren. Ich finde, man kann diesen Besuch wiederholen. Das Museum an sich ist sehr schön gebaut und ordentlich (dort liegt kein Müll rum etc.).

 

Heute habe ich viele Interessante Bilder gesehen. Es war ein lehrreicher Ausflug, da ich viele Informationen erfahren habe, die ich noch nicht wusste, wie zum Beispiel, dass Van Gogh in einer Psychiatrie war und sich selbst erschossen hat. Mir hat das Bild ,,Tour Eiffel“ von R.Delaunay sehr gut gefallen, wegen der unterschiedlichen Farbkontraste.

 

Ich fand den Museumsbesuch toll. Es war sehr interessant, die vielen verschiedenen Zeichenarten zu sehen. Mir haben außerdem die Aufgaben, die wir bekommen haben, sehr gefallen. 

 

Ich fand den Ausflug in das Essener Museum sehr schön, die Ausstellung hat mit sehr gefallen. Mir hat es Spaß gemacht, die Bilder anzugucken, und als wir rumgegangen sind, war es sehr interessant, die Hintergründe der Kunstwerke zu erfahren. Die Arbeitsblätter zu bearbeiten und das Bild abzuzeichnen, hat mir auch sehr Spaß gemacht. Es war ein super schönes Erlebnis, und ich werde auf jeden Fall wieder in ein Museum gehen.  

 

Meiner Meinung nach war der Museumsbesuch sehr schön. 

Ich habe sehr viel gelernt. Z.B. was Expressionisten sind, wie ganz berühmte Künstler wie Monet oder Van Gogh zeichnen oder malen, und was diese Bilder für typische Merkmale haben.

Mein Lieblingsbild ist in der Ausstellung „EXPRESSIONISTEN“ zu finden und es trägt den Namen „DAS MÄDCHEN IM WALD“. Es hatte eine starke emotionale Ausstrahlung und sah hübsch aus. 

Insgesamt fand ich diesen Ausflug sehr besonders, da ich auch noch nicht vielen Kunstausstellung beigewohnt habe. 

Ich hoffe, dass wir etwas in der Art noch einmal machen können und freue mich schon auf die nächste Kunststunde. 

 

Ich fand den Ausflug sehr schön. Es war eine interessante Abwechslung zum Schulalltag. Die Arbeitsblätter zu bearbeiten, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr spannend zu sehen, wie viele verschiedene Bilder es gibt und was man in ihnen sieht. Ich war sehr überrascht, was man in ein Bild alles hineininterpretieren kann. Was mich auch erstaunt hat war, unter welchen Bedingungen manche Künstler wie zum Beispiel Monet ihre Bilder gestalten konnten. Er hat fast blind seine Bilder gemalt. Die Hintergründe und Details zu erfahren war sehr aufschlussreich für mich und hat den Museumsbesuch auch besonders gemacht.