Berichte April 2026


Wallfahrt der Liebfrauenschule Ratingen zum 125-jährigen Jubiläum

Gemeinsam unterwegs – Gemeinsam glauben, lernen, leben

Anlässlich des 125-jährigen Schuljubiläums machte sich die gesamte Schulgemeinde der Liebfrauenschule Ratingen auf den Weg zu einer besonderen Wallfahrt nach Köln. Früh am Morgen starteten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen, Schulseelsorger Pfarrer Vera sowie die Elternvertreter gemeinsam mit Bussen in Richtung Kölner Dom. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung begann ein Tag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Glauben und Besinnung stand.

Im imposanten Kölner Dom feierte die Schulgemeinde einen festlichen Gottesdienst, der zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres zählte. Besonders eindrucksvoll war die feierliche Atmosphäre, die durch die gewaltige Kulisse des Doms und die klangvollen Orgelstücke unterstrichen wurde. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Paul Sendt, einem ehemaligen Schüler der Liebfrauenschule, an der Orgel einfühlsam begleitet. Die liturgische Leitung übernahm Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Gemeinsam mit Pfarrer Daniel Schilling aus Ratingen sowie dem Schulseelsorger Pfarrer Mario Vera gestaltete er die Feier. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Polina Yevdokymova bereicherte den Gottesdienst musikalisch und sorgte für bewegende Momente. Im Zentrum des Gottesdienstes, stand die Namenspatronin der Schule, Maria – die liebe Frau –, deren Bedeutung für die Schulgemeinschaft besonders gewürdigt wurde. Auch die Messdienerinnen und Messdiener der Liebfrauenschule gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. Unterstützt wurde die Feier durch die von Schülerinnen und Schülern vorgetragenen Fürbitten, die persönliche Gedanken, Wünsche und Hoffnungen der Schulgemeinschaft zum Ausdruck brachten. Dabei wirkte Annette Pieczyk an der inhaltlichen und organisatorischen Mitgestaltung des Gottesdienstes mit.

Die Wallfahrt wurde symbolisch durch das Bild des Rucksacks begleitet: Wie Pilgerinnen und Pilger trug jede und jeder sinnbildlich eigene Erfahrungen, Hoffnungen und Wünsche mit sich – und gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig es ist, diesen „Rucksack“ gemeinsam zu tragen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es weiter mit einer Schifffahrt auf dem Rhein von Köln nach Düsseldorf. Bei bestem Wetter genossen alle die Fahrt auf dem Wasser. Auf dem Schiff standen Getränke und ein reichhaltiges Buffet bereit, während das Oberdeck zum Verweilen in der Sonne einlud. Die ausgelassene Stimmung, viele Gespräche und gemeinsames Lachen machten diese Etappe zu einem weiteren unvergesslichen Erlebnis.

In Düsseldorf angekommen, traten alle schließlich die kurze Rückfahrt mit den Bussen nach Ratingen an. Mit vielen schönen Eindrücken, gestärktem Gemeinschaftsgefühl und guter Laune endete eine rundum gelungene Wallfahrt – ein würdiger Beitrag zum 125-jährigen Jubiläum der Liebfrauenschule.


Herr Jakubowski zeigte sich tief bewegt von diesem besonderen Tag:
„Diese Wallfahrt hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig unsere Schulgemeinschaft ist. Gemeinsam Glauben zu erleben und unser Jubiläum in einem so feierlichen Rahmen zu begehen, war für uns alle etwas ganz Besonderes.“

Auch eine Schülerin war begeistert von den Erlebnissen:
„Der Gottesdienst im Dom war richtig beeindruckend, und die Stimmung auf dem Schiff danach einfach super – so etwas erlebt man nicht jeden Tag!“

Mit gutem Gepäck unterwegs in die Zukunft - Gemeinsam glauben, lernen, leben

Schüler*innen beschäftigen sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Liebfrauenschule“ fand ein besonderer Projekttag unter dem Leitgedanken „Mit gutem Gepäck unterwegs in die Zukunft – Gemeinsam glauben, lernen, leben“ statt. Dieser Tag verband auf besondere Weise die Vergangenheit der Schule mit der Gegenwart und richtete zugleich den Blick auf die Zukunft. Im Mittelpunkt stand dabei das Symbol des Rucksacks, der all das trägt, was uns prägt und begleitet: Erinnerungen, Erfahrungen, Werte, Wünsche und Visionen.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Besuch von sechs ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern, die unsere Schule über viele Jahre hinweg mitgestaltet hatten. Sie kamen gerne mit kleinen Schülergruppen und ganzen Klassen ins Gespräch und berichteten aus ihrer Zeit an der Liebfrauenschule. Dadurch erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Vergangenheit lebendig zu erleben und persönliche Einblicke in frühere Schulzeiten zu gewinnen. Die Begegnungen schufen eine besondere Verbindung zwischen den Generationen und machten die Geschichte unserer Schule auf sehr persönliche Weise erfahrbar.

Der Projekttag verfolgte das Ziel, sich intensiv mit der Schulgeschichte auseinanderzusetzen, die aktuelle Schulgemeinschaft zu reflektieren und gemeinsam Wünsche sowie Werte für die Zukunft zu entwickeln. Gleichzeitig sollte das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Identifikation mit unserer Schule weiter vertieft werden.

Die einzelnen Jahrgangsstufen arbeiteten dabei altersgerecht an unterschiedlichen Themen. In der 5. Klasse gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihren ganz persönlichen Rucksack. Sie malten einen Rucksack auf Papier und füllten ihn mit allem, was ihnen im Leben wichtig war – etwa Familie, Freundschaften, Hobbys und persönliche Werte.

Der 6. Jahrgang beschäftigte sich mit dem Thema „Schule damals und heute“. Hier erzählten ehemalige Lehrkräfte von früheren Schulzeiten, während Fotos aus Vergangenheit und Gegenwart miteinander verglichen wurden. Dabei wurden Werte und Traditionen sichtbar, die unsere Schule bis heute prägten.

Der 7. Jahrgang setzte sich mit aktuellen Herausforderungen auseinander, insbesondere mit dem Thema Social Media. Gemeinsam reflektierten die Schülerinnen und Schüler die Schwierigkeiten und entwickelten Lösungsansätze sowie hilfreiche Tipps für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang.

Für den 8. Jahrgang stand das Thema Nächstenliebe und Gemeinschaft im Mittelpunkt. In Gruppenarbeiten entstanden Ideen dazu, wie sie anderen helfen, Unterstützung anbieten und nachhaltiges Handeln im Schulalltag leben können.

Für den 9. Jahrgang richtete den Blick auf die Zukunft und beschäftigte sich mit der Frage, welche Werte die Schule weiterhin prägen sollen. Wünsche, Visionen und Hoffnungen wurden gesammelt und auf Karten und Plakaten festgehalten.

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen blickten schließlich auf ihre eigene Schulzeit zurück. Sie schrieben auf, was sie aus ihrer Zeit an der Liebfrauenschule mitnahmen und was sie an kommende Generationen weitergeben möchten.

Die Ergebnisse aller Klassen wurden im Rahmen des Wortgottesdienstes auf dem Schulhof vorgestellt und symbolisch in den „Rucksack der Generationen“ eingebracht. Auf diese Weise entstand ein gemeinsames Zeichen dafür, was die Liebfrauenschule seit 125 Jahren ausmacht und welche Werte, Erinnerungen und Hoffnungen gemeinsam in die Zukunft getragen werden sollen.


Osteraktion Fairtrade

 

 Über 160 Tafeln Osterschokolade konnte die Fairtrade AG in diesem Jahr verkaufen. Von den rund 400 €, die dabei eingenommen wurden, werden wir 150 € an die Welthungerhilfe spenden. Im Vorfeld hatte es einen Wettbewerb gegeben, wer das schönste Ostermotiv gestaltet und die Bilder der drei Gewinner verzierten dann die Schokoladentafeln. Dieses Jahr fiel es der Jury besonders schwer, die schönsten Bilder zu bestimmen, da wir sehr viele wirklich liebevoll gestaltete Bilder bekommen haben, die wir dann im Schulflur aufgehängt haben.

 


Schüler*innen gestalten Zukunft bei besonderem Projekt

Im Rahmen des 750-jährigen Stadtjubiläums 2026 hat der Lions Club Ratingen gemeinsam mit mehreren Schulen ein besonderes Zukunftsprojekt ins Leben gerufen. Kinder und Jugendliche verschiedener Schulformen entwickeln dabei ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft der Stadt.

Den Auftakt bildete die Pflanzung von Zukunftsbäumen an vier Schulen. Auf dem Schulgelände der Liebfrauenschule Ratingen wurde unter der Projektleitung von Kai Richter ein Pflaumenbaum gepflanzt, der als sichtbares Symbol für Wachstum, Gemeinschaft und Zukunft steht. An den Bäumen können die Schülerinnen und Schüler ihre Visionen und Wünsche anbringen und kreativ ausarbeiten.

Die Ergebnisse werden im Sommer der Öffentlichkeit, dem Bürgermeister und einer Jury präsentiert. Das Projekt setzt damit ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit, Mitgestaltung und die Stimme der nächsten Generation – sichtbar heute und symbolisch für die Zukunft durch die wachsenden Bäume.