Die gesamte Schulgemeinde der LFS Ratingen feierte am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien eine festliche Eucharistiefeier. Alle Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-10 hatten sich gemeinsam
mit ihren Lehrer*innen in der voll besetzten Kirche St. Peter und Paul am Ratinger Marktplatz versammelt, um sich in Andacht und Stille auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.
In seiner Predigt bezog sich Schulpfarrer Mario Vera insbesondere auf die Rolle Josefs in der Weihnachtsgeschichte. Dieser sei - obwohl öffentlich vielfach als Randfigur wahrgenommen - eine
zentrale Gestalt in der Bibel, die das Wirken Jesu Christi bewusst und beharrlich begleitet habe. Unterstützt wurde die Messfeier durch LFS-Lehrerin Annette Pieczyk, die zahlreiche Jugendliche in
die stimmungsvolle Gestaltung des Gottesdienstes kreativ eingebunden hatte. Musikalisch hervorragend unterstützt wurde die stimmungsvolle Messfeier durch LFS-Lehrerin Ute Klein, die am E-Piano
gefühlvoll und gekonnt in die Tasten griff.
Mit dem für die LFS traditionellen Einzug „Hambani Kahle“ ging es los: Das im Kerzenschein zum feierlichen Einzug durch die Teilnehmenden lupenrein intonierte Lied… - Stimmung pur. Lichter der Freude! Welch eine schöne Botschaft zur Ouvertüre.
Gut gelaunt ging es nach kräftigem Applaus weiter mit großartiger Chormusik. Musiklehrerin Polina Yevdokymova studierte alle Chöre mit einer Begeisterung für Musik, Kunst und Tanz ein, die alle mitriss. „The Children of Christmas“, „Child of God“, vorgetragen vom freudig, positiv gestimmten Unterstufenchor, verzauberte das Publikum. Tanzeinlagen, rote Zipfelmützen im ganzen Chor bei “Thema von Elf” verzauberten das Publikum.
Musiklehrer Carsten Adam präsentierte das Vororchester, die instrumentale “Kaderschmiede”, die Zukunft der LFS. Mit den drei traditionellen Liedern “Vom Himmel hoch, da komm ich her”, “Stille Nacht, heilige Nacht” und “Es ist ein Ros’ entsprungen”, alle natürlich mehrstimmig arrangiert, begeisterten die jungen Instrumentalisten mit ihren frisch erlernten Fertigkeiten.
Nun zur Königsklasse musikalischen Schaffens an der LFS: dem Kammerchor und dem Orchester. “The Beautiful Impossible”, zu deutsch “Das Schöne Unmögliche”, verkündete unglaublich toll, engagiert und natürlich hochwertig polyphon vorgetragen vom Kammerchor, die christliche Freudenbotschaft.
Der wunderbare “ECho” - Chor sang “Hark! How all the welkin rings”, “Seht! Wie der Himmel wiederhallt”, so der Titel des Originaltextes von Charles Wesley, basierend auf Lukas 2, 8-14. Was für eine Freude, einen solchen Geist über Generationen wiederhallen zu hören. Dank Musiklehrer Herrn André Schürmann, der dann meisterlich mit “Mary’s Boychild” die Botschaft der lieben Frau Maria freudig vermittelte.
Das Orchester gestaltete musikalisch die Fürbitten mit dem bekannten Taize-Lied “Laudate omnes gentes”. Zur Freude unserer französischen Partnerschule aus Le Quesnoy präsentieren sie excellent “Cantique de Noël” des französischen Komponisten Adolphe Adam. Musiklehrerin Bianca Wilden führte die hervorragend musizierenden Jugendlichen präzise, kompetent, äußerst professionel als Dirigentin durch dieses komplexe Werk der Spätromantik. Bewundernswert, wie sie das Finale “Oh, du fröhliche” einleitet und das Orchester auch beim Gemeindelied durch ihr Dirigat begleitet.
Vororchester, Orchester und Chöre wurden von Musiklehrerin Ute Klein hilfreich am Klavier unterstützt. Es ist wirklich eine Freude, wie sie durch ihre beruhigende Begleitung dem Spiel unserer Ensembles Strahlkraft verleiht.
Abgerundet wurden die Abende durch überaus warmherzige Worte des stellvertretenden Fördervereinsvorsitzenden Herrn Frank Schiffers, der nicht nur im Sinne der Elternschaft beeindruckend das Leitbild unserer christlichen Schule weitertrug, in dem auf die Freude am gemeinsamen Musizieren als wirklich soziale Alternative zu Insta, Facebok, Twitter, Tiktok und Co. aufrief.
Es ist großartig, allen am Konzert Beteiligten Dank zu sagen. Dies machte die Schulleitung so motivierend, dass sich alle auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr freuen und heim gehen mit dem Licht der Freude.
Carsten Adam
Die Liebfrauenschule Ratingen bietet ihren Schülern grenzüberschreitende Kulturkontakte in Serie und kann gleichzeitig ein kleines Jubiläum feiern: Vor zehn Jahren wurde der Schüleraustausch der
erzbischöflichen Realschule mit dem Collège Eugène Thomas im nordfranzösischen Le Quesnoy ins Leben gerufen. Lediglich die Corona-Pandemie brachte das Projekt kurzfristig ins Stocken. „Wir sind
stolz darauf, dass der Austausch zum nunmehr siebten Mal stattfindet und das pädagogische Profil unserer Schule bereichert“, betont LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski.
17 Austausch-Schüler aus der Region Hauts-de-France sind in der Zeit vom 15. bis zum 19. Dezember gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen für fünf Tage in Ratinger Gastfamilien untergebracht. Bei
ihrer Ankunft wurden die Gäste während eines Pizzaessens von LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski herzlich begrüßt.
Auf dem vielfältigen Programm der Reisegruppe stehen attraktive Highlights wie ein Besuch der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn mit dem konzeptionell neu ausgerichteten „Haus der Geschichte“.
Weitere wichtige Attraktionen wie eine Führung durch das Textilmuseum Cromford oder ein sportlich ausgerichteter Ausflug in die Eissporthalle, runden das Programm ab. Bei einem
Empfang der Jugendlichen am Rande der Eisfläche durch den stellvertretenden Ratinger Bürgermeister Michael Droste bekundete der Lokalpolitiker starkes Interesse an einer Fortführung des
Kulturkontaktes mit der französischen Partnerstadt: „Mit dem Höseler Knabenchor habe ich als Jugendlicher selber an einem Austausch-Programm mit unseren Nachbarn aus Le Quesnoy teilgenommen und
fühle mich diesem Projekt deshalb persönlich sehr verbunden.”
Im Januar des kommenden Jahres wird ein Gegenbesuch der LFS-Kids aus der 9. Jahrgangsstufe in der französischen Partnerstadt Le Quesnoy erfolgen. „Wir sind stolz und glücklich zugleich, dass wir
unseren Schülern mit dem Austausch eine praxisnahe Gelegenheit bieten können, hautnah in die französische Lebenskultur einzutauchen und dabei aktiv ihre Sprachkenntnisse zu verbessern“,
bilanziert die für die Organisation des Austauschs verantwortliche LFS-Lehrerin Andrea Ehlert.
Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsaktion von WDR 2 besuchten Vertreterinnen und Vertreter der Klassen 9a und 9b das Weihnachtswunder in Essen. Die Aktion wird aus dem Glashaus gesendet und
sammelt Spenden gegen Hunger in der Welt. Ein Teil der Spenden kommt dabei auch der Tafel in NRW zugute.
Die Schülerinnen und Schüler bekamen Einblicke in die Arbeit der Aktion und erfuhren, wie die Spenden weltweit und lokal eingesetzt werden, um Menschen in Not zu helfen. Besonders beeindruckend
war zu sehen, wie viele Menschen sich beteiligen und gemeinsam ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe setzen.
Der Besuch beim Weihnachtswunder in Essen war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Die Klassen 9a und 9b können stolz auf ihren Beitrag sein und nehmen viele positive Eindrücke mit
zurück in den Schulalltag.
Die „Nacht der Lichter", die am 2. Dezember in der traumschönen Kapelle der LFS Ratingen in der Zeit von 17 bis 20 Uhr stattfand, war ein meditativer Einstieg in die Adventszeit. Das mit Hunderten von Lichtern spirituell illuminierte Schulgebäude der erzbischöflichen Realschule sollte allen Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen ein besinnliches Forum bieten, um mit ihren Gedanken, Gefühlen und Gebeten im Advent anzukommen. „Die Lichter stehen symbolisch für die Hoffnung, die für uns Christen mit der Vorfreude auf die Ankunft Gottes verbunden ist", berichtete Religionslehrerin Annette Pieczyk, die die stimmungsvolle Andacht gemeinsam mit Kaplan Vera organisiert hatte.
Eingeladen waren alle Sinn-Suchenden, die - begleitet von beruhigender Musik - eine Brücke in diese Zeit der Besinnung schlagen wollten. Die Meditation begann schon auf dem Weg zur Kapelle, der durch das dekorativ geschmückte Treppenhaus der Liebfrauenschule führte. An einzelnen Ruhepunkten konnten die Gäste auf eigene Initiative inne halten und sich auf ihre innere Reise in den Advent vorbereiten.
„Jeder Besucher unserer Schule konnte selbst entscheiden, wann er kommen und wann er gehen wollte", erklärte Kaplan Vera das Konzept zur inneren Einkehr im Advent. Der Erfolg gab der Initiative Recht, denn die „Nacht der Lichter" stieß bei der gesamten Schulgemeinde auf regen Zuspruch. „Unser Gebäude war im Advent voller Menschen, denen wir in einer spirituellen Atmosphäre eine innere Orientierung geben konnten", bilanzierte Schulleiter Christoph Jakubowski.
Inspiriert durch die Aktion „ Weihnachtsbrieftaube- Briefe gegen Einsamkeit“ der young caritas werkelten viele Schülerinnen und Schüler auch in diesem Jahr wieder in der Adventszeit fleißig, um den Menschen im Kreis Mettmann eine Freude zu bereiten, die sich einsam fühlen. Bilder wurden liebevoll gemalt, Gedichte geschrieben, Ermutigungen verfasst und für die betreuenden Lehrer*innen war es eine große Freude, ihre Schüler*innen einmal anders zu erleben. Eine tolle Aktion, die von Frau Mund-Marek unterstützt wird, indem sie die gesammelten Briefe zum Seniorenheim in Ratingen bringt.
Volle Röhre Radio hieß es für die Mädels aus der Klasse 10a beim Besuch der Medienwerkstatt des WDR In Köln am 8. Dezember. Angeleitet von Profis produzierten sie im Team ihre eigene
Radio-Sendung, die im WDR-Studio live aufgezeichnet wurde. Dabei übernahmen die Schülerinnen alle journalistischen und produktionstechnischen Aufgaben, die für eine solch komplexe und kreative
Leistung erforderlich sind. Angefangen von der Moderation über Live-Reportagen bis hin zum Wetterbericht und der passenden Musik-Auswahl. Gänsehaut pur im Studio: Denn alle Texte mussten selbst
geschrieben und live ins Mikro gesprochen werden. Als Belohnung durften die Golden Girls aus der 10a einen Stick mit nach Hause nehmen, auf dem die komplette Sendung aufgezeichnet ist. „Klasse
war, dass wir im Rahmen der rund dreistündigen Arbeit im Studio so viele verschiedene Berufsbilder konkret kennengelernt haben. Uns hat die Produktion unserer Sendung von Jugendlichen für
Jugendliche so viel Spaß gemacht, dass wir uns für ein freiwilliges Praktikum beim WDR bewerben werden", bilanzieren Mahla Sadighi und Helena Barluschke, die die Moderation des Magazins
übernommen hatten.
„Pädagogisch wertvoll war das Projekt insbesondere deshalb, weil jede Schülerin ihre eigene Aufgabe hatte. Auf jede einzelne kam es an. Jede hatte ihren individuellen Part und war dennoch
unverzichtbarer Teil des großen Ganzen", lobten die beiden LFS-Lehrer Klaus Josten und Markus Vorpeil, die die Abschlussklasse der erzbischöflichen Realschule in die WDR-Medienwerkstatt unweit
des Kölner Doms begleitet hatten. Mit ihrem großartigen Teamspirit rockte die 22-köpfige Girl-Group, die von der Liebfrauenschule per Zug Richtung Millionen-Metropole aufgebrochen war, das
Rundfunk-Studio in der Domstadt. Motivierend war es auch, ohne Anspruch auf Perfektion - aber trotzdem hoch konzentriert und unter Zeitdruck - auf ein fest definiertes Ziel hinzuarbeiten, auf das
die Schülerinnen mit Recht stolz sein können. Keine Frage: Dieses Medienprodukt wird sicherlich ein digitales Schmuckstück in jeder Bewerbungsmappe bei der späteren Jobsuche sein.
Großer Andrang und strahlende Augen in der LFS Ratingen: Der Nikolaus höchstpersönlich war unerkannt durch den Schornstein in die Aula der erzbischöflichen Realschule gerauscht, wo er alle Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 in voller Montur begrüßte und mit einem kleinen Präsent überraschte. Vor der Bescherung verlas er für jede Klasse einen kurzen Text, in dem er detailliert über Stärken und Schwächen jeder Lerngruppe berichtete. Knecht Ruprecht kam zur großen Erleichterung nicht zum Einsatz!
Anschließend wurden in der Aula alle LFS-Kids namentlich ausgezeichnet, die sich in ihrer Freizeit für schuleigene Initiativen wie z.B. „Schüler helfen Schülern", als Sanitäter, Streitschlichter oder Schülerlotsen sozial engagieren! Auch ihnen galt bei der Nikolausfeier die besondere Anerkennung der Schule.
Die pure Lust am Lesen förderte die LFS Ratingen mit einem spannenden Wettbewerb, der am 4. Dezember in der Aula der erzbischöflichen Realschule stattfand. Bevor der Contest seinem Höhepunkt
entgegensteuerte, hatten alle vier Teilnehmer*innen bereits erfolgreich in der Jahrgangsstufe 6 performt. Denn sie hatten sich als beste Vorleser*innen ihrer Klassen für das Finale der famosen
Vier qualifiziert. Dort wurden Miray Yüksel (6a), Henry Leisten (6b), Emilia Barke (6c) und Isabell Müller (6d) mit tosendem Applaus und motivierenden Anfeuerungsrufen von allen LFS-Kids aus
ihrer Jahrgangsstufe stürmisch begrüßt.
Nach zwei aufregenden Runden setzte sich Henry Leisten aus der Klasse 6b schließlich als Sieger durch. Bewertet von einer fachkundigen Jury aus drei Deutsch-Lehrern der Liebfrauenschule
überzeugte er zunächst durch einen dreiminütigen Vortrag aus einem von ihm selbstgewählten Buch, bevor er auch in Runde 2 mit einer gelungenen Leseprobe einer unbekannten Textstelle aus dem
Jugendbuch „Abenteuer in der Megaworld" von Sven Gerhardt überzeugen konnte. Bewertet wurden alle Teilnehmer*innen nach verbindlichen Kriterien wie Leseflüssigkeit, Betonung und Interpretation.
„Wir sind stolz, ein solch außergewöhnliches Potenzial motivierter und talentierter Jugendlicher an unserer Schule zu haben", betonte Deutsch-Lehrerin Charlotte Seguin, die den Lesewettbewerb
vorbildlich organisiert hatte und dem glücklichen Gewinner unter dem Applaus aller LFS-Kids aus der 6. Jahrgangsstufe ein attraktives Buchgeschenk überreichte.
Gespannt wartet die gesamte Schulgemeinde nun darauf, wie sich Henry Leisten in der nächsten Runde des Wettbewerbs präsentiert. Denn mit seinem Erfolg hat er sich automatisch für einen
weiterführenden Contest qualifiziert, in dessen Rahmen Schüler*innen aus der gesamten Region Ratingen ihre Qualitäten beim Vorlesen messen werden. Ein eindeutiger Sieger steht jedoch bereits
heute fest: Die begeisterten LFS-Kids und ihre Lust am Lesen! „Wir freuen uns, dass wir bei Jugendlichen eine so wichtige Kompetenz wie das Lesen in einer so anregenden Lernatmosphäre fördern
können", bilanzierte LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski. Weiterhin zeigte er sich erfreut, dass erstmals ein Teilnehmer aus einer Jungen-Klasse den Lesewettbewerb der Liebfrauenschule gewonnen
hatte.
