Am vergangenen Mittwoch wurde die Aula für die Jahrgangsstufe 9 zum Schauplatz einer ganz besonderen Reise in die Fantasywelt.
Die Autorin Sabine Riedel war zu Gast und stellte ihren Roman „How to feed a demon“ vor.
Für viele war besonders spannend, dass Sabine Riedel selbst ehemalige Schülerin der Liebfrauenschule ist. Umso schöner war es für sie, an ihre alte Schule zurückzukehren und aus ihrem Buch zu
lesen. Einen sehr persönlichen Einblick gab sie den Schülerinnen und Schülern, als sie erzählte, dass sie sich beim Schreiben einer Szene auf einem Dachboden genau den Dachboden ihrer früheren
Schule vorgestellt hatte- ein Detail, das die Geschichte für das Publikum noch greifbarer machte.
Mit spannenden Passagen, lebendiger Sprache und düsterer Atmosphäre zog die Lesung die Zuhörerinnen und Zuhörer schnell in den Bann. Gleichzeitig gab die Autorin Einblicke in ihre Arbeit, in die
Entwicklung der Protagonistin Marie und den unterschiedlichen Dämonen sowie ihr Inspiration für die Fantasywelt des Romans.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Büchertisch der Altstadtbuchhandlung Ratingen, an dem der Roman erworben und auf Wunsch sogar signiert werden konnte. Einige nutzten diese
Gelegenheit, um ein persönliches Andenken an die Lesung mit nach Hause zu nehmen.
Die Autorenlesung war für die Jahrgangstufe 9 ein spannendes Erlebnis und zeigte einmal mehr, dass Literatur alles andere als langweilig ist, besonders dann, wenn sie an der eigenen Schule ihren
Anfang nimmt.
Bei klarem Himmel und winterlicher Kälte hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8: Raus aus dem Klassenraum, rein in den Wald! In Ratingen beteiligten sie sich an einer
großen Pflanzaktion – und setzten dabei ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Insgesamt 275 junge Bäume fanden an diesem Tag ihren Platz in der Erde. Gepflanzt wurde eine klimastabile Mischung aus Eichen, Esskastanien und Linden. Diese Baumarten gelten als besonders
widerstandsfähig gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels und tragen dazu bei, einen zukunftsfähigen Mischwald zu entwickeln.
Begleitet wurde die Aktion von Förster Volker Steinhage und zwei Rangern, die den 50 Schülerinnen und Schülern anschaulich erklärten, warum ein vielfältiges Ökosystem Wald so wichtig ist.
Besser konnte das Jubiläumsjahr der Liebfrauenschule Ratingen im wahrsten Sinne des Wortes nicht anlaufen! Denn passgenau zur Feierlaune im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens setzte die
erzbischöfliche Realschule ein beachtenswertes sportliches Ausrufezeichen: Das Team der LFS Ratingen errang beim traditionsreichen Neujahrslauf am 4. Januar den Pokal für die teilnehmerstärkste
Schule. Mit 106 aktiven Roadrunnern setzten sich die jugendlichen Läufer von der Schwarzbachstraße deutlich gegenüber der Konkurrenz durch und errangen so die begehrte Trophäe.
Als besondere Würdigung wurde dem Läuferteam nun der silberne Pokal nachträglich vom Ratinger Bürgermeister Patrick Anders in der vollbesetzten Aula der LFS Ratingen feierlich übergeben. „Wir
sind stolz auf euch! Denn bei Lauf-Events ist die LFS immer ganz vorne mit dabei“, lobte Anders in seiner Ansprache. Besonders prägnant sei die Auszeichnung insbesondere deshalb, weil sie im Jahr
2026 mit drei weiteren Jubiläen zeitlich zusammenfalle - nämlich dem 25-jährigen Bestehen der Lauf AG, dem 125jährigen Jubiläum der Liebfrauenschule und dem 750-jährigen Jubiläum der Stadt
Ratingen. „Deshalb lasst uns feiern!“, rief Anders dem begeisterten Publikum zu. Gleichzeitig betonte er, wie wertvoll es für das pädagogische Profil der LFS Ratingen sei, zukünftig nachfolgende
Schülergenerationen mit der Leidenschaft fürs Laufen anzustecken.
So bot die große Bühne in der altehrwürdigen Aula der Liebfrauenschule ein beeindruckendes Panorama ganz in Gelb, als Bürgermeister Anders unter dem lautstarken Jubel den Läufern der
Liebfrauenschule die begehrte Auszeichnung überreichte. Als Dank erhielt er im Gegenzug die gelbe Lauf-AG Tasse von den LFS-Kids als farbiges Präsent, das eigens zum 125-jährigen Bestehen der
Liebfrauenschule kreiert wurde. „Dieser Erfolg ist kein Zufall!“ Schließlich habe die LFS Ratingen den Pokal für die teilnehmerstärkste Schule bereits im letzten Jahr gewonnen, ergänzte Dr.
Ludger Abs, Präsident des ASC West.
Aber das LFS-Team wusste nicht nur in Sachen Teamstärke, sondern auch in Sachen Tempo zu überzeugen: Besonders beeindrucken konnte Nick Münzberg aus der Klasse 9b, der im Lauf über 2100 Meter als
Gesamtsieger über die Ziellinie lief. Als Anerkennung überreichte die stellvertretende Schulleiterin Birgit Weber dem siegreichen Schüler ebenfalls die gelbe Lauftasse. „Besonders an diesem
Becher ist, dass er nicht käuflich erworben werden kann, sondern ausschließlich zu besonderen Anlässen überreicht wird“, betonte Birgit Weber stolz, die die Lauf AG gemeinsam mit LFS-Lehrerin
Nina Riedel leitet.
Teamspirit bewies die Liebfrauenschule beim Neujahrslauf aber auch jenseits der Rennstrecke: Denn auch in diesem Jahr hatten motivierte Eltern wieder einen Stand mit warmen Getränken und leckeren
Snacks organisiert, um die Läufer vor und nach dem Start zu unterstützen. „Ohne die Hilfe der Schulpflegschaft, des Fördervereins und unserer Sponsoren wären all diese Erfolge nicht denkbar“,
bedankte sich Schulleiter Christoph Jakubowski bei der großen LFS-Familie für ihr herausragendes Engagement.
Früher war nicht alles besser – das können die 120
Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen des Beruflichen Gymnasiums des
Adam-Josef-Cüppers-Berufskollegs (AJC) und der 10. Klassen der Liebfrauenschule (LFS) nach dem Erleben eines zweitägigen Planspiels zur DDR bestätigen.
Die Spielidee: Irgendwo in einer Kreisstadt der DDR, Ende der 70-er und frühen 80-er Jahre gründen ein paar junge Leute eine Band. Ein Pfarrer stellt seine Kirche als Probenraum zur Verfügung,
damit ein Konzert mit kritischen Songs stattfinden kann.
Soweit – so gut. In der DDR jedoch rief dies zwei wichtige Akteure auf den Plan – die SED, also die alleinregierende Partei im Staat, und die Staatssicherheit (Stasi). In unterschiedliche Rollen
von Vertretern dieser 3 Gruppen sind die Schülerinnen und Schüler in der vergangenen
Woche geschlüpft. Das Tückische dabei war, dass den Bandmitgliedern gar nicht klar war, mit wem sie es genau zu tun hatten, so dass sie sich teilweise regelrecht überrumpelt und hart attackiert
fühlten. Doch das entsprach vielfach der Realität in der DDR.
„Die Schüler sollen erleben, wie die Prinzipien von Diktatur, Kontrolle, Zensur und Denunziantentum funktionieren“, erklärt Frank Welkisch, Bildungsgangleiter des Wirtschaftsgymnasiums die Idee.
Seit zehn Jahren organisiert er das Planspiel am AJC. Seit drei Jahren ist die Liebfrauenschule mit dabei.
„Wir sind dankbar, dass die Kooperation mit dem AJC-Berufskolleg unseren Schülern ermöglicht, an diesem außergewöhnlichen Planspiel teilzunehmen. Dabei können sie die wichtige Erfahrung machen,
dass freie
Meinungsäußerung alles andere als selbstverständlich ist", betont Christoph Jakubowski, Schulleiter der Liebfrauenschule, den hohen pädagogischen Stellenwert des Projektes.
Geleitet wurde das Planspiel von Birgit und Uwe Hillmer sowie Beate Michel im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Mit viel Herz, Teamgeist und 570 kg Süßigkeiten zog die LFS durch Lintorf und Ratingen. 121 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Eltern machten unseren „Garten“ beim Karnevalsumzug zu einem blühenden Highlight. Es waren zwei Tage voller Freude, Zusammenhalt und riesigem Spaß!
Ohne Einsicht und Reue ist keine Umkehr möglich. Mit dieser Weisheit stimmte Schulpfarrer Mario Vera die gesamte Schulgemeinde der LFS Ratingen beim traditionsreichen Gottesdienst am
Aschermittwoch auf die beginnende Fastenzeit ein, die sich bis zum Osterfest erstreckt. Jedem Teilnehmer der stimmungsvollen Messfeier in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche St.
Suitbertus wurde ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Denn die Asche steht symbolisch als Zeichen für innere Einkehr und äußeren Verzicht.
Ein bewusste Loslösung von lieb gewonnenen Lebensgewohnheiten müsse jedoch nicht unbedingt in eine seelische Sackgasse führen, sondern könne zu einem Weg der Erneuerung werden, aus dem für
gläubige Christen Kraft und Inspiration für befreiende Initiativen entspringen. Vor dem Hintergrund des „Gleichnisses vom verlorenen Sohn" erläuterte Mario Vera, dass sich durch Einsicht und
Erkenntnis spontan neue Wege eröffnen können. „Das Gleichnis zeigt uns, dass ein Neuanfang jederzeit möglich ist", zeigte Kaplan Vera der Schulgemeinde in seiner Predigt den Weg durch die Zeit
der Selbstbesinnung auf.
Die gefühlvolle und passgenaue musikalische Begleitung der Kirchenlieder am Klavier von LFS-Lehrerin Ute Klein half, diese Botschaft der Befreiung innerlich aufzunehmen und mit Leben zu füllen.
Am 17. Februar besuchte der Biologiekurs von Frau Sörgel das Neanderthal Museum in Mettmann. Die Exkursion bildete den spannenden Auftakt zur neuen Unterrichtsreihe „Evolution“.
Im Rahmen einer fachkundigen Führung zum Thema Humanevolution erhielten die Schülerinnen und Schüler anschauliche Einblicke in die Entwicklung des Menschen, von frühen Vormenschen bis hin zum
modernen Menschen, dem Homo sapiens sapiens. Besonders intensiv wurde der Vergleich zwischen dem Homo neanderthalensis und dem heutigen Menschen behandelt.
Die Jugendlichen erfuhren, welche körperlichen Besonderheiten den Neandertaler auszeichneten und worin die wichtigsten Unterschiede zum modernen Menschen bestehen. So wurde deutlich, dass der
Neandertaler kräftiger gebaut war und sich optimal an die eiszeitlichen Lebensbedingungen angepasst hatte. Überraschend war für viele, dass ein Neandertaler aufgrund seiner robusten Statur und
des Lebens in kälteren Klimazonen einen etwa doppelt so hohen Kalorienbedarf hatte wie der moderne Mensch.
Ein weiterer Schwerpunkt der Führung lag auf den Methoden der Forschung. Die Schülerinnen und Schüler lernten, dass heutige Erkenntnisse vor allem auf DNA-Analysen sowie auf Fossilienfunden
beruhen. Diese wissenschaftlichen Untersuchungen ermöglichen es, Verwandtschaftsverhältnisse zu klären und die Entwicklungslinien des Menschen immer genauer nachzuvollziehen.
Besonders beeindruckt waren viele Kursteilnehmende von „Australopithecus afarensis“, besser bekannt als „Lucy“. Die geringe Körpergröße dieses frühen Vormenschen machte anschaulich, wie groß die
körperlichen Veränderungen im Verlauf der Menschheitsentwicklung waren.
Die Exkursion bot einen lebendigen und motivierenden Einstieg in das neue Unterrichtsthema. Durch die anschaulichen Exponate, lebensnahen Rekonstruktionen und die fachkundige Führung konnten die
Schülerinnen und Schüler ihr Vorwissen erweitern und zahlreiche neue Eindrücke gewinnen. Mit vielen spannenden Erkenntnissen im Gepäck startet der Biologiekurs nun in die vertiefende
Auseinandersetzung mit der Evolution des Menschen im Unterricht.
Am Freitag, den 20. Februar 2026, gewann Miray aus der Klasse 6a den diesjährigen Vorlesewettbewerb der Gesamt- und Realschulen der Stadt Ratingen. In zwei spannenden Runden überzeugte sie die
fachkundige Jury mit einer souveränen und ausdrucksstarken Leseleistung. Mit viel Talent, Konzentration und Lesefreude setzte
sie sich gegen sechs weitere Leserinnen und Leser durch.
Wir sind sehr stolz auf diese großartige Leistung und gratulieren Miray ganz herzlich zu ihrem verdienten Erfolg!
Auch in diesem Jahr haben sich viele Schülerinnen und Schüler gegenseitig mit einer Fairtrade Rose eine Freude gemacht. Die Fairtrade AG hatte die Blumen vorher bestellt, dann mit Namensschildern versehen und verteilte sie am Mittwoch vor Karneval, da der Valentinstag dieses Jahr auf ein Wochenende fiel. Das Foto zeigt die 5d, die besonders viele Rosen bekommen hat.
Am 27. Februar 2026 beteiligten sich zahlreiche Klassen der Liebfrauenschule Ratingen mit großem Engagement am diesjährigen Dreck-weg-Tag in Ratingen. Ausgestattet mit Mülltüten und Handschuhen
machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg, um rund um das Schulgebäude sowie in verschiedenen Bereichen der Stadt achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.
Mit viel Einsatz, Teamgeist und guter Laune leisteten sie einen wichtigen Beitrag für eine saubere Umwelt. Ob Verpackungen, Flaschen oder anderer Unrat, gemeinsam wurde kräftig angepackt. Dabei
stand nicht nur das Sammeln im Mittelpunkt, sondern auch die Sensibilisierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.
Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie wichtig nachhaltiges Handeln im Alltag ist. Die Schülerinnen und Schüler setzten ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit in Ratingen und bewiesen, dass
Umweltschutz schon im Kleinen beginnt.
Es ist toll zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche die Aktion der Stadt tatkräftig unterstützen und Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten
für dieses großartige Engagement!
Fotos von der 8d
Erfolgreiche Kooperation zwischen Sankt Marien Seniorenheim und der Liebfrauenschule wird fortgesetzt. An einem sonnigen Nachmittag machten sich 13 Schülerinnen der 5c mit ihrer Klassenlehrerin
Frau Bednarczyk, begleitet von Frau Mund-Marek, auf den Weg ins Sankt Marien Seniorenheim. Schon
beim Betreten der Einrichtung wurden sie herzlich begrüßt. Gemeinsam bereiteten sie das Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ vor und setzten sich mit den Bewohnerinnen an die Tische. Mit viel
Begeisterung wurden die Spielfiguren verteilt und der Reihe nach gewürfelt. Es wurde gelacht, mitgefiebert und manchmal auch gescherzt, wenn jemand wieder zurück ins Häuschen musste. Doch niemand
ärgerte sich lange – der Spaß stand im Vordergrund. Während des Spielens entstanden schöne Gespräche zwischen Jung und Alt. Die Seniorinnen erzählten von früher und die Schülerinnen hörten
gespannt zu. So wurde aus einem einfachen Spielenachmittag eine besondere Begegnung, bei der alle voneinander lernen konnten.
Am Ende waren sich alle einig: Es war ein rundum gelungener, fröhlicher Nachmittag voller Freude, Gemeinschaft und herzlicher Momente.
Initiiert und begleitet wurde diese Aktion durch Frau Lewandowski und Herrn Ramm (Sankt Marien Seniorenheim) sowie Frau Mund-Marek (LFS) innerhalb der Kooperation, die seit 2004 besteht und durch
regelmäßige Aktionen mit Leben gefüllt ist.
