Berichte Oktober 2025


Klasse 10a spendet Teilbetrag ihres Pfanderlöses an Kinderkrebshilfe

Wer bastelt die mega stylischen Pfandboxen, die im Schulgebäude der LFS Ratingen an markanten Stellen positioniert sind? Es ist ein Team von vier Mädels aus der Klasse 10a. Charlotte, Amelie F., Helena und Mathilda U. haben sich auf die dekorative Gestaltung der Pfandboxen aus Pappe spezialisiert und kümmern sich aufmerksam um die regelmäßige Leerung des Inhalts einschließlich Recycling am Pfandautomaten im Supermarkt. Doch damit nicht genug: Einen Teilbetrag des erwirtschafteten Geldes spendete das Team mit dem Einverständnis der gesamten Klasse kürzlich an die „Deutsche Kinderkrebshilfe". Immerhin 30 Euro kamen auf diese Weise für den guten Zweck zusammen. Ein dickes Dankeschön der Kinderkrebshilfe per Mail ließ nicht lange auf sich warten. „Der restliche Betrag des Pfanderlöses fließt in unsere Klassenkasse zur Finanzierung der in wenigen Monaten anstehenden Abschlussfeier", berichten die vier Mädels mit einem Lächeln auf ihren Lippen. Unterstützung erhält das Quartett von der gesamten Klasse, deren Mitglieder in den Pausen ab und an selbst gebackene Waffeln oder Muffins an ihre Mitschüler verkaufen. „Auch der Erlös aus dem Verkauf dieser Lebensmittel ist zur Finanzierung unserer Abschlussfeier gedacht", erläutern die beiden Klassensprecherinnen Liili Tonnaer und Celine Kaluza.


Magische Geschichten an der Liebfrauenschule

Junge Autorinnen und Autoren feiern ihr erstes Buch!

Acht Monate lang verwandelte sich die Liebfrauenschule in eine kleine Schreibwerkstatt der Fantasie: Unter der Leitung des Fantasy-Autors Christopher Tefert schrieben 14 engagierte Schülerinnen und Schüler aus der vergangenen Jahrgangsstufe 5 ihre ganz eigenen Geschichten. 
Mit viel Begeisterung, Humor und Ideenreichtum entstanden fantastische Welten, spannende Abenteuer und zauberhafte Figuren- immer begleitet von und unterstützt von Herrn Tefert, der seine Leidenschaft fürs Schreiben mit den Kindern teilte.

Die Idee zu dieser besonderen Schreibwerkstatt entstand übrigens ganz spontan: Bei einer Autorenlesung von Christopher Tefert aus seinem Fantasy- Roman „Das Vermächtnis der Vier“ erzählte eine Schülerin, dass sie selbst gerne Geschichten schreibt. Daraus entwickelte sich die Idee, gemeinsam mit weiteren Schreibbegeisterten der Schule eine kleine Werkstatt ins Leben zu rufen- und so nahm das Projekt seinen Anfang. 

Am vergangenen Donnerstag war es dann schließlich so weit: Bei einer feierlichen Übergabe in der Aula erhielten die jungen Autorinnen und Autoren ihr eigenes Buch – die Schul-Anthologie „Magische Liebfrauenschule“.
Der Moment, das fertige Werk in den Händen zu halten, war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. 

„Ich bin unglaublich stolz auf euch – und ihr könnt es auch auf euch sein!“, sagte Christopher Tefert bei der Buchübergabe.

Nicht nur Christopher Tefert, sondern auch Schulleiter Christoph Jakubowski zeigte sich begeistert von der Leistung der Kinder. Er ließ es sich nicht nehmen, bei der Feier dabei zu sein, und betonte, wie stolz die gesamte Schulgemeinde auf die jungen Autorinnen und Autoren sein könne.

Mit dieser Veröffentlichung wurde an der Liebfrauenschule ein Stück Schulgeschichte geschrieben: Das Buch ist ein echtes Highlight im 125-jährigen Bestehen der Schule 
und zeigt, wie viel Kreativität, Mut und Herz in jungen Schreibtalenten steckt. 

Herzlichen Glückwunsch an alle kleinen Autorinnen und Autoren der „Magischen Liebfrauenschule“!


Räume und Grenzen künstlerisch ausloten

Kunst-Kurs der LFS Ratingen gestaltet Ausstellung im Kölner Maternushaus - Kardinal Woelki besucht faszinierende Bilderschau

Räume und Grenzen künstlerisch gestalten - Dieses Thema hatte Kai Richter, Kunst-Lehrer an der LFS Ratingen, den Schüler*innen seines Kurses der Jahrgangsstufe 10 gestellt. „Der primäre Impuls der zu erarbeitenden Werkreihe war es, dass Jugendliche heute im Angesicht von Kriegen und Klimakatastrophen mit einem überwiegend sorgenvollen Blick in die Zukunft schauen. Ziel der Bilderschau war es in diesem Kontext, malerisch mit diesen Ängsten umzugehen“, erläutert der fachkundige Pädagoge, der sich gleichzeitig als freischaffender Bildhauer in der internationalen Kunstszene einen Namen gemacht hat.

25 Jugendliche machten sich kreativ und voller Elan ans Werk, um ihre Besorgnis malerisch auszuloten und sie mit Acryl-Farbe auf Leinwand zu bannen. Das Ergebnis ihrer Anstrengungen lässt sich in einer sehenswerten Ausstellung bewundern, die noch bis zum 17. November im Kölner Maternushaus während der gängigen Öffnungszeiten zu sehen ist. Ganz gleich, ob abstrakte oder konkrete Motive, kleine oder überdimensionale Bildformate: Ängste und visuelle Anhaltspunkte für ihre Überwindung schwingen in allen Bildern mit. So blickt im Werk der Schülerin Zaria Hinsen aus der 10d ein leidender weiblicher Engel mit gigantischen Flügeln, in melancholisch anmutenden Grau- und Schwarztönen eindrucksvoll gestaltet, dem Betrachter auf einer großformatigen Bildfläche sorgenvoll und doch tröstend entgegen - eine riesige Träne im Auge. Ein ambivalenter Botschafter der Finsternis und der Fürsorge zugleich. Ein anderes - ausgesprochen farbintensives - Werk der Schülerinnen Johanna Arndt und Hannah Hardt (Klasse 10a) zeigt die Welt wie nach einer Apocalypse: Ein Unfall auf einer Landstraße - ein Auto versperrt gespenstisch den Weg… Wo ist der Ausweg? Gibt es einen lohnenswerten Umweg?

„Ziel des Projektes war es, den Unterricht so zu öffnen, dass sich die Jugendlichen freiwillig und mit Hingabe ans Thema andocken“, berichtet Kunst-Lehrer Kai Richter, der diese Vorgabe voll erfüllt sieht. Die LFS-Schüler*innen haben Ressourcen aller Art genutzt: Stehend oder liegend gemalt, den Umgang mit großformatigen Bildflächen bewältigt und darüber hinaus ihren Fähigkeiten freien Lauf gelassen, aber auch praktikable Bewältigungsstrategien künstlerisch erprobt. „Die Bilder können qualitativ locker mit dem Anforderungsprofil der gymnasialen Oberstufe mithalten“, urteilt der Pädagoge voller Begeisterung. Darüber hinaus haben sich - so Richter lobend - die Schüler*innen unter der engagierten Anleitung von LFS-Hausmeister Guiseppe Brisciana intensiv mit der Platzierung der Bilder in ihrer räumlichen Umgebung beschäftigt.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich Kardinal Rainer Maria Woelki im Rahmen der Vernissage am 3. November ausgesprochen viel Zeit genommen hat, um tiefgründig auf die Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen“, bilanziert LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski. Keine Frage: Das Maternushaus ist zweifellos der richtige Ort, um dieser künstlerischen Seelensuche einen angemessenen Raum zu geben.

Markus Vorpeil


Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen

Erzbistum Köln informierte LFS-Kids über Myanmar anlässlich des Weltmissions-Sonntags

„Hoffnung lässt uns nicht zugrunde gehen“ lautet das Leitwort zum

 

Weltmissions-Sonntag 2025, der am 26. Oktober abgehalten wurde. Anlässlich dieser traditionsreichen Spendenaktion informierte Missio, das engagierte Hilfswerk der katholischen Kirche, Schüler*innen der

Ratinger Liebfrauenschule über das seit Jahrzehnten von vielfachen Krisen gebeutelte Land Myanmar in Südostasien.

 

 

 Um den sichtlich bewegten Jugendlichen in der vollbesetzten Aula der erzbischöflichen Realschule einen anschaulichen Eindruck von diesem spannungsgeladenen politischen Krisenherd zu vermitteln, hatte Benno Just, Missio-Diözesanreferent im Erzbistum Köln, eigens einen Gast aus Myanmar nach Ratingen mitgebracht. Rosalyn zeigte den Schülern erschütternde Fotos aus einem Land, dessen Einwohner gleichzeitig von Militärdiktatur, Bürgerkrieg, Erdbeben und Hungersnöten niedergedrückt werden.

 

Dennoch, so die Referentin, werde Hoffnung spürbar, wenn Menschen in christlicher Verbundenheit füreinander sorgen. So engagiert sich Missio in enger Kooperation mit dem Erzbistum Köln neben finanzieller Hilfestellung insbesondere beim Aufbau und der Finanzierung von Bildungseinrichtungen. „Unser Netzwerk in Myanmar umfasst aktuell rund 400 Schulen. Wir kämpfen vor allem mit Bildung gegen die Not der Menschen“, betonte Rosalyn in ihrem bewegenden Vortrag. Wer die Fotos gesehen hat von verängstigten Kindern, die während eines Fliegeralarms in selbst ausgehobenen Schutzgräben hocken, die sich nur wenige Meter neben einem provisorischen Schulgebäude befinden, wird diese Bilder so schnell nicht mehr los“, kommentiert LFS-Religionslehrerin Annette Pieczyk die düstere Stimmung, die solche Fotos vermitteln. „Dennoch überspannt all diese Tragik das Prinzip Hoffnung in Verbindung mit dem christlichen Glauben”, bilanzierte LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski in seiner Ansprache. Es gehe schließlich auch darum, deutsche Schulkinder dafür zu sensibilisieren, wie dankbar sie sein können, in einer friedlichen und sicheren Umgebung lernen zu dürfen. Wer die

schockierenden Bilder aus Myanmar gesehen hat, wird diesen Eindruck zweifellos teilen!

 

 


Sportlicher Abschluss vor den Herbstferien: Neuntklässlerinnen und Neuntklässler meistern Hyrox-Wettkampf

9b holt den Sieg!!!

Ratingen, 10.10.25 – Sportlich und energiegeladen endeten die letzten Schulstunden vor den Herbstferien für den gesamten neunten Jahrgang der Liebfrauenschule (LFS). Im Rahmen einer besonderen Kooperation mit dem TV Ratingen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der anspruchsvollen Herausforderung eines an Hyrox angelehnten Wettkampfs.

Intensive Vorbereitung auf dem TV Ratingen Gelände
Der Wettkampf krönte eine intensive Vorbereitungsphase von sechs Doppelstunden, in denen die Jugendlichen auf dem Trainingsgelände des TV Ratingen die speziellen Kraft- und Ausdauerübungen trainierten. Der Turnverein stellte der LFS nicht nur sein Gelände, sondern auch die notwendigen Sportgeräte zur Verfügung und ermöglichte so ein authentisches Hyrox-Training.

Ein Wettbewerb aus Kraft und Ausdauer
Beim Wettkampf selbst erwartete die Neuntklässler eine Mischung aus konditioneller Stärke und muskulärer Belastung. Vor und nach ihren Kraftübungen absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils rund 200 Meter Laufstrecke. Das Herzstück bildeten zwei selbst gewählte Kraftstationen, die in der offiziellen Hyrox-Reihenfolge bewältigt werden mussten. Dazu gehören unter anderem Disziplinen wie das Schlitten-Schieben, Farmers-Carry mit Kettlebells oder Wall Balls.

Überwindung und Begeisterung
Während die Anstrengung für viele Schülerinnen und Schüler deutlich zu spüren war, herrschte eine Atmosphäre des Kräftemessens und der gegenseitigen Motivation. Viele berichteten von einem herausfordernden, aber auch sehr spaßigen Wettkampf. Das Kräftemessen mit den Klassenkameradinnen und Klassenkameraden sorgte für zusätzliche Motivation und einen starken Gemeinschaftsgeist.

Starke Leistungen und ein verdienter Sieg
Die Anstrengungen zahlten sich aus: Mehrere Schülerinnen der LFS schafften es in den Einzelwertungen auf das Treppchen. Doch die größte Überraschung lieferten die Jungen der Liebfrauenschule, die sich in einem spannenden Vergleich gegen die Teams des Weizäcker- und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums durchsetzen konnten und den Gesamtsieg für die LFS sicherten.

Ein gelungener sportlicher Abschluss
Der Hyrox-Wettkampf war ein voller Erfolg und bot den Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs einen herausragenden Abschluss vor den wohlverdienten Herbstferien. Die LFS bedankt sich herzlich beim TV Ratingen für die hervorragende Zusammenarbeit und die Bereitstellung der Trainingsmöglichkeiten.


Silbernes Ehrenzeichen der DVW für Rainer Jungemann

Für seine herausragenden Verdienste um die Verkehrswacht, insbesondere im Bereich des Schülerlotsenwesen, ist unser Ausbilder Rainer Jungemann mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Deutschen Verkehrswacht ausgezeichnet worden.