Lauf - AG




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Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern!

 

Eine Besonderheit an der LFS ist unsere Lauf-AG. Sie findet freitags in der 7. Und 8. Stunde (13:15-15:00 Uhr) statt. Nach der 6. Stunde treffen sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 vor unserer Sporthalle! Das Training erfolgt rund um die Keramag Bezirkssportanlage. Wir ziehen uns in den Umkleidekabinen des Sportplatztes um und trainieren im Cromford Park und im Lintorfer Wald. 

In der Lauf-AG erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in das Ausdauertraining, Informationen zum Lauftraining, zur richtigen Kleidung und Ernährung. Sie werden u.a. durch die Abnahme es Laufabzeichens, Die Vorbereitung und – natürlich freiwillige – Teilnahme an Schülerwettkämpfen (z.B. Ratinger Neujahrslauf, Bonn Marathon, Berlin Marathon) und gemeinsame Waldläufe motiviert. 

Die Fahrt zur Trainingsstätte erfolgt mit einem Schulbus. Nach Beendigung der Lauf-AG werden die Schülerinnen und Schüler an der Bezirkssportanlage entlassen und treten selbständig den Heimweg an. Die Aufsichtspflicht endet um 15:00 an der Keramag Bezirkssportanlage. 

Wichtiger Hinweis: Die Homepage der LFS dient als Informationsplattform. Hier findet man alle wichtigen Termine (Trainings- und Wettkampftermine). Sollte auch mal ein wichtiger gelber Zettel verloren gehen, findet man diesen als Download. 


Ergebnisse des Martinslaufs

 

Ergebnisse Martinslauf – 13.11.2023

 

M U 12

Felix Bader Platz 3 Zeit: 9:20

Vincent Ising Platz 11 Zeit: 10:12

Nick Münzberg Platz 16 Zeit: 10:21

Mick Küpper Platz 19 Zeit: 10:28

Alexis Klatt Platz 21 Zeit: 10:41

Alexander Duwe Platz 27 Zeit: 11:18

Jannik Möller Platz 31 Zeit: 11:29

Tim Füsgen Platz 34 Zeit: 11:52

Klemens Wille Platz 36 Zeit: 12:23

Mattis Mühlemeier Platz 37 Zeit: 12:25

 

M U 14

Bruno Wagner Platz 6 Zeit: 8:16

Leo Wagner Platz 8 Zeit: 8:54

Maximilian Meißner Platz 10 Zeit: 9:05

Leo Herber Platz 19 Zeit: 12:23

 

M U 16

Jan Hufmüller Platz 6 Zeit: 8:55

Daniel Beine Platz 9 Zeit: 10:07

 

W U 12

Emilia Rauter Platz 9 Zeit: 10:15

Annie Kaczmarczyk Platz 10 Zeit: 10:19

Sarah Ulken Platz 11 Zeit: 10:19

Laura Leder Platz 12 Zeit: 10:20

Julia Hufmüller Platz 13 Zeit: 10:28

Malia Hadamus Platz 14 Zeit: 10:34

Nina Stolte Platz 19 Zeit: 11:19

Marietta Hummes Platz 20 Zeit: 11:29

 

W U 14

Letizia Littwin Platz 11 Zeit: 11:28

 

W U 16

Lena-Marie Knappe Platz 3 Zeit: 9:32

Jil Idems Platz 6 Zeit: 9:58

Judith Alexander Platz 7 Zeit: 10:01

Lilly Mainka Platz 8 Zeit: 10:01

Helena Berens Platz 12 Zeit: 10:20

Lara-Sophie Knappe Platz 14 Zeit: 11:03

Sophia Leder Platz 18 Zeit: 11:46

Filippa Krause Platz 20 Zeit: 12:23

 


Startschuss in ein unbeschwertes Laufleben

LFS-Kids erzielen hervorragende Platzierungen beim 44. Martinslauf in Düsseldorf

Hochmotiviert aus den Startblöcken kamen 38 LFS-Kids beim traditionsreichen 44. Martinslauf in Düsseldorf. Denn das zwei Kilometer lange Rennen „Rund um den Unterbacher See" war nach der entbehrungsreichen - von Zweifeln und Ungewissheit geprägten - Corona-Pause für viele Jugendliche die erste Gelegenheit, um ohne Einschränkungen wieder an einem echten Wettbewerb teilzunehmen. Ideale äußere Bedingungen wie ein strahlend blauer Himmel und Temperaturen weit über dem Gefrierpunkt trugen mit dazu bei, dass Event zu einem hoffnungsvollen Startschuss in ein möglichst unbeschwertes Laufleben nach der Pandemie werden zu lassen.

 

Neben der tadellosen inneren Einstellung der Liebfrauen-Läufer*innen konnten sich auch die hervorragenden Ergebnisse sehen lassen, die die Teilnehmer der Lauf AG erzielten. Lena-Marie Knappe (Klasse 10a) erlief in einer Zeit von 9:29 Min. den 3. Platz in ihrer Altersklasse und Felix Bader (Klasse 5a) erreichte in tollen 9:18 Min. ebenfalls als 3. in seiner Altersklasse das Ziel. Als schnellster Läufer der LFS konnte sich Bruno Wagner (Klasse 8b) feiern lassen, der die Strecke in einer fantastischen Zeit von 8:16 Min. zurücklegte. Respekt! Denn neben diesem Trio erreichten alle anderen LFS-Läufer*innen mit respektablen Ergebnissen das Ziel. Kein Wunder also, dass die beiden Leiterinnen der Lauf AG, Birgit Weber und Nina Riedel, mit ihren Schützlingen zufrieden waren, weshalb alle Finisher nach überstandenen Strapazen mit einer dekorativen Martinstüte überrascht wurden, die mit einem frisch gebackenen Weckmann, Süßigkeiten und einem bunten Multifunktionstuch gefüllt war.

 

Mit Stolz erfüllte es viele Schüler*innen auch, zum ersten Mal das legendäre gelbe Funktions-Shirt der Lauf AG zu tragen und somit ein lebendiger Teil der angesehenen LFS-Lauffamilie zu sein. Welcher Sportler kann schon von sich behaupten, dass St. Martin - hoch zu Ross - einem beim Wettkampf über die Schulter schaut oder der laufbegeisterte LFS-Schulleiter Christoph Jakubowski das Einlaufen der Jugendlichen vor dem Start aktiv begleitet.

 

Vor diesem Hintergrund konnte es nicht überraschen, dass der Funke der Begeisterung im Zuge eines perfekt organisierten Laufes auf Teilnehmer und Publikum übersprang. Bei einer solch stimmungsvollen Atmosphäre waren auch die Anstrengungen des frühen Aufstehens am Morgen des Wettkampftages schnell vergessen. Keine Frage: Die nächste Herausforderung für die Teilnehmer*innen der Lauf AG der LFS beim Rennbahn Crosslauf am 4. Dezember in Mülheim/Ruhr - sie kann kommen!


Ein Interview mit den beiden Leiterinnen der Lauf AG, Nina Riedel und Birgit Weber, über die Begeisterung für körperliche und geistige Beweglichkeit

Die LFS Ratingen hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Hotspot für den Laufsport entwickelt. Wir sprachen mit den beiden Leiterinnen der Lauf AG, warum für die erzbischöfliche Realschule die Kombination von Körper und Geist ein ideales Sprungbrett für den schulischen Lernerfolg ist.

 

Seit wann fördert die LFS Ratingen den Laufsport im Rahmen einer eigenständigen AG?

 

Birgit Weber: Der Laufsport hat an unserer Schule eine lange Tradition: Die Lauf AG ging bereits vor 21 Jahren an den Start.

 

Wie kam es zu dieser Initiative? Von wem ging sie aus?

 

Birgit Weber: Im Zuge meiner Einstellung als Lehrerin an der Liebfrauenschule vor 21 Jahren hatte ich die Idee, meine Begeisterung für den Laufsport zu teilen und gemeinsam mit Schülerinnen der LFS am Ratinger Silvesterlauf teilzunehmen. Nach den Herbstferien 2001 habe ich 25 Schülerinnen erstmals auf die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorbereitet. Die Begeisterung war so groß, dass wir uns auch nach diesem Event weiterhin einmal wöchentlich zum Training getroffen haben. Daraus entwickelte sich die Lauf AG, die sich in all den Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit erfreut.

 

Warum ergänzen sich Laufen und Lernen im pädagogischen Kontext so hervorragend?

 

Birgit Weber: Die Stärkung des Selbstvertrauens durch sportliche Erfolge und das Training der Anstrengungsbereitschaft werden auch auf schulische Bereiche übertragen. Die Erfahrung, dass man viel erreichen kann, wenn man es wirklich will, wirkt auf junge Menschen sehr motivierend. Darüber hinaus hat die WHO bereits vor zwei Jahren festgestellt, dass 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter Bewegungsmangel leiden. Neben gesundheitlichen Problemen (Herz-Kreislauf, Muskeln) fehlt ihnen oft die Möglichkeit, überschüssige Energie loszuwerden oder einfach mal zu entspannen.

 

Inwieweit war und ist die Lauf AG eine Hilfestellung für Schüler*innen, die seelischen Belastungen der Corona-Pandemie abzumildern?

 

Nina Riedel: Insbesondere Kinder und Jugendliche haben während der Pandemie unter dem Home-Schooling stark gelitten. Sport unter freiem Himmel ist für die Motivation von Jugendlichen grundsätzlich gut und war unter den Einschränkungen während der Pandemie auch vergleichsweise schnell möglich. Außerdem führt laufen in der Gemeinschaft zu einem regen sozialen Austausch und gleichzeitig zum einem Ansporn während des Trainings. Schüler*innen brauchen ein klar definiertes Ziel: z.B. die Bereitschaft, eine Strecke „durchzulaufen“.

 

Welche Initiativen und Wettkämpfe stehen in der nächsten Zeit für die Mitglieder der Lauf AG auf dem Programm?

 

Nina Riedel: Da bietet sich demnächst eine ganze Palette von konkreten Herausforderungen an: Martinslauf in Düsseldorf, Rennbahn Crosslauf in Mülheim/Ruhr, Neujahrslauf in Ratingen. Unbestrittener Höhepunkt des Laufjahres ist immer der Schulmarathon in Bonn.

 

Inwieweit unterstützt der Laufsport den Zusammenhalt der Schüler*innen und den familiären Charakter innerhalb der Schulgemeinschaft?

 

Nina Riedel: Die Lauf AG kann nur durch unsere ausgesprochen engagierten Eltern so reibungslos funktionieren! Ohne sie könnten wir die verschiedenen Strecken durch die Wälder gar nicht anbieten. Unsere Eltern motivieren die Schüler*innen und helfen uns bei der Aufsicht. Bei den Wettkämpfen begleiten uns viele Eltern regelmäßig, um alle Läufer*innen organisatorisch und motivational zu unterstützen.

 

Birgit Weber: Dass die Lauf AG als Teil der LFS eine große Familie ist, sieht man zum Beispiel beim Neujahrslauf. Hier unterstützt uns die Schulpflegschaft (z.B. beim Anfeuern der Schüler*innen, aber auch mit heißen Getränken nach getaner Arbeit). Viele ehemalige Schüler*innen und auch Eltern laufen gerne im Trikot der LFS bei Wettkämpfen mit und zeigen somit ihre enge Verbundenheit zur Schule.

 

Haben Sie ein sportliches Vorbild im professionellen Laufsport, das auch Schüler*innen überzeugen kann?

 

Birgit Weber: Mein Vorbild ist Haile Gebrselassie – Er wuchs in Äthiopien in einer armen Farmerfamilie auf dem Land mit neun Geschwistern auf. Der Grundstein für seine späteren Erfolge wurde sicher durch seinen 10 km langen Schulweg gelegt, den er - mit den Schulbüchern unter dem Arm - jeden Tag joggend zurücklegte. Haile Gebrselassie ist der größte Langstreckenläufer überhaupt und ein absoluter Ausnahmeathlet! Er dominierte nicht nur über ein Jahrzehnt alle Läufe über 3000 – 10.000 Meter, sondern war auch von 2007 -2011 Inhaber des Weltrekordes im Marathon. Seine vielen Erfolge stiegen ihm nie zu Kopf. Er nutzt seine Popularität, indem er sich seit seiner aktiven Zeit bis heute in vielfacher Weise für sein Heimatland Äthiopien und verschiedene Hilfsorganisationen engagiert. Darüber hinaus ist er Sonderbotschafter der UN.

 

Nina Riedel: Gesa Krause ist als 3000 Meter-Hindernisläuferin eine herausragende Sportlerin. Sie gibt nie auf und kämpft um jede einzelne Platzierung. Darüber hinaus ist sie sehr kritisch mit sich selbst und gegenüber dem Leichtathletik-Verband.

 

Welche Voraussetzungen müssen LFS-Kids mitbringen, um neu in die Lauf AG einzusteigen?

 

Nina Riedel: Auf diese Frage gibt es nur eine einzige überzeugende Antwort: Freude am Lauf-Sport bei Wind und Wetter! Wir freuen uns immer über Nachwuchs! Nur Mut!


Wenn Töchter sich für den Laufsport interessieren…. eine Hommage an die Lauf-AG der LFS

…von erstaunten Müttern und Vätern …

Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Tochter und Söhne freiwillig jeden Freitagnachmittag im Angertal läuft und für einen 5km Volkslauf trainiert oder sogar am Schülermarathon in Köln oder Berlin teilnimmt? Sie meinen, Ihre Tochter oder ihr Sohn ist unsportlich und schon gar nicht an Laufen interessiert?
Dann sind Sie in bester Gesellschaft. Als wir unsere Töchter an der LFS anmeldeten, stand der gute Ruf der Schule für gute Ausbildung und die Vermittlung von Werten im Fokus. Außerdem sind die musikalischen Darbietungen sehr beeindruckend. Aber Sport?

Die LFS hat seit 11 Jahren eine Lauf AG, initiiert und betreut von den Sportlehrerinnen Birgit Weber und Nina Riedel. Jeden Freitag organisieren sie ein Training rund um die Auermühle. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das Laufen, sondern Teamgeist, Abschalten von der Schule und die gemeinsame Anstrengung. Mädchen der Klassen 5 bis 10 laufen geschlossen als Mannschaft eine 3, 5 oder 8 km lange Strecke. Jeder läuft so gut er kann. Niemand wird überfordert, aber jeder zeigt seinen Willen. Für die stets gute Stimmung im Team sorgen die Trainerinnen. Mit Charme, Mutterwitz, rhetorischer Schlagfertigkeit und dem Blick für die physische Belastbarkeit jedes einzelnen verstehen es die Pädagogen, dass jede Aktive einen Ehrgeiz für das Team entwickelt.

Die Stimmung ist so gut, dass Eltern nicht nur die Kinder freitags nach der Schule ins Angertal fahren – einen Schulbus gibt es leider dafür nicht  sondern auch selbst mitlaufen.

Natürlich wird auch die freiwillige Teilnahme an Wettkämpfen organisiert. Volksläufe in der Region sind beliebt. Es macht Spaß zu sehen, wie beispielsweise beim Ratinger Neujahrslauf rd. 90 LFS-Schülerinnen im einheitlichen gelben Sweater das Teilnehmerfeld prägen und für sich und für die Schule ihr Bestes geben.

Und dann sind da noch die großen Marathonveranstaltungen: Köln, Bonn oder 2011 Berlin.
Das sind unvergessliche Erlebnisse, nicht nur für die Mädchen auch für die Eltern! Wenn Ihre Tochter unter dem Beifall von tausenden Zuschauern durch das Brandenburger Tor oder vor dem Kölner Dom läuft, sind Sie stolz und werden angesteckt von der Euphorie und der Gänsehautstimmung. Es gibt mittlerweile ein Team von Vätern, das die Mädchen auf der gesamten Laufstrecke begleitet. Ein Beweis für die gute Unterstützung selbst in der Elternschaft.

Ein Kompliment an die Schulleitung und die Sportlehrer. Wer Mädchen und Jungen zwischen 11 und 16 Jahren zu sportlichen Höchstleistungen motiviert, die Teilnahme an Großveranstaltungen incl. An- und Abreise organisiert und dafür sorgt, dass selbst die Eltern mit Begeisterung die Sache unterstützen, dem gebührt allergrößte Hochachtung und hohe Wertschätzung.

Einen großen Dank im Namen aller Eltern
Klaus Meyer


Bürgermeister Pesch überreicht Pokal an Lauf-Kids der LFS Ratingen

Liebfrauenschule zum zehnten Mal als teilnehmerstärkste Schule beim Neujahrslauf ausgezeichnet!

 

Es läuft rund in der LFS Ratingen: Pünktlich zum Ende des ersten Schulhalbjahres überreichte der Ratinger Bürgermeister Klaus Pesch der erzbischöflichen Liebfrauenschule am 31. Januar den silbernen Pokal für das teilnehmerstärkste Team beim Neujahrslauf 2020. Alle 138 LFS-Läufer, die es Anfang Januar ins Ziel geschafft hatten, waren in der Aula der traditionsreichen Realschule zur stimmungsvollen Preisverleihung in ihren knallgelben Lauf-Shirts angetreten. „Ihr seid wie die gelbe Wand in der Fan-Kurve des Dortmunder Stadions. Ihr steht mit euren hervorragenden individuellen Ergebnissen vor allem für die große Gemeinschaft der LFS Ratingen, ohne die dieser Triumph nicht möglich gewesen wäre“, lobte Schulleiter Christoph Jakubowski den außergewöhnlichen Teamgeist der Schulgemeinschaft.

 

 

Sportliche Grundlage für diesen sozialen Zusammenhalt ist die seit Jahrzehnten bestehende Lauf AG der Liebfrauenschule. Jeden Freitag nach Schulschluss rufen die beiden Sport-Lehrerinnen Birgit Weber und Nina Riedel als engagierte Trainerinnen ihre Schützlinge zum Crosslauf durch Wald und Flur auf. Nur diesem kontinuierlichen Engagement ist es zu verdanken, dass der Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Schule bereits zum zehnten Mal seinen Platz in der Vitrine der LFS Ratingen findet.

 

 

Den besonderen emotionalen Spirit der Ratinger Liebfrauenschule würdigte auch Bürgermeister Klaus Pesch in seiner Rede. Das knappe Resultat zeige, dass es bei der Entscheidungsfindung tatsächlich auf jeden einzelnen Schüler angekommen sei - ein Teamerfolg der besonderen Art. „Vor allem aber habt ihr den Wettbewerb gewonnen, auf diese außergewöhnliche Schule gehen zu können“, betonte Pesch. Ein größeres Kompliment hätte das Stadtoberhaupt der christlich geprägten Realschule nicht machen können!

 

„Toll, dass Laufen in der LFS Ratingen gelebt wird und auf diese Weise Mädchen und Jungen miteinander verbindet“, bilanzierte Dr. Ludger Abs vom ASC West, der als langjähriger Veranstalter des Neujahrslaufs mit insgesamt 2004 Läufer*innen einen neuen Teilnehmer-Rekord vermelden konnte. Weiterhin dankte er dem Düsseldorf Airport, der wie in jedem Jahr den Pokal gestiftet habe und sich darüber hinaus als wichtiger Sponsor der Jugendläufe einbringe.

 

(Markus Vorpeil)

 


Neujahrslauf 2020

Pokal-Triumph beim Neujahrslauf:

 

LFS hat die meisten Schüler am Start

 

Gelungener Auftakt! Beim traditionsreichen Neujahrslauf wurde die LFS Ratingen einmal mehr ihrem Ruf als eine Schule der besonderen Art gerecht. Denn der schmucke historische Ratinger Marktplatz wurde am 5. Januar für knapp 200 von der Schule gemeldete Teilnehmer*innen zu einem familiären Runners Point mit emotionaler Wohlfühl-Atmosphäre. So waren für die erzbischöfliche Realschule, die seit mehreren Jahren für ihre Schüler*innen eine eigene Lauf-AG im pädagogischen Programm hat, neben 138 Jugendlichen auch etliche Eltern, Lehrer*innen und Ehemalige am Start. Mutter Anja von Kalckreuth hatte ihre beiden laufbegeisterten Kinder Felix und Tiemo im Schlepptau: „Mein ältester Sohn Felix wollte unbedingt mitmachen und hat die anderen beiden Familienmitglieder motivational mitgerissen.“ Beim Gesamtergebnis katapultierte die stolze Teilnehmerzahl von 138 Schüler*innen, die bei ihren Läufen über zwei oder fünf Kilometer die Ziellinie überquerten, die LFS Ratingen auf Platz 1 und gipfelte in der Überreichung des begehrten Wanderpokals für die teilnehmerstärkste Schule. „Dieser Pokal steht für den großen Teamgeist an unserer Schule, in der - nicht nur im Sport - ein großer sozialer Zusammenhalt herrscht“, freute sich die sportbegeisterte 1. Konrektorin Birgit Weber über die Auszeichnung.

 

Kennzeichnend für diesen sozialen Zusammenhalt waren ein von Eltern organisierter reich bestückter Verpflegungstisch, an dem die Läufer*innen mit Kuchen und heißen Getränken verwöhnt wurden. Selbst unmittelbar vor dem Startschuss versorgten Lehrer verletzte Schüler mit Pflastern oder gaben kurz vor dem Rennen noch wertvolle Tipps für den nächsten Vokabeltest. Beindruckend war auch, dass am Rande der Rennstrecke Dutzende von Eltern und Lehrern standen, die die Jugendlichen während des Wettkampfes lautstark anfeuerten. „Bei dieser tollen Stimmung macht es einfach Spaß, mit von der Partie zu sein“, erklärten Sarah Tschöpe und Laura Schröter (Klasse 9c) ihre Motivation, trotz nasskaltem Januarwetter an einem kühlen Sonntagvormittag während der Ferienzeit an den Start zu gehen.

 

Doch der Neujahrslauf 2020 sorgte auch auf sportlicher Ebene für echte Begeisterung und Hochspannung bis zum Schluss: In einem packenden Finish konnte LFS-Schülersprecher Finn Lieberknecht, Sohn des Trainers vom Fußball-Drittligisten MSV Duisburg, Schulleiter Christoph Jakubowski noch auf der Zielgeraden mit einem hauchdünnem Vorsprung abfangen. Ganze zwei Sekunden trennten am Ende den Schüler vom Chef. Als 52. von insgesamt 469 Teilnehmern überquerte Finn Lieberknecht (Klasse 10b) in einer hervorragenden Zeit von 20 Minuten und 49 Sekunden als bester LFS-Teilnehmer über 5000 Meter die Ziellinie. Kein Problem für Lauf-Ass Christoph Jakubowski, der die Niederlage sportlich nahm: „Gemessen daran, dass ich 40 Jahre älter bin, sind zwei Sekunden Rückstand gut zu verkraften. Immerhin reichte die Zeit für Platz 2 in meiner Altersklasse.“ 

 

So waren beim mentalen Finale eines fantastischen Lauf-Events alle Teilnehmer und Zuschauer gespannt auf weitere pädagogische und sportliche Highlights der LFS Ratingen: Denn für die meisten Läufer gibt es in Wahrheit keine Ziellinie: Wettrennen enden zwar, aber das Laufen endet nie.