Chemie

Klasse 10a besucht das Hildener NeanderLab

Am 18. März fuhren wir, die Klasse 10a, gemeinsam mit unserem Chemielehrer Herrn Hennel nach Hilden ins NeanderLab, wo Schüler die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) in spannenden Experimentierkursen erleben können.
Dort angekommen wurden uns zuerst die Sicherheitsanweisungen erklärt, dann stiegen wir sofort in den Themenbereich „Chemische Untersuchung von Milch“ ein. Dazu starteten wir in Partnerarbeit verschiedene Experimente, dabei sollte von uns die Milch chemisch aufgespalten werden, so dass am Ende der sogenannte Milchbruch von der Molke getrennt war.
Auch die weiteren Versuche, um zu erkennen wo die Proteine und der Milchzucker, die Lactose, enthalten sind, vergingen wie im Fluge. Zum Abschluss führte uns der Laborleiter, Herr Becker, noch ein Experiment zur Fetterkennung in der Milch vor und schon war die Zeit des Experimentierens im NeanderLab Hilden vorüber.

Pia Reinecke, 10a

Die allgemeine Zielsetzung des Faches Chemie ist die experimentelle und gedankliche Auseinandersetzung mit der stofflichen Welt.

 Die Bedeutung der Wissenschaft Chemie erschließt sich durch lebensweltliche Bezüge, in denen chemische Probleme erkannt und gelöst werden. Der besondere Charakter des Faches liegt im experimentellen Vorgehen, der Arbeit mit Modellen sowie dem gedanklichen Wechsel zwischen Stoff- und Teilchenebene.
 Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einblicke in den Prozess der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung. Innerhalb dieses Prozesses wird die zentrale Bedeutung des Experiments vermittelt.  Die fachspezifischen Kompetenzen im Fach Chemie sind in inhaltsbezogene und prozessbezogene Kompetenzen unterteilt. Inhaltsbezogene Kompetenzen sind die vier Basiskonzepte der Chemie (Stoff-Teilchen-Konzept, Struktur-Eigenschafts-Konzept, Konzept der chemischen Reaktion, Energie-Konzept).  Unter prozessbezogene Kompetenzen sind die Bereiche Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation sowie Bewertung zu verstehen.

 Die Chemie umgibt uns überall im täglichen Leben, doch den meisten von uns ist sie gar nicht bewusst  -  es ist die Kunststoffverpackung, die homogenisierte Milch, die Kopfschmerztablette, das Duschgel, die Synthesefaser der Seidenstrumpfhose oder das Rostschutzmittel für den Kotflügel.
 Die Schülerinnen und Schüler sollen in diesem Fach möglichst durch entdeckendes, experimentelles und forschend-entwickelndes Arbeiten zu naturwissen-schaftlichen Erkenntnissen gelangen. Diese Arbeitsweise fördert das Teamverhalten und  die Motivation, die sich bei der praktischen Auseinandersetzung mit den fachlichen Inhalten einstellt.

 Die Erziehung zu mehr Umweltbewusstsein und Schonung der natürlichen Reserven zieht sich wie ein roter Faden durch alle Klassenstufen beginnend mit dem Thema Stofftrennung (z.B. Wasser und Abwasserreinigung) über Entstehung und Emissionsreduzierung von Nichtmetalloxiden (Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid) bis hin zum Einsatz neuer Technologien (Wasserstoffantriebe, moderne Batterien). Die Schülerinnen und Schüler sollen  letztendlich  in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit Neuerungen auseinander zu setzen und Vor- und Nachteile beurteilen zu können.